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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: 1. Szenario - Die Mission
BeitragVerfasst: 14. Sep 2009, 14:43 
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Episode 1 - Logbuch des Ratsvorsitzenden des imperialen Ordens Gon Mar

Wir haben gute Karten. Die überhebliche Republik wurde endlich zurückgeschlagen und
Corousant ist unter unserer Kontrolle. Die Jedi sind im Exil und werden vom Volk verpönt.
Ihre Macht ist vergangen.
Nun endlich, können wir, die Gon'Mar, unsere Position in der Galaxis stärken.
Wir müssen unsere Territorien ausbreiten und festigen. Gleichzeitig ist die Aufstockung unsere
Streitkräfte unabdingbar.
Vor allem die Förderung gewisser Personen ist ein elementarer Teil unseres Vorhabens.
Angehende Sith, Agenten, Kopfgeldjäger und viele mehr aus unseren Reihen sind unsere Zukunft.
Sie müssen Erfahrungen sammeln und die bestmögliche Ausbildung erhalten.
Also weshalb nicht zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen?
Ich habe einige der besten Schüler unseres Ordens auf die Mission geschickt einen sehr rohstoffhaltigen
Planeten, der von der Republik besetzt wird zu infiltrieren und ihn später gar mit unseren folgenden
Truppen zu erobern.
Wenn das Vorhaben klappt, haben wir einen Planeten mehr und unsere Schützlinge werden daraus
unerahnte Erfahrungen schöpfen.
Sie sind gerade in diesem Moment in einem Shuttle auf dem Weg zum Zielort.
Und sollten sie es nicht schaffen ist das auch kein Problem. Wir benötigen nur starke Leute in
unseren Reihen.

Logbuch, ende

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 Betreff des Beitrags: Re: 1. Szenario - Die Mission
BeitragVerfasst: 16. Jan 2010, 12:38 
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Episode 2 - Ankunft des Truppenshuttles

Es fängt an mit einem Knall. Die Lautstärke der Triebwerke, wenn sie vom Vakuum des Weltalls
in die Atmosphäre eines Planeten eintreten, ist ohrenbetäubend. Markerschütternd rattert das Shuttle auf
seinem Landeanflug, es sind diese gewaltigen Turbolenzen, die meinen Magen immer wieder zum durchdrehen
bringen. Klugerweise habe ich heute morgen aber nichts gegessen, weshalb ich nur Spucke und Galle kotze
und ich relativ schnell wieder auf dem Damm bin. Ich konzentriere mich und rufe noch einmal ab, was mir gesagt
wurde, weshalb ich hier bin. Adras, ein Dschungel-Mond in der Umlaufbahn eines Gasriesen.
Native Einwohner: ca 3 000 000 über die gesamte Oberfläche verteilt, um die 600 000 im Zielgebiet.
Besetzt von der Republik. Weshalb? Zur Sicherung des Abbaus eines Rohstoffes, der wohl kriegsentscheidend,
oder eben wichtig genug ist, um ihn mit einer 2 000 Mann starken Garnison von Republikanern und jeder
Menge automatischer Abwehrmechanismen zu schützen. Bei dem "warum" schalte ich immer ab. Habe mich
schon lange damit abgefunden, dass ich nur eine Figur in diesem Krieg bin, der auf dem interstelarem
Spielbrett geführt wird. Bei dem "was ist zu tun- und womit?" schaltet sich mein Gehirn aber
wie von selbst wieder ein. So sieht's aus: was wir tun werden ist als Kommando-Mission klassifiziert.
Ziel ist es, einen Trupp auf der Oberfläche des Mondes zu landen. Dieser wird Kontakt zu den Einheimischen
aufnehmen und sie dazu bringen müssen, sich gegen die Besatzung zu erheben. Sollte dies nicht gelingen,
ist die Mission ein Fehlschlag. Gelingt es jedoch, werden die Einwohner zu einer Miliz nach Vorbild der Sith-Armee
ausgebildet.
Zu diesem Zweck befinden sich in dem Shuttle, in dem mir gerade der Arsch wund gescheuert wird,
genug Waffen und Ausrüstung um die Bevölkerung kriegstauglich zu machen. Anschließend die Einrichtung
eines Stützpunktes mit den vorhandenen Ressourcen und Umleitung der Rohstoffstransporte in Richtung
Sith-Imperium. Während ich mir mit der Rückhand die Galle von den Lippen wische, muss ich grinsen. Oh ja, Dschungel,
Einheimische, eine feindliche Basis und jede menge Patroullien, die es zu überfallen gilt. Das Shuttle ist mittlerweile
gelandet, die Sitz-Klammern lösen sich und die Heck-Luke geht langsam auf. Ich gehe die Rampe hinunter
und bücke mich auf den Boden, greife mit meinen Händen in die Erde, halte mein Gesicht in die wärmenden
Sonnenstrahlen und lasse den Wind meine Lungen mit frischer Luft füllen. Dies ist nun meine neue Heimat,
unser neues Schlachtfeld.


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 Betreff des Beitrags: Re: 1. Szenario - Die Mission
BeitragVerfasst: 18. Jan 2010, 22:54 
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Episode 3 - Ankunft der Sith

"Hier sind wir nun. Adras. Von Weitem sieht der Mond neben dem Gasriesen aus wie eine grüne Schmeißfliege."
Morjuca stand vor dem Hologramm der Himmelskörper. In wenigen Minuten wird das Herald-Shuttle in die
Atmosphäre eindringen. Das große Shuttle mit dem Hauptteil der Landungstruppen ist bereits vor einigen
Stunden angekommen. Nachdem diese den Landungsbereich gesichert haben, soll nun Morjuca mit dem Leiter
der Operation und vier weiteren Sith auf Adras eintreffen. Dem jungen Sith ist bewusst, dass von ihm viel
erwartet wird. Frei nach dem Spruch "Nur die harten kommen in den Garten". Würde die Mission misslingen,
würden alle Beteiligten in Vergessenheit raten.

Valaras betrat den Raum. "Wir treten jeden Moment in die Atmosphäre ein. Laut Kommandant Chanden war
die Landung reibungslos und ohne Zwischenfälle. Denk an das, was ich dir gesagt habe." Mit diesen Worten
verließ er den Raum.

Als Morjuca den Landungssteg hinabsteigt kam er kurz in Versuchung seine tief ins Gesicht hängende
Kapuze und seinen Umhang abzustreifen, das ging aber schnell wieder vorbei. Er gibt ungerne etwas von sich
Preis. Selbst wenn es nur sein Äußeres ist. Die Landungstruppen sind am frühen Morgen gelandet, als die
Luft und die Temperatur noch angenehm waren. Aber nun, da die Sonne im Zenit stand, war es fast unerträglich
schwül. Die Sith wurden von einer Gruppe Menschen empfangen, ganz vorne Kommandant Chanden. "Es ist
mir eine Ehre Lord Duval. Wie ich sehe habt ihr Begleitung mitgebracht... Ich kann euch zu eurer Zufriedenstellung
mitteilen, dass der Aufbau des Lagers im vollen Gange ist. Sie werden ihre Quartiere bereits heute Abend in Empfang
nehmen können. Wenn ich sie einmal durch das-" "Hey was geht Jungs??!" Eine Gruppe aus 3 Kopfgeldjägern
näherte sich Rasch. Der Schreihals vornean: Clive. Er kann sich glücklich schätzen, dass er nur Lord Duval vor
sich hatte.
Einer der Sith-Lords von Gon'mar der noch mit am menschlichsten ist. Begleitet wurde Clive von Valance Thanewulf,
dem örtlichen Informanten von Gon'mar und eine wahre Legende in seinem Geschäft, und Jaspar Lauderslag
- er und Clive hatten schmutzige Hände und Dreck im Gesicht, wahrscheinlich hatten sie mal wieder einen ihrer
"Ringkämpfe zur Bestätigung ihrer Männlichkeit". Als Clive näherkam, nahm er die Gruppe aus Sith näher unter die
Lupe. Sein Blick blieb an Morjuca hängen, bzw. an seinem rechten Auge. Clive konnte sich ein Schmunzeln nicht
verkneifen: "Hey Kyr'ad! Nett dich kennenzulernen! Man sagt Clive zu mir." Er sagte dies einfach zu gut gelaunt
und freundlich. Morjuca musste einfach lächeln. Was bei ihm äußerst selten vorkam.
Leider wusste Morjuca nicht: Kyr'ad heißt auf Mando'a, die Sprache der Mandalorianer, soviel wie Leiche.

