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 Betreff des Beitrags: 3. Szenario - Die Umstrukturierung
BeitragVerfasst: 15. Jun 2010, 19:35 
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Episode 1 – Die Boten des Wandels

Mokuol zeigte sich an diesem Morgen von seiner strahlendsten Seite.Die aufgehende Sonne ließ die hohen Bäume in einem satten Grünton leuchten und die Spitzen der Wolkenkratzer bildeten einen funkelnden Kontrast mit dem blauen Himmel.Die Luft war erfüllt vom Kreischen der einheimischen Vögel und roch ungewohnt sauber.Dass unter der sonnigen Atmosphäre ein Großbrand schwelte und kurz davor war in Flammen aufzugehen und alles zu verschlingen deutete sich weder in den Gesichtern der Bewohner Mokuols, noch in ihrem beginnenden Tagesablauf an.

Wäre allerdings ein aufmerksamer Beobachter zur rechten Zeit am rechten Ort würde er seinen Blick über den Eingang eines Hotels im oberen Viertel Mokuols huschen lassen.Über die Leuchtdioden, die wechselweise auf Basic und Huttisch vekündeten, dass es sich hierbei um das Hotel Compoint handelte, über die frisch aus der Reinigung kommenden Markisen über dem Eingang und natürlich über die Gruppe von sechs Personen, die gerade aus der Tür kam.Diese Gruppe von Menschen trug den Geruch von Veränderung.Eine Aura der Entschlossenheit umpfing sie und selbst wenn man besonders unempfindlich gegenüber Emotionen war konnte man doch an den dunklen Umhängen erkennen, dass zumindest kein Sightseeing angesagt war.
Blicke wurden gewechselt - ein Gesicht, unter der Kapuze des Umhangs fast unsichtbar, neigte sich kurz und die Gruppe teilte sich auf ohne ein Wort zu wechseln.Jeder schien sein Ziel klar vor Augen zu haben.

Mit Sicherheit hätte jeder Beobachter sofort Alarm geschlagen und etwaige Gegenmaßnahmen ergriffen – Glücklicherweise kam niemand auf diese Idee.

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Zuletzt geändert von Ssy_Moon am 18. Jul 2010, 18:11, insgesamt 3-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: 3. Szenario - Die Umstrukturierung
BeitragVerfasst: 18. Jun 2010, 10:59 
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Der Traum

Er schwebte langsam über eine Ebene.
Die Ebene war von Rissen in der Erde durchzogen.
Aus diesen Rissen loderten Flammen.
Sie hätten ihn verschlungen, würde er nicht so hoch schweben.
Nun flog er über ein Meer, ein großes Meer.
In dem Meer befanden sich Kreaturen.
Kreaturen, welche einander angriffen und nach ihm schnappten.
Doch er schwebte zu hoch und die Kreaturen kamen nicht heran.
Direkt in dem Meer befand sich ein Stück Erde.
Gerade genug um Vier Personen zu tragen.
Geralt flog genau darauf zu, wenn er es auch nicht steuern konnte.
Er landete und sah vor sich eine andere Person.
Er konnte nicht sprechen.
Die Person war schlank gebaut und hatte lange ins Gesicht fallende, schwarze Haare.
Sie starrte Geralt schweigend an und begann dann zu schreien.
ICH BIN LINDSAY UND DEIN KÖRPER GEHÖRT MIR
Sie packte Geralts Hals und begann ihn zu würgen.
"He' Junge, wach' auf. Es geht los. Mann jetzt steh' auf!"