Valance Thanewulf hatte die Gruppe über den Mond aufgeklärt: Sie befanden sich im Niemandsland.
Außer Wald findet man in ein paar Meilen Umkreis nur wilde Tiere und eventuell den einen oder anderen Stützpunkt
von Banditen oder Wilden. Das war die erste Aufgabe: Die nähere Umgebung von Wilden Getier säubern und
sicherstellen, dass die Ankunft Gon'mars unentdeckt geblieben ist. Denn die Mission war Anfangs vor allem eines:
eine verdeckte Ermittlung. Bis man sich einen genauen Überblick über die Truppenstärke, Orte der Stützpunkte,
Bewaffnung usw.
verschafft hatte. In 20 Meilen Entfernung liegt die erste Stadt: Mokuol. Eine schmutzige Kleinstadt mit 60 000
Einwohnern. Schmuggler, Sklavenhändler, Ganoven und Schlimmeren. Viele Einheimische sind sehr arm und sind
nicht auf dem aktuellen Stand der Technik. Dies wird ausgenutzt: Man verspricht den Einheimischen Reichtum und
Technik um ihr Vertrauen zu gewinnen und sie schließlich auszubeuten. Laut Thanewulf kann man die Stadt auf 2
Wegen erreichen: über Land per Gleiter, was allerdings auffälliger, aber ungefährlicher sein wird, oder aber unter
Lande: durch vergessene Tunnelsysteme der Ureinwohner von Adras, die aber eventuell eingestürzt sind oder
zumindest darauf warten Tonnen von Gestein auf unvorsichtige Besucher prasseln zu lassen. Vollgestopft mit
Ungeheuern sind die Gänge sowieso. Aber wie sich später herausstelle, waren dies noch die kleinsten Probleme ...

Nach dem Vortrag ließ Lord Duval sofort nach den wichtigsten Persönlichkeiten rufen, um sich zu beraten wie man weiter vorgeht...

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Frieden ist eine Lüge

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 Betreff des Beitrags: Re: 1. Szenario - Die Mission
BeitragVerfasst: 21. Jan 2010, 23:27 
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Die Luken öffneten sich und gleissende Lichtstrahlen drang in das Shuttle. Kelv presste seine Augen stöhnend zusammen.
Nach drei Tagen im dunklen Zwielicht hatten sich seine Augen daran gewöhnt, ohne viel Licht auszukommen.
Doch nun schien es mit glühenden Nadelstichen seine Iris zu zerreissen.
Das ganze Kontingent eilte hinaus. Lexis Chanden, erwartete sie bereits breitbeinig. Ein sehr abweisender Typ.
Doch er war im Gegensatz zu vielen anderen selbsternannten Diktatoren fair. Soweit dies möglich war.
Die Sonne empfang sie wie eine liebende Mutter. Sehnsüchtig. Man konnte die Erleichterung der Kompanie förmlich spüren,
endlich wieder festen Boden unter den Füssen zu spüren dürfen. Doch ihnen blieben nicht viel Zeit diesen Augenblick zu geniessen.
Lexis hob abrubt die Faust und die Abteilung reiht sie sekundenschnell ein.
Nur jemand hinter ihm, hatte wohl zu spät reagiert und rannte in Kelvs Rücken hinein. Er drehte sich um und blickte in ein grinsendes Gesicht.
Es war Clive. „Howdy, Kumpel!“. Kelv musterte ihn kühl. Er mochte ihn nicht. Ein draufgängerischer Balleridiot,
der mit seinem Gehabe die ganze Mission gefährden würde. Und als ob dieses Exemplar nicht genug wäre.
Direkt neben ihm stand Jaspar Lauderslag. Clives Kumpel. Jedenfalls sah es im Shuttle ziemlich danach aus.
Ein dummer Klassenclown der Extraklasse. So was wie Schlaf kannte der nicht.
Ständig grölte er an Bord seine beschissenen Lieder und lachte unnachgiebig wie ein erstickendes Karnickel.
Er hatte ihm um viele Stunden Schlaf beraubt. Ohne den Beiden eines weitern Blickes zu würdigen, drehte er sich um
und starrte in Richtung des Kommandanten. „Mein Name ist Kommander, Lexis Chanden und ihr nichtsnutzigen Bastarde werdet in nächster Zeit tun
was ich euch sage und denken was ich sage. Stellt keine Fragen und widersprecht meinen Anweisungen nicht. Wer desertiert, wird auf der Stelle getötet.
Wenn das in eure armseligen Köpfe reinpasst, werdet ihr es hier auf diesen gottverdammten Planeten um einiges leichter haben.
Soldaten! Euer Auftrag für heute besteht darin, das Gebiet weitläufig zu säubern zu durchforsten. Solltet ihr auf Feindkontakt stossen…
und glaub mir, es wird zu Feindkontakt kommen… werdet ihr sie eliminieren. Kein Rückzug. Töten, oder beim Versuch sterben.
Ihr werdet euch in kleine Gruppen aufteilen und euch in alle Himmelrichtungen ausbreiten.
Eure Gruppenzugehörigkeit könnt ihr an der Plakette eures linken Oberarms erkennen. Viel Glück Männer!“.
Und so schnell er da war, war Chanden auch wieder weg.
Keine fünf Minuten vergingen, da war der Sammelplatz bereits leer und die Truppen am ausrücken. Und welch Zufall.
Jaspar und Clive erwarteten Kelv bereits schadenfroh. Kelvs Gesicht wurde zu einer eisernen Maske.

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 Betreff des Beitrags: Re: 1. Szenario - Die Mission
BeitragVerfasst: 24. Jan 2010, 21:01 
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Episode 4 - Die Patrouille

"Guck dir den an, Jasp. Macht nen Gesicht als hätte er nen Stock im Arsch." "Haha ja, schätze er ist genauso froh wie wir, dass er bei uns dabei ist."
Kelv kam gerade auf uns zu und machte dabei ein Gesicht wie sieben Tage Regenwetter. "Das ist bestimmt der, der uns in den Rücken schießt, wenn wir uns aus
einem Kampf zurückziehen wollen." Ich grinste Jasp noch an als ich Kelv begrüßte: "Moin Meister, geht's los oder was?" Kelv presste die Lippen zusammen und brachte
gerade ein "Ja" heraus, ohne dabei zu platzen. Jasp und ich schmierten uns noch gegenseitig Tarnfarbe in die Gesichter, so waren wir in Kombination mit
unseren Tarnanzügen so gut wie unsichtbar, so lange wir uns nicht bewegten. Kelv tat das nicht. Ich sparte mir einen Kommentar, sonst wäre unser tüchtiger neuer Kamerad
vielleicht doch noch geplatzt. So stapften wir los in Richtung Dschungel. Mittlerweile war es echt verdammt schwül geworden und bei all den Mücken die in der Luft rumschwirrten,
waren wir froh dass das Insektenschutzmittel wirkte. Konnte man nie wissen, bei einem fremden Planeten, mit seiner eigenen Flora und Fauna.
Jasp und ich sind zwar zwei lockere Typen, aber sobald es in den Kampf geht, macht sich unsere militärische Ausbildung bemerkbar. Während der ganzen Patrouille wechselten wir kein Wort.
Er lief rechts von mir, zusammen deckten wir hochkonzentriert alles vor und neben uns ab. Kelv kümmerte sich um unseren Rücken, was irgendwie nicht sehr angenehm war.
Die einzige Kommunikation bestand aus Handzeichen, die alle 5 Minuten gegeben wurden, wenn jemand dachte, er hätte etwas gehört. Dann 3 Minuten in Deckung ausharren und lauschen.
So ging es fast 4 Stunden lang, in denen wir bereits 20km tief in den Dschungel marschiert waren. Ich meinte etwas gehört zu haben, hob meine Hand und alle gingen in Deckung.
Kurze Zeit verharrten alle und bis auf die Geräusche des Dschungels war nichts zu hören. Schweiß rann mir das Gesicht hinunter und ich lauschte so gespannt, dass ich meinen
Herzschlag und das Rauschen des Blutes in meinen Ohren hören konnte. Da war es wieder. Ein leises Knacken. Vielleicht ein Ast. Ich bedeutete den anderen zu warten und zog
meine Stiefel aus. So bewegte ich mich langsam auf die Richtung zu, aus der das Geräusch kam. Dabei achtete ich penibel darauf auf keinen Ast, oder eine Ansammlung von Sträuchern und Blättern zu treten.
Und dann konnte ich sie sehen. 4 Waren es, nein doch 6, die letzte Rotte wäre fast in mich reingelaufen. Ich lag regungslos wie ein Stück Moos auf dem Boden, während der Soldat
mich keine 2 Meter weiter passierte. Erst als ich sicher war, dass sie mich nicht mehr hören konnten, traute ich mich wieder, mich zu bewegen. Sehr langsam ging ich zurück
zu Jasp und Kelv. Bevor ich wieder in ihrer Sichtweite war betätigte ich meinen Signalisator, der ihnen mitteilte, dass ich nun kommen würde. Während ich mir die Stiefel anzog
berichtete ich ihnen von dem, was ich gesehen hatte. "Jungs, 6 Mann Patrouille, auf einem Dschungelpfad, 20 Meter, dort!" ich zeigte in die Richtung aus der ich kam und beobachtete Kelv
dabei ganz genau. Wie ich befürchtet hatte blitzte kurz sowas wie Aufregung, Vorfreude auf, bevor sein Gesicht wieder zur Maske wurde. "Wir müssen sie verfolgen!" haute er direkt raus.
"Red kein Dreck, Mann. 6 gegen 3, selbst mit Überaschungseffekt ne harte Sache. Kein Bock auf einer Patrouille zu verrecken." Kelv schürzte die Lippen. "Ihr habt den Kommandant gehört.
Bei Feindkontakt, eliminieren. Sterbt hier im Kampf, oder im Camp als Verräter. Sucht es euch aus, ich nehme jetzt die Verfolgung auf." Dieser selbstgefällige Bastard. Glaubt doch echt,
wir würden ihn jetzt nicht alleine lassen und sofort springen. Jasp wirft mir einen bedeutungsschweren Blick zu. Er will Kelv töten. So wurde es in der Armee oft gehandhabt. Hast du einen
Vorgesetzten, der dich in den Tod führt- dann töte ihn. Schieß ihm in den Rücken, oder besser noch in die Brust und behaupte, es war der Feind. Ich winke Jasp ab und greife Kelv, der gerade
gehen wollte, an den Arm. "Bleib hier verdammt. Denk nach. Das war eine Patrouille, die auf einem ausgetrampelten Pfad läuft. Da werden noch dutzende Patrouillen kommen.
Auf die können wir uns vorbereiten und wenn wir das tun, dann schaffen wir auch 6 Mann. Dann können wir sogar einen gefangen nehmen. Ich hab keinen Plan wer du bist, aber ich weiß
wer du werden willst. Denk nach. Ein Gefangener. Wir sagen der geht auf deine Kosten, man dafür wirst du Lexis Chanden Kaviar vom Arsch lecken dürfen." Auch wenn Kelv die ganze Zeit
aussah als würde er mir gerne die Zunge aus dem Maul beißen, blieb er stehen als ich meinen Griff lockerte. Schwer zu deuten was er dann dachte, sein Gesicht entspannte sich völlig und
hätte auch blutleer sein können. "Also gut. Die nächste Patrouille." Damit hatte er sich gerade noch so das Leben gerettet. Vorgesetzte, bzw Kameraden, töten war auch mir nicht fremd.

Also ab zum Pfad. Wir wussten nicht wann die nächste Patrouille kommen würde, also wurde Jasp in großer Entfernung abgestellt um das zu checken und Notfalls leisen Alarm zu geben.
Kelv und ich machten uns derwerweil daran, ein Loch zu graben. Jap. Mitten auf dem Pfad. In einem Feuergewecht lässt es sich nur schwer Gefangene nehmen, die anschließend auch noch
selbstständig laufen können, weil sie unverletzt sind. Also gruben wir ein Loch, 3 Meter tief. Überspannt wurde es mit einer Zeltplane, auf die wir Sand vom Pfad streuten.
Anschließend vergrub ich vor dem Loch noch meinen und Jasp's Sprengstoff, der per Fernzünder hochgehen sollte, wenn die ersten zwei republikanischen Helden im Loch gefangen waren.
Danach musste alles sehr schnell gehen. Ich würde eine Blendgranate in das Loch werfen, damit die Jungs nicht per Räuberleiter oder irgendwelcher Akrobatik aus dem Loch kamen, Kelv und Jasp
mussten den Rest wegballern. Als wir fertig waren bleib nur das warten. Und warten. Kein Zeichen von Jasp. Warten.