Geralt spürte immer stärker werdende Schläge gegen seine Schulter. Er schreckte hoch und rollte sich sofort nach links weg. Er hatte direkt neben der Tür geschlafen. Clive erhob sich gerade und brummte ihn an. "Verdammt nochmal, was ist bei dir eigentlich kaputt?"
Geralt schüttelte leicht seinen Kopf. "Gar nichts. Schlecht geschlafen." Clive öffnete die Tür und ging hinaus. "Dann hättest du nicht auf dem Boden pennen sollen! Komm' runter, es geht los. Die Anderen sind schon fertig, übrigens bin ich nicht dein Kindermädchen, also gewöhn' dich dran dich selber zu wecken, kapiert?" Geralt knurrte finster, sagte aber nichts weiter. Schnell schob er sein Vibromesser zurück an dessen Platz auf seinem Rücken. Dann lief er ihm hinterher. Was für ein verrückter Traum..., dachte er sich nebenbei, während Clive und er in die Eingangshalle maschierten. Hier war überhaupt nichts los, nicht einmal ein Portier ist zu sehen. Nur die paar anderen standen kurz vor dem Eingang in der Halle und blickten Geralt gereizt an. "Schon wach?" Shiro war wohl drauf und dran mit Geralt den Boden zu wischen, wird aber weiterhin von Morjuca abgehalten. Kelv schwieg und blickte wachsam in Richtung Eingang, schien aber auch nicht bei bester Laune zu sein, während Francis mit ihrem rechten Fuss ungeduldig auf den Boden tippte. "Äh... Entschuldigung?" Geralt kratzte sich leicht an seinem Kopf und zog sich dann lieber seine Kapuze ins Gesicht. "Nun, da wird jetzt alle vollzählig und ausgeschlafen sind, sollten wir anfangen." Nach dieser kurzen Ansage ging Francis in Richtung des Eingangs, während der Rest ihr folgte. Geralt eilte langsam hinter ihnen her, bedacht darauf, niemanden zu nahe zu kommen. Draußen vor dem Luxusgebäude wurde kein Wort mehr gewechselt und sie teilten sich nach Shiros Kopfnicken auf. Während die anderen weghuschten, auf dem Weg zu ihrem Ziel, blieb Geralt einfach hinter Shiro und Clive. Er folgte auf Schritt und schien darauf bedacht, in der Nähe von schattigen Gassen zu bleiben. Ich sollte vorsichtiger sein... Shiro dachte kurz daran den Neuen einfach zu verprügeln, vertrieb den Gedanken aber recht schnell und konzentrierte sich lieber, während Clive kurz über seine Schulter auf Geralt blickte und danach den Kopf schüttelte. "Das wird bestimmt noch lustig...", murmelte er und blickte wieder nach vorn.

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 Betreff des Beitrags: Re: 3. Szenario - Die Umstrukturierung
BeitragVerfasst: 18. Jul 2010, 18:10 
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Episode 2 - Die Saat des Krieges


Mokuol, Viertel der Adelshäuser

Frances hatte es nicht weit.Nach einem kurzen Flug mit dem Gleiter landete sie auf einem Haus, eines der wenigen in Mokuol mit einem Flachdach.Von hier konnte sie den nur zwei Blocks entfernten palastähnlichen Unterschlupf der Kudogaare ausmachen.Mit mehreren nachträglich angebauten Türmen und Ställe wirkte die Ansammlung kugelförmiger Gebäude zwar etwas zusammengewürfelt, aber trotz der schlechten Lage in der sich das Adelshaus befand, oder vielleicht auch genau deshalb, überstrahlte die dunkel ockere Fassade die anderen Bauten in der Nähe.
Ohne weiter darauf zu achten ging Frances eilig hinunter auf die Straße und verschwand in der Menge.


Mokuol, Im Palast der Kudogaare

Daves Stimmung war dem absoluten Tiefpunkt nahe.Nicht genug, dass die Männer, die er zur Bewachung der Schmiergelder eingeteilt hatte nie am vereinbarten Treffpunkt angekommen, die Gelder selber gestohlen worden waren und die Täter nicht den Hauch einer Spur hinterlassen hatten, oder dass ihm seitdem ständig irgendwelche Familienoberhäupte im Nacken hingen die Schulden irgendwie zu begleichen.Nein, irgendwie war die Sache publik geworden und Dave war über Nacht zum Gespött der Stadt geworden.Und jetzt wollte sein Vater ihn sprechen.Eine Predigt wie schlecht es dem Adelshaus doch ging konnte er nicht brauchen, im Gegenteil sie stahl kostbare Zeit.Es war nur eine Frage der Zeit bis Nigura jemanden schicken würde und Dave hatte nicht vor dann mit leeren Händen dazustehen.

Als er das Arbeitszimmer seines Vaters betrat überkam ihn wie jedes Mal ein beklemmendes Gefühl.Als würde sich etwas Schweres auf seinen Brustkorb legen und ihm die Luft abschnüren.Ein alter Mann in einem alten Raum mit noch älteren Ansichten.Motta steh ihm bei, wahrscheinlich würde er sogar wieder von der Hochzeit schwafeln, seine neueste Idee den „Frieden zu sichern“.Dave schloss die Tür und wünschte sich ganz woanders zu sein.“Du hast mich rufen lassen?“
„Ja, allerdings.Ich habe keine ruhige Minute mehr.Eben hat der Klenn mich kontaktiert und forderte lautstark, dass wir allein für den Schadenserstaz aufzukommen hätten.Dass diese Idee auch den anderen Familien gekommen ist und der Klenn nur auf dem Pulk sitzend sein Messer wetzt ist ganz klar.Wenn wir die Diebe nicht bald fangen wird nicht nur unser Ruf ruiniert sein.Ich frage dich also, wie weit bist Du mit den Nachforschungen?“
Dave konnte es nicht fassen.Deswegen hatte sein Vater ihn herbringen lassen?Für einen verdammten Lagebericht?So ruhig er konnte antwortete er:“Wir tun was wir können, doch die Lieferung muss von absoluten Profis überfallen worden sein.Es gibt keine verwertbaren Spuren, keine Sprengsätze, keine Augenzeugen, kein Gleiter hat sich blicken lassen, nichts.Alles was uns bleibt sind zehn tote Männer.Ich habe ein paar Leute angesetzt die stationierten Spezialeinheiten zu verhören und wir versuchen außerdem herauszufinden welche Waffen benutzt wurden.Wir sind rund um die Uhr beschäftigt.“
„…Und trotzdem müssen wir uns darauf einstellen, den Betrag selber zu bezahlen?Das werde ich nicht akzeptieren Dave!Du musst die Täter finden, sonst finden wir uns in einer ausgesprochen kritischen Lage wieder.“
„Das ist mir vollkommen bewusst und wenn Du mich endlich gehen ließest könnte ich auch was dagegen tun!“
„Vielleicht wäre es besser Du würdest dich um deinen geschädigten Ruf kümmern?“
„Wenn Du mir gerade vorschlägst ich soll jetzt zu dieser Schutta laufen und mich bei ihr einschleimen ist unsere Familie echt am Ende.Wir haben verdammt noch mal wichtigeres zu tun!“
„Wichtiger als uns um den Frieden zu kümmern?Mein Sohn, viel andere Chancen werden wir nicht mehr bekommen!“
„Vergiss den Frieden!“ Dave war jetzt eindeutig der Kragen geplatzt und er schrie seinen Vater an.“Ehe ich mit denen Frieden schließe und die Schlampe des Klenn heirate verrecken lieber alle Kudogaare!Und Du solltest genauso denken, alter Mann, stattdessen sitzt Du hier und tust gar nichts, aber das werde ich ändern!Ich verspreche, noch Ende diesen Monats hat diese Familie einen neuen Anführer!“