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 Betreff des Beitrags: Re: 1. Szenario - Die Mission
BeitragVerfasst: 30. Jan 2010, 19:15 
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Die Zeit verstrich und schien sich ins Unendliche zu erstrecken. Zeit, die Kelv zum Nachdenken benutzte.
Er hatte vorher etwas übertrieben. Komisch… er war doch sonst nicht so? Sein Handeln hätte die ganze Mission vereitelt und ihnen den sicheren Tod gebracht.
Höchst wahrscheinlich sind im Angesicht des verlockenden Ruhms bei ihm die Sicherungen durchgeknallt.
Er musste sich zusammenreissen. Eins jedoch sah er ganz klar. Die zwei hätten ihn fast getötet.
Er musste sich da was einfallen lassen, bevor das ganz ausartete. Plötzlich ertönte ein Zischen. Es wurde immer lauter, bis es zu einem Donnern anschwoll.
Kelv kannte dieses Geräusch. Plutoniumraketen. Kelv schrie aus leibeskäften. „In Deckung!“
Eine Sekunde darauf explodierte es auf dem Feldweg. Die Wucht der Detonation riss Kelv zurück.
Staub wirbelte auf. Blasterschüsse zuckten aus den Wäldern. Clive robbte zu mir. „Verdammte Scheisse, sie haben uns entdeckt!
Wir müssen uns aufteilen und sie flankieren!“. „Wie stellst du dir das vor? Um sie zu flankieren, muss einer von uns auf die andere Seite!“.
Clive grinste. „Ich erledige das“. Er wollte ihn zurückhalten, doch schon flitzte er durch das Blastergewitter und warf sich in ein Gebüsch.
Kelv schüttelte den Kopf. Eins musste man ihn lassen. Schnell war er. Er gab sich einen Ruck, bezog mit seinem Blastergewehr seine Stellung und nahm die Gegner,
die sich nun am Ende des Weges zu erkennen gaben, aufs Korn. Er bemerkte schnell, dass sie es mit Amateuren zu tun hatten und genoss es.
Verfallen in einem Sturm aus kaltblütigem Rausch. Seine Welt begrenzte sich nun nur noch auf sein Visier. Er war wie in Trance. Kein Geräusch.
Nur der ruhige, beständige Schlag seines Herzens. Die Zeit rauschte an ihm vorbei. Er war Gefangen im Strom der Gezeiten. Doch plötzlich schreckte er auf.
Es war ganz still. Er schüttelte sich und sah noch mal durch sein Visier. Der Weg war gesäumt mit Leichen.
Wie jedes Mal nach einem Scharmützel in dem es zu Toten kam, breitete sich ein dumpfes Gefühl in seiner Magengegend aus und
ein bittersüsser Geschmack stieg ihm in den Mund. Ja, obwohl er eigentlich schon abgehärtet sein sollte, grämte ihn jedes Mal ein wehleidiges Gefühl.
Doch er versuchte sich jedes Mal einzuhämmern, dass dies sein Job wäre und er nur tötete, weil er sonst zum Getöteten werden würde.
Er schüttelte sich erneut. Reiss dich zusammen. Denke an die Mission.
Nun sah er wie Clive und sein Genosse aus ihren Verstecken krochen und auf die Strasse liefen. Er folgte ihnen rasch. „Das war mal ne geile Partie!“.
Jaspar freute sich wie ein kleines Kind. „Lass uns zur Basis zurückmarschieren und gemeinsam einen trinken.“. Nach langer Zeit musste Kelv lachen.
„Jungs, ich gebe einen aus!“. Clive gaffte ihn verdattert an. „Ach ne! Unser Arschkriecher hat ja auch ne menschliche Seite!“. Er zwinkerte ihm zu.
„Naja, ich bin halt nur ein Teilzeitarschkriecher.“ Jaspar sah ihn immer noch etwas misstrauisch an, aber es liess sich nichts anmerken.
Gemeinsam machten sie sich auf den Rückmarsch. Kelv stimmte ein Lied an.

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 Betreff des Beitrags: Re: 1. Szenario - Die Mission
BeitragVerfasst: 2. Feb 2010, 22:48 
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Episode 6

Es war schon später Mittag, die Sonne brannte erbarmungslos, als Clive, Kelv und Jasper
aus dem Wald traten. Es wurden ihnen viele neugierige Blicke zugeworfen, da sie anscheinend die einzigen
waren, die sich durch Dreck und Wald ranken mussten. Jaspar bestand darauf, Chanden sofort über die
Vorkommnisse Bericht zu erstatten, Kelv wollte erstmal Duschen. Zu ihrem Glück trafen sie Valance Thanewulf,
der ihnen anbot sie zum Kommandanten zu bringen, da er ihn sowieso aufsuchen musste. Der Kommandant
stand vor einem Shuttle, umgeben von ein paar Sith.

"Hey was geht Jungs??!", platze aus Clive heraus, als sie sich näherten.
Nachdem Thanewulf die Sith über die Lage des Ankunftpunktes genauer aufgeklärt hatte, wurde nach allen
wichtigen Persönlichkeiten gerufen, um sich zu beraten.

20 Minuten später war der Briefing-Room des Sith-Shuttles voll besetzt. Anwesend waren die 6 Sith, darunter
Morjuca und Shiro, Kommandant Chanden, Kaptain Suavere, Thanewulf, Fenn Colton, Jeak Sterling, einige
andere wichtige Persönlichkeiten sowie Jaspar, Kelv und Clive, da sie die einzigen waren, die bisher Feindkontakt
hatten. Lord Duval ergriff das Wort "Ich sehe euch. Wir sind komplett. Ich beginne. Irgendwer Einwände? Gut.
Zu Anfang will ich Bericht erstattet haben von denjenigen mit Feindkontakt. Ihr habt meine Aufmerksamkeit."
Jasper schilderte kurz und knapp, ohne Beschönigungen was vorgefallen war. Clive gefiel es nicht sonderlich -
er mag Heldengeschichten. Lord Duval gefiel es gar nicht, was er hörte, er hatte die Befürchtung, dass die
Begegnung nicht unbemerkt geblieben ist, sodass er sofort ein Aufklärungsteam losschicken ließ um die Spuren
zu beseitigen. Immerhin bestätigte Thanewulf, dass in der Gegend keine Behausungen waren. Also hoffentlich
keine Zeugen. Nachdem dieser Punkt abgearbeitet war kam zur Sprache wie weiter vorgegangen wird. Die Stadt
Mokuol musste möglichst schnell infiltriert werden, um das Vertrauen der Einwohner zu bekommen. Allerdings
war die Anreise ein Problem und außerdem musste sorgfältig überlegt werden, wer als erste Vorhut am
geeignetsten war. Man einigte sich zumindest schon mal auf die Art und Weise der Infiltration: Unter Lande.
Unauffällig, leise und hinterrücks. Morjuca gefiel der Gedanke. Durch dunkle, enge Gänge die Linien des Feindes
durchdringen um ihnen dann von Hinten das Lichtschwert in den Rumpf zu rammen. Vor allem die Dunkelheit
gefiel ihm, so konnte er in ihr besser sehen als viele andere.

Es wurde gerade hitzig diskutiert wie groß das Team sein soll, als plötzlich ein Agent in den Raum platze,
vor Schweiß triefend und mit angeschwollenen Äderchen im Gesicht: Das kleine Gefecht ist nicht unbeachtet
geblieben. Die Leichen wurden gefunden. Lord Duval brüllte vor Wut. Der bedauerliche Agent wurde vor den
Augen aller Anwesenden in etliche Einzelteile zerrissen.