Wutentbrannt wirbelte er herum und stürmte aus dem Raum.Den Ruf seines Vaters ignorierte er, sollte er sich doch einen seiner Berater holen und mit ihm um die Wette schwafeln.Er schmiss die Tür hinter sich zu und marschierte den Gang hinunter ohne das Tempo zu verlangsamen.Erst als er auf die südliche Terasse hinaustrat beruhigte er sich langsam.Es war nicht klug gewesen seinen Gefühlen so nachzugeben.Er hatte seinem Vater vielleicht vorschnell einen Kampfplatz geliefert, aber darum musste er sich später kümmern.Einmal mehr kamen ihm die Bilder der Toten in den Sinn.Die perfekt runden Löcher in ihren Brustkörben, die aufgerissenen Kehlen unter den nicht minder aufgerissenen Augen, die sauber abgetrennten Gliedmaßen.Plötzlich drängte sich ihm ein Verdacht auf – nein, unmöglich!Aber war es wirklich unmöglich?Ein Lichtschwert schwingender Assassine?Ein Diener der dunklen Seite?Oder der hellen?Sith, Jedi…in dieser Stadt?Und was zeigten sie für ein Interesse an Schmiergeldern?Sollte der Republik oder dem Imperium das Geld ausgegangen sein, so war es Dave entgangen.Nein, da musste mehr dahinterstecken.Er wollte gerade seine Leute auf den neuesten Stand bringen, als er seinen Namen vernahm.Ein Diener kam um die Ecke und begrüßte ihn.
„Seid gegrüßt Dave, Sohn des Generals und Erbe der Familie.Ein Bote bittet Euch zu treffen.“
„Ein Bote?Wer und was will er?“
„Sie sagt sie käme von Nigura, Herr.“
Dave wurde aschfahl.Nigura hatte sich wirklich keine Zeit gelassen.Kurz kam Dave der Gedanke die Botin einfach wegzuschicken, doch er verwarf ihn ebensoschnell wieder.Genausogut hätte er mit einem Blaster in der Hand direkt zu Niguras Festung marschieren können.
„Bring sie her“, sagte er zu dem Diener, der sich mit einem Nicken zurückzog.


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Man hatte Frances nicht lange warten lassen, was sie nicht weiter überraschte.Mit einem Sigul Niguras hatte sie sich ohne Probleme Zutritt zu dem Palast verschafft und nach Dave verlangt.Ein Diener hatte Dave verständigt und führte sie nach seiner Aussage nun zur großen Terasse, auf der der Erbe warten würde.Die Gänge durch die er sie führte waren menschenleer und es herrschte Grabesstille.Frances spürte ein paar Blicke, die sie verborgen musterten und ein gewisses Maß Furcht, das zu erwarten gewesen war.Sie genoß es in vollen Zügen.Furcht hielt neugierige Menschen davon ab zuviele Fragen zu stellen.
Als sie die Terasse erreicht hatten bedeutete der Diener ihr hinauszugehen und zog sich danach zurück.Frances ging direkt auf Dave zu, der sie die Hände aufs Geländer gestützt erwartete.
"Heil, Sohn des Dake und Erbe des Hauses der Kudogaare.Ich nehme an Ihr wisst, weshalb ich hierher gesandt wurde?", begrüßte sie ihn mit einem spöttischen Unterton.
Dave musterte sie.Es war offensichtlich, dass er einen weniger angenehmen Unterhändler erwartet hatte."Ja", sagte er nur und nickte knapp.
Dennoch erläuterte Frances, "Mein Meister ist nicht erfreut darüber, dass die Lieferung sich verspätet hat.Die gestrigen Spiele mussten ausfallen und das hat seiner Laune zugesetzt.Ich bin hier um sicherzugehen, dass die richtigen Schritte unternommen werden."
"Wir sind den Dieben des Tributs schon auf der Spur!Ich habe alle verfügbaren Männer beauftragt die Spuren auszuwerten und wir hören uns überall um.Lange kann es nicht mehr dauern, bis wir wirkliche Erfolge nachweisen können.Eine solche Menge Geld verschwindet nicht einfach."
Eine Eiseskälte schob sich in den Vordergrund von Frances' Stimme und ihre Augen schmälerten sich."Ich hatte gehofft mit etwas Konkreterem zu meinem Meister zurückkehren zu können."
Wie es aussah, bekam Dave gleich Panik.Schon seine ersten Ausführungen waren gehaspelt hervorgestoßen gewesen, doch nun schien es als würde er gleich über das nächste Wort stolpern.
"Wir, wir haben Ergebnisse!Wir haben alle Raumhäfen gesperrt und wissen, dass die Attentäter noch auf diesem Planeten sind, wir haben die Killer fast identifiziert, es scheint als wären es keine Killer von hier, unsere neuesten Erkenntnisse zeigen, dass anscheinend die Sith involviert waren, oder die Jedi, wer weiß das schon, auf jeden Fall wurden die Sicherheitskräfte mit einem Laserschwert umgebracht, wir checken jede Verbindung, die jemals zu einem Machtnutzer auf diesem Planeten bestand, wir tun einfach alles was in unserer Macht steht!"
"Dann tut ihr offensichtlich nicht genug.Sagt mir, wie wollt Ihr das Geld wiederfinden?"
"Außerhalb der Adelshäuser fällt sofort auf, wenn jemand plötzlich zu Geld kommt und wir..."
Frances unterbrach ihn "Aha.Außerhalb der Adelshäuser"
"Was?" Einen Moment lang war Dave unfähig zu begreifen, was die Botin eben ausgesprochen hatte."Ein..Eines der Adelshäuser?Nigura verdächtigt eines der Adelshäuser sein Geld gestohlen zu haben?!"
"Es ist nicht meines Meisters Aufgabe irgendjemanden zu verdächtigen, sondern meine."
"A-Aber warum sollte denn...?" setzte Dave an.
"Außerdem sind wir über den Status des Verdachts lange hinweg."
"W-Was?!Wollt Ihr damit sagen, Ihr wisst wer die Diebe sind?Und es ist eines der Adelshäuser?!"
"Das einzige, was ich sage ist, dass der Klenn in letzter Zeit einige sehr seltsame Kontakte unterhält." Sie hielt ihm ein Holodisk hin, das erste der 'Beweisstücke', die sie vorbereitet hatte.Nachdem Dave es in das Lesegerät an einem Tisch eingeschoben hatte erschienen hintereinander mehrere Aufnahmen, die offenbar von einem Aufklärungsdroiden älteren Jahrgangs gemacht waren.Fassungslos klickte Dave sich mehrmals durch die Aufnahmen.Zu sehen waren der Klenn und vier Gestalten in Gewändern aus verschiedenen Perspektiven.Sie schienen ein angeregtes Gespräch zu halten und Dave konnte sich schon ungefähr denken worum es ging.Das waren ganz eindeutig Jedis, die da um den Klenn herumstanden.Und gleich vier Stück, was zum Bantha ging da genau vor sich?
"Diese Aufnahmen wurden schon vor knapp einer Woche geschossen", meinte Frances."Mittlerweile haben wir die Personen nebst des Klenns identifiziert.Wie Ihr sicher schon vermutet handelt es sich um Jedi.Zwei Meister und ihre Schüler."
"Die Peroargier haben sich mit der Republik zusammengeschlossen?Was, nein warum?!"
"Es ist nicht gesagt, dass der Jedi-Orden und damit die Republik sich entschlossen hat sich in die Angelegenheiten Adras' einzumischen.In den Wirren des Krieges haben sich viele Untergruppierungen gebildet,vielleicht handelt es sich um sogennante graue Jedi, das wissen wir nicht.Fest steht, dass fügsame Jedi kein solches Attentat durchgeführt hätten, wie es auf die Tributzahlungen geschah."
Das leuchtete Dave ein.Ein offizielles Gremium von Jedi hätte sich mit Sicherheit auch nicht nur mit einem der Adelshäuser in Verbindung gesetzt, oder?
Frances erkannte, dass ihr Gegenüber den Gedanken von selber aufnahm.Er spann ihn weiter, genauso wie sie es gewollt hatte.Subtil streute sie mit Hilfe der Macht Verwirrung und Angst in Daves Verstand um ihn schließlich zu überzeugen.Sie hielt ihm eine weitere Holodisk hin.
"Hier seht ihr die genauen Finanzauflistungen der Peroargier der letzten zwei Monate.Studiert sie sorgfältig, dann werden euch gewisse Ungereimtheiten ins Auge fallen."
Als Dave sich die Listen genauer ansah erkannte er tatsächlich mehrere unbestimmte Einzahlungen in die Kassen der Peroargier.Das wäre an und für sich nicht ungewöhnlich, wäre da nicht die gestrige Einzahlung von 360.000 Credits gewesen.Das waren ungefähr 80% des zu zahlenden Tributs!Man konnte quasi sehen, wie die angeblichen Jedi mit ihrem Anteil belohnt wurden und der Rest schließlich in den Schatzkammern des Klenn landete.Und nun gab er ihm die Schuld daran!Es passte einfach alles zusammen.Es gab kein perfides Spiel mit der Republik im Hintergrund, einzig ging es darum das Haus der Kudogaare, SEIN Haus vom Antlitz Mokuols zu tilgen.