Nun war Eile angesagt. Lexis Chanden führte einen verängstigten Kopfgeldjäger herein, der beim Anblick
der qualmenden Überreste des Agenten seine Hose nässte. Mit zitternder Stimme erklärte er, dass es
hätte schlimmer kommen können. So hatten die Republikaner die Leichen entdeckt und gingen wohl aufgrund
der Kampfspuren von einigen wenigen Feinden aus. Noch war ihre Ankunft geheim. Allerdings schickten sie
schon Patrouillen aus. Schnelles Handeln musste her. Thanewulf schaltete sich blitzschnell ein: "Wir dürfen
unsere wahre Stärke nicht zeigen. Schnelles Handeln ist notwendig: Wir müssen unser Lager sofort innerhalb
weniger Minuten räumen und am besten alles so herreichten wie vorher. Mein Vorschlag ist also, dass wir alles
in die beiden Shuttles verladen und dann direkt über die Baumkronen, unterm Radar, in die entgegengesetze
Richtung fliegen. Genaueres erläutere ich während des Fluges. Oder hat wer eine bessere Idee?" Chanden lief in
Windeseile hinaus und brüllte schon im Laufen erste Befehle. Direkt hinter ihm lief einer der Sith: Shiro. Er
murmelte unverständliche Worte vor sich hin und sobald er das Sonnenlicht erreichte wirbelte er durch das Lager
und hub Gegenstände mit Hilfe der Macht zu Dutzenden in die Luft, um sie dann ins Shuttle zu befördern.
Es herrschte wirres Durcheinander im Lager. Alle packten mit an. Bis auf einer: Morjuca. Er ließ sich von Clive die
genaue Lage des Gefechts beschreiben und rannte dann in einem für seine Körpergröße unmöglich erscheinenden
Tempo direkt darauf zu. Er war nicht mehr als ein Schatten im Wald, sein rechtes Auge schien zu leuchten. Drei
Kilometer später erklomm er urplötzlich einen Baum. 20 Meter unter ihm befand sich eine Patrouille. Genau das
hatte er gesucht. Er zog einen Blaster heraus und ließ ihn mit Hilfe der Macht durch die Bäume unter ihm zischen,
dabei wild feuernd. Für einen Unerfahrenen sah schien es als kämen die Schüsse aus mehreren Richtungen
gleichzeitig. Die Republikaner gingen sofort in Deckung und schrien Befehle, sowie Funksprüche. "Kontakt!! Brauchen
Verstärkung!" Sie nahmen daraufhin Angriffspositionen ein und hechteten von Baum zu Baum. Nun hatte Morjuca sie
genau dort wo er sie haben wollte. Er sprang vom Baum, ohne gesehen zu werden, und rief in ein imaginäres
Funkgerät: "Verdammte Scheiße! Von wem kam die Info, dass sie keine Funkgeräte haben? Sie holen Verstärkung!
Erbitte Rückzug!". Dabei entfernte er sich rasch. Nach 30 Sekunden: "Lauft Männer! Flieht um euer Leben!"
Mit diesen Worten rannte er Richtung Mokuol, richtete dabei mit Hilfe seiner Macht allerhand Verwüstungen an um
es nach einer Flucht mehrerer Leute aussehen zu lassen und um eine klare Spur zu legen. Nach 30 Minuten erreichte
er einen Fluss und sah da seine Chance seine Spur zu verwischen. Er lief mehrmals vom Unterholz in den Fluss rein,
um dann schließlich wieder mit einem Machtsprung im Wald zu landen, um keine Fußspuren zu legen, die falsch herum
waren.So sah es so aus, als ob mehrere Menschen in das Flussbett gelaufen sind, um ihre Fährte zu verwischen.
Zufrieden begutachtete er seine Arbeit, als er in einigen hundert Metern die Republikaner näherkommen hörte. Er
umging sie geschickt und lief wieder Richtung Lager. Einige Zeit später stand er dort, wo das Lager hätte sein
sollen. Stattdessen fand er gar nichts. Nur das teilweise plattgedrückte Gras deutete auf die vor kurzem anwesenden
Mitglieder Gon'mars hin. So weit hatte er nicht geplant. Sie könnten mittlerweile überall sein, da sie mit Shuttles
geflohen sind konnte er sie nicht einmal zurückverfolgen. Da stand er nun mutterseelenallein.

Doch er spürte irgendwen. Sofort wirbelte er herum: Shiro stand am anderen Ende der Lichtung. "Ich habe nen Gleiter
dahinten. Ich kann dich mitnehmen wenn du magst. Das war ne nette Idee mit dem Ablenkungsmanöver, könnte von
mir kommen. Na nun steh da nicht wie versteinert... Beeilung! Nachher vermisst dich der Lord noch." Selbst auf die
hundert Meter konnte Morjuca sein Schmunzeln sehen. Er lief erst zu ihm und folgte ihm dann in den Wald zum Gleiter.
Morjuca murmelte: "Hey danke, dass du an mich gedacht hast. Wo sind die anderen hin?" "Sie sind Richtung Süden
geflogen, Chanden und Thanewulf hecken was aus, glaube ich. Chanden faselte was von "feste Operationszentrale"
... Bin mal gespannt was sie damit meinen."

Der restliche Flug verlief ohne jegliche Konversation, ganz nach Morjucas Geschmack. Er genoss den schnellen Flug
durch den Wald, Shiro war ein guter Pilot. Nach fast 4 Stunden hielt Shiro an. "Tja mein Freund ab hier heißt es
Klettern". Die beiden jungen Sith standen vor einem Vulkan, ihr Gleiter war leider nur für den Boden gedacht. "Mal sehen
ob du einen Berg auch so flink ersteigst, wie du mit dem Gleiter durch den Wald jagst!" Mit diesen Worten Sprang
Morjuca von dem Gleiter und sprang in einem Satz auf einen Felsvorsprung sieben Meter über ihm. Dann mit einer
Luftrolle auf den nächsten und so weiter. Wenn Morjuca etwas gut konnte, dann das klettern. Das Fliegen überließ
er z.B. lieber anderen. Shiro fuhr grad die Triebwerke des Gleiter herunter, da konnte er Morjuca kaum noch erblicken,
so weit oben war er schon. "Naja was soll's...", sagte er sich und rannte senkrecht den Berg hoch.
Als er oben ankam sah er Morjuca schon von einer Meute Kopfgeldjäger umringt. "Ey fette Aktion man", sagte
Clive und klopfte ihm anerkennend auf die Schulter. "Hast du uns ja nochmal gerettet... Ich glaube Lord Duval
fand unser kleines Gefecht nicht so lustig."

Die beiden Sith wunderten sich, dass der Krater des nicht aktiven Vulkans bis auf die beiden Shuttles und die
Ordensmitglieder überall leer war. Niemand machte sich die Mühe ein Lager aufzubauen. Kelv sah ihre fragenden
Blicke und erklärte: "Wir haben nicht vor, hier ein Lager aufzubauen. Der Krater ist aus der Luft viel zu leicht zu
erblicken, gerade weil der Vulkan ein sehr kleiner ist. Wir brauchten nur einen freien Platz zum Landen. Ihr beide
werdet von dem Kommandanten erwartet. Ihr findet ihn in seinem Shuttle... Er meinte, es gäbe Arbeit für Sith.
Da bin ich mal gespannt ..."

Sie machten sich auf den Weg. Die Kabine des Kommandanten war spartanisch eingerichtet. Immerhin gab es
dort einen kleinen Tisch für die geheimsten Besprechungen außerhalb der Briefings. Zu Tisch saßen Chanden,
zwei weitere Sith, Thanewulf und Colton. Lord Duval stand am Fenster, komplett in seinen Umhang gehüllt.
Thanewulf warf den beiden Sith einen anerkennenden Blick zu, als sie sich setzten, mehr Lob bekamen sie nicht.
Chanden redete nicht lange um den heißen Brei herum. Er war ein Mann der Tat. "Wir brauchen eine
Operationsbasis. Gerade jetzt, wo wir eventuell erwartet werden, oder die Republikaner zumindest vorgewarnt und
vorsichtiger sind. Ich hoffe, dass sie den Angriff Banditen in die Schuhe schieben ... trotzdem. Wir brauchen eine
fest Basis. Unser Lager ist nicht befestigt genug um einem direktem Angriff der Blauen standhalten zu können.
Außerdem ist es zu auffällig nun, da wir gesucht werden. Es gibt Arbeit für Sith. Schnell, gründlich und vor allem:
Sauber. Ihr Vier werdet bei Sonnenuntergang eine Meile vor Bakturon abgesetzt. Der Waldfestung von
Nigura the Hutt, einem der größten Unterweltbosse auf diesem Mond. Die Festung besitzt fast unmöglich zu
überwindbare Verteidigungsanlagen. Fast unmöglich zu infiltrieren. Zeit, dass ihr zeigt aus welchem Holz ihr
geschnitzt seid...Wir wollen unsere neue Basis noch vor Sonnenaufgang in Betrieb nehmen!!"

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 Betreff des Beitrags: Re: 1. Szenario - Die Mission
BeitragVerfasst: 5. Feb 2010, 01:44 
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Episode 7 - Angriff auf Bakturon


Bakturon ist wie ein Eisberg. Nur 10% davon befinden sich sichtbar über der Oberfläche.
Die restlichen 90% sind von außen nicht erschließbar. Wobei man bei der Festung Bakturon gar nicht genau
sagen kann, wo sie aufhört, da sie mit dem Tunnelsystem verbunden ist, von dem Thanewulf gesprochen hat.
Und genau da liegt einer der Hauptgründe warum es so wichtig ist, Bakturon einzunehmen. Hat man sie in
Besitz, hat man im Prinzip einen Freifahrtsschein mit dem Ziel "Station Mokuol".