'Es reicht, er hat den Brocken geschluckt', war sich Frances sicher.Sie entschied sich die Beweisführung nicht weiter zu verfolgen, obwohl sie unter anderem noch ein gefälschtes Lichtschwert mit den Insignien der Peroargier in der Tasche hatte.
"Mein Meister weiß, dass Euer Haus momentan nicht in der Lage ist sich gegen die Peroargier aufzulehnen.", begann sie erneut, diesmal um die nächsten Schritte von Dave zu bestimmen."Er wünscht, dass ihr trotzdem einen Angriff plant und sichert Euch zu genügend Truppen zur Verfügung zu stellen.Allerdings nur unter zwei Bedingungen."Sie sah, dass Dave aufhorchte."Erstens werdet ihr die Bewaffnung stellen.Das Mitwirken Niguras unterliegt der absoluten Geheimhaltung!Zweitens findet diese Aktion ohne das Wissen eures Vaters statt.Mein Meister ist der Auffassung, dass ein Wechsel der Machtpositionen angebracht ist.Ihr werdet euren Vater beseitigen."
Dave lachte laut auf.Das war perfekt!Er wusste nun genau was vor sich ging, er konnte sich der Rückendeckung des mächtigsten Gangsterbosses des Systems sicher sein und seine Methoden fanden bei ihm anscheinend auch noch Beifall.
"Sobald das geschehen ist", fuhr Frances fort, "werdet Ihr euch wieder mit uns in Verbindung setzen."Sie drückte ihm ein kleines ComLink in die Hand."Damit könnt ihr mich Tag und Nacht erreichen.Versäumt es nicht!"
"Das werde ich nicht.Ihr könnt Euch auf mich verlassen und teilt auch Eurem Meister mit, dass ich seine Befehle ganz nach Wunsch ausführen werde."
Ein Lächeln erschien auf Frances Gesicht und ließ es in der vormittäglichen Sonne wunderschön wirken.Sie drehte sich um und ging gemäßigten Schrittes wieder ins Innere um sich von einem Diener zum Ausgang geleiten zu lassen.Kurz fragte sich Dave nochmal, warum so jemand für Nigura arbeitete, aber er schob den Gedanken gleich wieder beiseite.Er hatte genug zu tun, soviel war sicher.


Mokuol, Viertel der Adelshäuser

Zwei Minuten später stand Frances wieder auf der Straße.Sie lächelte immer noch über das geglückte Gespräch und war sich sicher, dass ihre Anweisungen befolgt werden würden.
"Die Saat des Krieges ist gesetzt worden und wird bald aufgehen", dachte sie.Dann machte sie sich auf den Rückweg zu ihrem Gleiter.

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 Betreff des Beitrags: Re: 3. Szenario - Die Umstrukturierung
BeitragVerfasst: 24. Jul 2010, 10:56 
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Clive schlenderte zusammen mit Shiro und Geralt durch die Straßen. Er musste immer grinsen, wenn er den Sith so zusah.
Diese dicken Kutten, die Kapuzen über den Köppen- sehr unauffällig. Menschen die sich so verhüllten würden natürlich niemandem auffallen, da sie auf keinsten etwas zu verbergen hatten.
Clive verzichtete auf diese "Tarnung". Er lief wie jeder andere hier rum, keine Kutte, keine Kapuze, nur eine Hose und ein locker sitzendes Shirt.
Er lächelte und winkte, pfiff Frauen hinterher. Oh ja, es war ein schöner Morgen.