Was Bakturon früher einmal war, ist unbekannt. Fest steht jedoch, dass Nigura die Festung für seine Zwecke
umgebaut hat. Er hat die ,ehemalig komplett aus Stein bestehende, Festung nach außen hin komplett
modernisiert. Selbstschuss-Gatling-Laser umgaben sie in alle Richtungen, Türme wurden errichtet um Späher
darauf zu postieren, die Feste selber wurde von einem Metallmantel umgeben, um selbst massiven Beschuss
standhalten zu können. Außerdem gab es rundherum Kameras, Wärmesensoren und Minenfelder. Nigura gilt
seitdem als paranoid. Wer sollte es schon wagen, sich gegen einen der mächtigsten Untergrundbosse zu erheben?

Aber kommen wir zum Innenleben Bakturons. Denn da wird es wirklich interessant: Die Festung gleicht in den
oberen Stockwerken einem Palast aus Stein. Nach unten hin, wird es immer verzweigter, düsterer. Dort gibt es
massenhaft kleine Apartments, ehemals wohl für Bedienstete erbaut. Noch weiter unten befinden sich die
Müllpressen, die Strom- und Wasserversorgung, sowie die Verliese. Traut sich jemand jedoch noch weiter in die
Tiefe, wird er nur verschlungene Gänge finden, die planlos angelegt wirken, als ob sich ein großer Wurm durch
den Boden gefressen hat, allerdings immer wieder sein Ziel vergessen hat. Es gibt schlimme Geschichten über
die Unterwelt. So wird sie von den einfachen Leute in ihren Schauergeschichten genannt, mit denen sie den
kleinen Kindern Angst einflößen wollen.

Morjuca, Shiro sowie Kruchon und Perphoné, weitere junge Sith von Gon'mar, stiegen von ihrem Gleiter. Shiro
hat gesteuert. Sie wussten: 500 Meter weiter fingen die Minenfelder von Bakturon an. Es scheint auf dem
ersten Blick eine uneinnehmbare Festung zu sein. Auf dem zweiten Blick allerdings auch. Aber genau aus diesem Grund
wurden die vier Sith alleine geschickt. Eine größere Einheit wäre zu auffällig und würde außerdem beim ersten
Sichtkontakt angegriffen werden. Die Vier sollen Diskretion wahren und Ruhe behalten. Denn in der Ruhe liegt
die Kraft, wie Chanden so schön sagte. Ziel der Operation war es, die Festung ohne Gewalt zu betreten, zur
Not mit Hilfe der Macht. Sobald sie sich in den Eingeweiden Bakturons befanden heißt es nur noch: Angst und
Schrecken verbreiten. Nigura finden, spektakulär töten, die Macht an sich reißen und dabei möglichst wenig
zerstören. Zivile Opfer, wenn es denn geht, vermeiden, da jeder Bandit, Mörder oder sonst wer da drin später
ein loyaler Soldat im Kampf gegen die Republikaner sein könnte. Morjuca zitterte vor Konzentration, vor
Aufregung. Endlich durfte er wieder töten, Schmerzen zufügen. Auf Shiro hätte Chanden stolz sein sollen. Er
war die Ruhe in Person. Natürlich auch höchst konzentriert, nur auf eine andere Art und Weise als Morjuca.

Die Sith gingen durch den Wald. Ein unbeteiligter Betrachter könnte den Anblick schon fast lustig finden, denn
normalerweise arbeiten Sith nicht in 4er-Gruppen zusammen und sie gehen auch normalerweise nicht bei
Sonnenuntergang durch einen Urwald. Shiro erhob seine Stimme: "Ich werde keine Gnade zeigen. Ich kann
keine Gnade zeigen. Sollte ich die Mission so gefährden, ist das bedauerlich, aber es tut mir nicht Leid und ich
werde mich auch nicht zusammenreißen. Ich wollte euch nicht vorwarnen sondern euch lediglich mitteilen, wie
sehr ich mich darauf Freue. Ihr mögt dies vielleicht als Prüfung ansehen, ich jedoch sehe es an als Notwendigkeit
auf meinem Pfad." Plötzlich traten sie aus dem Wald. Ein großer Platz erstreckte sich vor ihnen. Durch ihn verlief
eine breite Straße zu dem eindrucksvollen Gebäude in seinem Herzen. Bakturon.

Die Sonne ging direkt über der exotischen Schönheit unter, das schwarze Metall fing die letzten Sonnenstrahlen
in allen erdenklichen Farben ein. Die Festung sah von außen aus wie ein umgedrehtes Boot, dessen Schwert weit
in den Himmel ragt. In dem Schwert befanden sich mehrere Hangar für kleine bis mittelgroße Schiffe. Größere
Hangar befanden sich auf der Rückseite weiter unten. So manchem würde es kalt den Rücken runter laufen bei
diesem Anblick, nicht jedoch unseren Sith. Sie gingen schnurstracks die Straße entlang, die Kapuzen tief im Gesicht,
die Arme verschränkt hinter dem Rücken, auf den Haupteingang zu. Verfolgt von Dutzenden Kameras sowie
Selbstschussanlagen. Eine falsche Bewegung oder ein launischer Moment eines Sicherheitszuständigen hätte
ausgereicht, um ein Lasergewitter über ihnen hereinbrechen zu lassen. Doch sie ließen sich nicht aus der Ruhe
bringen, traten ans Tor und Perphoné sprach:"Lasst uns rein, wir haben ein Angebot für euch!"

Kurze Zeit später fing die Hydraulik an zu arbeiten und das Tor öffnete sich langsam. Alle senkten den Blick, doch
Morjuca erhob ihn in's Innere. Und da war es wieder: In seinem Kopf sah er verschwommene Bilder, wie fast
vergessene Erinnerungen aus längst vergangenen Zeiten. Und trotz der Unklarheit wusste er, dass einer von
ihnen nie wieder einen Sonnenuntergang erleben wird.

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 Betreff des Beitrags: Re: 1. Szenario - Die Mission
BeitragVerfasst: 5. Feb 2010, 09:17 
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Episode 8 - Im Bauch des Biestes

Mit einem lauten Knall beendete das Tor seinen Weg nach oben. Der Eingang war nun frei. Selbstbewusst schritten die vier Sith über die Torschwelle ins Innere, einer riesigen Halle aus Stein.
Im Inneren offenbarte sich ersteinmal das wahre Potenzial dieser Festung. Die äußeren Verteidigungsanlagen waren schon beeindruckend, das Innere jedoch war einer Sith-Festung erstrecht würdig.
Shiro ging in sich und breitete seine Wahrnehmung mit der Macht aus. Er tastete sich sorgfältig durch die riesige Ankunftshalle, spürte dabei alles auf, was für sie eine potenzielle Gefahr darstellen könnte. Jedoch suchte er auch nach eventuellen Fluchtwegen oder Schwächen in ihrer Verteidigung. Diese Schwächen schienen jedoch anscheinend nicht zu exisitieren. Kampfdroiden, Selbstschussanlagen und anderes Wachpersonal pflasterten die Räume und Gänge in der Umgebung. Morjuca war keinen Moment unaufmerksam. In ihm brannte ein Feuer, dass nur darauf wartete entzündet zu werden. Seine ganze Aufmerksamkeit galt diesen einen Augenblick. Er würde kämpfen, wenn es nötig wäre. Auch bis zum Tod. Gewalt war in dieser Situation nicht angebracht. In dem Blasterfeuer was auf sie einhageln würde, hätte keiner von Ihnen eine Chance. Diese Mission würde nicht nur ihre Fertigkeiten im Kampf auf die Probe stellen, sondern auch die Fähigkeiten, die einen wahren Sith ausmachen. Korruption, Manipulation, Verrat, das sähen von Zwiespalt. Sie mussten irgendwie das Vertrauen von Nigura für sich gewinnen, bis sie die Chance für den verheerenden Schlag bekommen würden.