"So Jungs, ich weiß nicht wie es mit euch ist, aber ich habe einen riesen Kohldampf. Wollen wir erst einmal etwas essen?" Ohne eine Antwort abzuwarten betrat Clive ein kleines Cafe.
Er winkte der Bedienung zu und setzte sich dann. Als die Sith den Raum betraten, wandten sich alle Köpfe in ihre Richtung und betrachteten sie. Clive musste wieder leise lachen.
"Ach Jungs, kommt setzt euch. Jetzt mampfen wir nochma so richtig und dann gehen wir nachher Leute aufschlitzen. Wie sieht's aus?" Er grinste in die Runde.
Ein etwas besorgt dreinschauender Geralt antwortete ihm. "Was? Wir schlitzen Leute auf?" Er war ganz blass geworden, noch blasser als er überhaupt schon war.
Clive hob die rechte Augenbraue und legte seine väterliche Stimme auf. "Ja klar, Geraldo. Das ist unser Job. Wir gehören den Sith an, wir töten Menschen, missbrauchen sie, intrigieren, hetzen sie gegeneinander auf und sehen zu, wie sie sich selbst zerfleischen. Dann wandern wir noch einmal über ihre Leichen und treten alles was noch zuckt ins Jenseits. Es ist ein blutiges Geschäft, aber viele hier finden gefallen daran. Denn es dient dem Imperium."
Clive lächelte ihn an und hoffte, der Junge würde bei dem Gedanken, dem Imperium der Sith zu dienen, wieder Mut fassen.
"Aber... aber, ich kann nicht gegen andere Menschen kämpfen. Ich dachte, ich dachte wir verhandeln mit der Republik über diesen Planeten...?" Kam es leise aus Geralts Mund.
"Hahahaha!" Clive fiel fast vom Stuhl. "Oh Junge, mein Junge! Wir sind hier doch nicht bei den Jedi! Was lernt ihr eigentlich auf euren Sith-Schulen?" Dabei schaute er kurz fragend zu Shiro rüber, der nur mit den Schultern zuckte.
"Mensch, mit was für Erwartungen bist du denn hierher gekommen? Glaubst du wir kämpfen hier nur gegen Tiere und Monster, aber führen den Krieg gegen die Republik mit Worten?
Mit Worten gewinnt man keine Schlacht, mein Sohn! Mit Worten erntet man keinen Ruhm, keine Glorie! Unser Imperium definiert sich durch den Kampf gegen die Republik und die Art und Weise, wie wir ihn führen.
Wir führen ihn dreckig, kaltblütig und brutal. Angst und Schrecken sind unsere Waffen. Ein paralysierter Feind kann keine Waffe führen. Auf ihn wartet nur der Tod, in der Form deines roten Schwertes."
Geralts Kopf wechselte die Farbe, von weißer Blässe zu knallendem Rot. Seine Augen sahen aus, als würden sie ihm gleich hinausfallen. Clive fuhr fort.
"Ich seh schon, du bist gerade erst von Mamas Titte los. Junge, du musst diesen Killerinstinkt in dir wecken. Erforsche ihn, spring in ihn hinein, wie du in einen kühlen Pool an einem Sommertag springen würdest.
Öffne dich dem Wahnsinn, der Gier, der Lust am töten und es wird in dir fließen wie eine Droge, nach der dein Körper Tag für Tag schreien wird. Von der du abhängig werden wirst, von der du immer mehr und mehr willst, bis du die schrecklichsten, barbarischsten Taten vollbringst- Dinge, die du dir heutzutage nicht einmal vorstellen kannst.

Du bist ein Sith mein Junge. Das Töten und Schmerzen zufügen ist dein Weg. Und du bist kreativ darin. Du fügst nicht nur körperliche Schmerzen zu, du zerstörst Seelen."

Doch das war zuviel für Geralt. Er fing laut an zu weinen, stand auf und rannte beide Hände vor das Gesicht haltend hinaus.
"Au weia, den sehen wir wohl nicht mehr wieder." Clive aß auf und dann machten er und Shiro sich auf den Weg.


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 Betreff des Beitrags: Re: 3. Szenario - Die Umstrukturierung
BeitragVerfasst: 25. Jul 2010, 17:30 
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