Aus einem der zahlreichen Seitengänge erschien ein weißer Protokolldroide und begrüsste die vier Sith eindringlich: "Willkommen in Bakturon. Der weise und mächtige Nigura ist neugierig, was vier einfache, vermummte Gestalten ihn anzubieten hätten. Ich bitte Euch mir zu folgen, jedoch brauch ich ersteinmal eure Waffen"
Kruchon und Perphoné warfen sich entsetzte Blicke zu. Wie sollten sie in dieser Festung nur ohne eine Waffe überleben. Was ist, wenn ihre Identität aufgrund der Lichtschwerter auffliegen würde? Morjuca wirkte für einen Moment mit der Macht auf beide ein. Kruchon und Perphoné spürten aufeinmal nurnoch einen stechenden Schmerz in ihren ganzen Körper. Das Zeichen von Morjuca war eindeutig. Er würde kein Versagen dulden. Wenn die beiden die Mission gefährden würden, wären sie wie Nigura zum Tode verurteilt. Die beiden Sith standen nurnoch da und schwiegen. Entsetzt über das, was ihnen gerade widerfahren war, brachten sie kein Wort mehr über ihre Lippen. Das war auch gut so.
Shiro konnte sich ein lächeln nicht verkneifen und sah hinnüber zu Morjuca, der bereits das Gespräch mit dem Droiden fortgesetzt hatte. "Ich übergebe euch hiermit meine Waffe, meine Freunde werden dies auch sofort tuhen". Es wäre mir ein Ehre den mächtigsten aller Hutts persönlich zu begegnen. Ich garantiere Euch, dass dieses Angebot für euren Gebieter nur von Vorteil sein wird."
Zwei Klasse 4 Droiden näherten sich von beiden Seiten und nahmen die Lichtschwerter der Sith in gewahrsam. Anscheinend waren sie mit solch einer Waffe nicht vertraut und so blieben Fragen über Zweck oder Herkunft der Lichtschwerter unausgesprochen.
Erleichtert folgten die vier Sith den Protokoll- und seinen beiden Wachdroiden durch die zahlreichen, verwinkelten Gänge der Festung. Es war ein Labyrinth, ein Labyrinth das so angelegt war um eventuelle Eindringlinge in ein Verwirrspiel zu verwickeln. Mit der Zeit würde es immer freundlicher. Die Anwesenheit der Wachleute war nun gemäßigter, die Gänge nun nichtmehr so verwinkelt. Sie kamen wohl langsam in die Wohnbereiche der Festung. Die kahlen und leeren Stahlmauern sowie der dazugehörige kalte Boden hatte nun ein Ende. Dieser Teil der Festung erinnerte Shiro schon fast an ein Freudenhaus aus Coruscant. Überall spazierten leicht bekleidete Damen umher, die Banditen Corellianisches Ale oder andere alkoholische Getränke verabreichten. Auf so eine Art Vergnügen konnten sich die vier Sith nicht einlassen. Auch wenn Shiro gerne einmal an den Lekku einer leicht bekleideten Twilekdame herumgespielt hätte. Sei weißes, langes Haar schien eine magische Wirkung auf die Damenwelt zu haben. Morjuca verabscheute eine solche Art von Vergnügen. Er konnte Frauen einfach nichts abgewinnen und wollte sich von seiner Mission nicht ablenken lassen. Nun standen sie vor einer letzen großen Tür. Eine Luke an der öffnete sich und eine Stimme faselte irgendetwas in einer Sprache die keiner der vier Sith verstehen konnte. Der Protokolldroide erwiderte irgendetwas und die Tür öffnete sich langsam. Vor Ihnen lag ein riesiger Raum mit Sitzgelegenheiten, einer Bar sowie einer Liveband, die zur Unterhaltung flotte Lieder anstimmte. Durch die Mitte verlief ein Weg, der bis zur anderen Seite des Raumes führte. Dort befand sich eine Art Treppe mit allerdings nur 3 Stufen, die auf ein Podest führte. Auf diesen Podest stand eine Art Thron, wenn man das noch so nennen konnte. Es sah eher aus wie ein Haufen Diamanten und Saphire, der wild zusammengewürfelt wurde um sich darin niederzulassen. Der Rest des Raumes sah nicht weniger prunkvoll aus. Überall hingen Trophäen und anderer Wandschmuck. Nigura der Hutt wurde grad von zwei seiner Damen verwöhnt und rauchte dabei irgendeinen Dampf aus einer Art Gefäß. Die Luft im Raum war stickig und schwül. Die Stimmung war jedoch ausgelassen. Da war er nun. Nigura der Hutt leibhaftig.

Der Protokolldroide und seine Kampfdroiden führten die Gruppe bis kurz vor das Podest. Kruchon und Perphoné waren skeptisch. Es war ihnen zu einfach. Warum können sie sich einfach so vor den Palast stellen, einen Vorwand erfinden Eintritt zu bekommen, dann auch noch hineingelassen werden und schliesslich vor Nigura persönlich stehen. Irgendetwas war faul. Nigura räusperte sich und schob seine beiden Damen zu Seite, die eine so fest das sie vom Podest hinunterstürzte und vor der Gruppe der Sith lag. Die Musik verstummte für einen Augenblick, die Menge widmete der Situation 3 Sekunden und begab sich dann wieder daran ausgelassen weiterzufeiern. Nigura war sichtlich schlecht gelaunt das seine Ruhe gestört wurde. Der Protokolldroide übersetzte: "Was wollt Ihr vier Gestalten von mir. Was für ein Angebot ist das, von dem Ihr gesprochen habt?" Morjuca wurde vorstellig und erwiderte das Gespräch. "Wir wissen von euren Problemen mit der Repuplik. Wir wissen das Sie eure Handelsrouten überwachen un...." Morjuca verstummte. Sämtliche anwesenden Droiden, Kopfgeldjäger und sonstiger anwesender Abschaum hatten die Waffen auf die vier Sith gerichtet und waren feuerbereit. Niguras Stimme wurde laut und agressiv. Das Gebrülle halte durch den ganzen Raum und die Übersetzung des Protokolldroiden fiel auch nicht besser aus: "Glaubt Ihr Sithabschaum wirklich, dass ich euch nicht bemerkt hätte? Euch und eure Landung auf meinem Mond? In meinem Territorium?. Nicht genug, dass ich schon genug mit diesen Repuplikhunden zu kämpfen hätte. Jetzt wollt Ihr Sithmaden euch auch noch hier einmischen und eure Konflikte auf meinen Rücken austragen. Macht euch bereit zu sterben" Die Zeit der Diplomatie war am Ende. Bevor der Satz überhaupt zu Ende war, fingen die ersten schon an zu feuern. Kruchon fiel sofort 3 Blastersalben zum Opfer. Morjuca und Shiro sprangen mit einem Satz über den Thron von Nigura und wichen so sämtlichen auf sie gerichteten Blastersalben aus. Perphoné setzte den Protokolldroiden und ihre beiden Bewacher mit einem Machtstoß ausser Gefecht und warf ihren Sithbrüdern ihre Schwerter zu. Die Schwerter ließen den Raum in roten Licht erstrahlen. Morjuca und Shiro standen nun Rücken an Rücken aneinander und wehrten dutzende Blasterschüsse ab und katapultierten sie in Richtung Feind. Ein Rodianer der eben noch gefeuert hatte schaute nun über den Tresenrand, bevor Ihm ein zurückgeschleudeter Blasterschuss die Kehle zerfetzte. Röcheln sackte er in sich zusammen. Nigura der Hutt war zwar groß und schwerfällig, konnte jedoch im Schutz des Blasterfeuers seiner verbleibenen Anhänger durch eine Seitentür entkommen. Dies entging den Sith nicht. Diese hatten jedoch gerade genug zu tun.
Perphoné rannte auf zwei Banditen zu , wehrte ihre Blasterschüsse ab und trenne ihnen ihre beiden Arme ab, umgehend darauf musste sie zwei Thermaldetonatoren mit der Macht zu ihren Besitzern zurückschleudern. Das Blut das daraufhin an der Wand klebte bestätigte, dass die Detonatoren ihr Ziel nicht verfehlt hatten. Morjuca sprang über ein dutzend feindlicher Banditen und rammte seine rote Klinge von hinten in das Fleisch. Zwei von Ihnen gingen sofort zu boden. Die anderen beiden teilten diesen schnellen tot nicht. Morjuca genoß es, sie mit der Macht in die Luft zu heben und zu würgen. Das Geröchel der beiden armseeligen Gestalten gab Ihn eine Art Befriedigung. Mit einem lauten Knacken beendete Ihr Leben. Shiro wirbelte mit seinem Lichtschwert durch den Raum und teilte die Gließmaßen zu dutzenden ab. Er konnte Sie alle spüren. Er konnte Ihre Angst nahezu riechen. Sie konnten sich nicht verstecken und sie würden alle sterben. Die letzen Personen schliesslich brach er mit der Macht alle knochen und erlöste sie schliesslich mit einer tonnenschweren Statue die im Raum stand. Weitere Banditen fanden Ihren Weg in dem Raum, leisteten jedoch keinen Widerstand.
"Ihr gehorcht nun uns und nichtmehr dieser feigen Ratte von Huttling, habt Ihr das verstanden? Oder wollt Ihr wie eure Freunde zu Banthapastete verarbeitet werden.?" Morjuca fand die passenden Worte für die Situation. "Jawohl mein Lord" erwiderten die Banditen prompt. Shiro drängte die Gruppe zur Eile. Sie musste Nigura finden bevor er nochmehr Truppen für sich mobilisieren konnte, geschweige denn die Festung verlassen konnte um vielleicht sogar die Republik zu informieren.

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Frieden ist eine Lüge.

Es gibt nur Leidenschaft.

Durch Leidenschaft erlange ich Kraft.

Durch Kraft erlange ich Macht.

Durch Macht erlange ich den Sieg.

Der Sieg zerbricht meine Ketten.



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Zuletzt geändert von Fatality am 8. Feb 2010, 18:26, insgesamt 3-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: 1. Szenario - Die Mission
BeitragVerfasst: 7. Feb 2010, 23:38 
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"Da haben wir ja ne schöne Scheiße gebaut." Jasp lag mit mir auf dem felsigen Boden. Wir redeten, um den Schlaf fern zu halten.
"Ja, ne? Na ja, aber uns können sie ja wohl schlecht etwas vorwerfen, immerhin haben wir nur den Befehlen gehorcht." Da lag Jasp richtig, dennoch...
"Du weißt wie es ist. Befehle werden alle 5 Minuten geändert und wenn der gemeine Soldat nicht auf dem Laufenden ist, ist es sein Problem."
"Hehe, ja. Wo ist eigentlich unser neuer Freund?" fragte mich Jasp. "Du meinst Kelv die Sau? Hockt bestimmt schon am Feuer."
So wie es aussah wollte man uns fürs erste nicht mehr für die heiklen Missionen einteilen, also hatten wir Feuerwache. Was quasi bedeutet,
dass wir den ganzen Tag und die ganze Nacht um ein Feuer hocken und darauf acht geben sollten, dass es nicht erlischt. Oh yeah.
Ich stand auf und reichte Jasp die Hand, dann machten auch wir uns auf den Weg. "Wir sollten alle 5 Minuten checken gehen, ob die Herren
uns nicht doch lieber als Latrinenwache haben wollen, sonst ist es am Ende wieder unser Fehler." scherzte Jasp. "Latrinen? Schön wärs!
Wir Jungs scheißen doch in die Löcher, die wir uns vorher graben und die Herren Sith- na die Zaubern sich die Kagge direkt ausm Arsch raus!"
So kamen wir lachend bei Kelv an, der bereits ein Loch gegraben, das Feuer entzündet hatte und nun auf einer verdächtig aussehenden Kiste hockte.
Er fing sofort an zu grinsen, weshalb auch ich grinsen musste, während mein Herz in freudiger Erwartung einen riesen Sprung machte.
"Da seid ihr ja Jungs, ich hab schon auf euch gewartet!" sagte Kelv und machte dabei die Kiste auf. Jackpott! Er saß da auf jeder Menge
Hochprozentigem. Schnell waren die Flaschen in der Hand, die Trinksprüche runtergerattert und der Alkohol im Blut. Dann folgte eine Zeit,
an die ich mich nur schwer erinnern kann. Es wurde viel geredet und viel gelacht, bis zuerst Kelv und dann Jasp zu viel hatten. Beide waren nun in
diesem zwielichtigem Stadium zwischen Ohnmacht und wach sein, wovon ich mich mit einem gezielten Flaschenwurf überzeugte.
Als nächstes stand ich wohl auf und ging runter zu einem Busch, um mich zu erleichtern. Als meine Hose unten war, bemerkte ich plötzlich
einen richtig räudigen Geruch. Ich roch an meinen Achseln und nein, ausnahmsweise war es mal nicht von da. Kelv dachte ich mir,
der Anfänger hatte sich doch bei seinem ersten Exzess selbst besudelt. Während ich Kelv innerlich auslachte, bemerkte ich nicht, wie ein räudig
riechender Gammorreaner seine Keule gegen meinen Kopf schwang, weshalb ich seelig grinsend k.o. ging und es am Ende selbst war,
der sich besudelte.


Das nächste woran ich mich erinnere war, durch ein Labyrinth von Gängen gezogen zu werden, bis zu einem großen Raum, den ich nur schemenhaft
erkennen konnte- aber Musik spielte. Das konnten mir meine Sinne noch verraten. Wir wurden vor ein großes Podest geworfen und einer der stinkenden
Gamorreaner griff in meine Haare, um meinen Kopf in die Luft zu zerren und vor etwas zu fixieren, was ich für einen großen Haufen Dinosaurierscheiße
hielt. Meine Augen spielten mir einen Streich und so verwechselte ich diesen Hutten mit einem riesigen Häuflein, was mich schon zum kichern brachte-
aber als dieses Häuflein dann auch noch anfing zu reden, da war es endgültig um mich geschehen. Besoffen wie ich war lachte ich lauthals los und
krümmte mich im Griff des Schweinemenschen, was mir promt noch einen Schlag auf den Hinterkopf einbrachte. Der Hutte musste wohl eingesehen
haben, dass er noch nichts aus uns rausholen konnte und so wachte ich als nächstes in einer Zelle auf. Es konnte nur wenige Stunden vergangen sein,
denn ich fühlte mich immer noch sehr duselig. Kelv und Jasp lagen neben mir und um sie aufzuwecken, hielt ich ihnen längere Zeit Mund und Nase zu.
Kelv richtete sich auf, hielt den Kopf in den Händen und lallte los: "Verdammt, wo schind wir? Und wer hat desch Feuah ussgemacht... Ärger gibt dasch!"
"Alter, vergiss das Feuer. Schau dich um du Held und sag mir, ob du uns hier rausholen kannst?" auf meine Worte hin blickte Kelv sich um und langsam
dämmerte es ihm. Dann setzte er sowas wie ein stolzes Gesicht auf, was natürlich durch die Tatsache, dass er immer noch stark besoffen war,
vollkommen entstellt aussah. "Natürlisch kann isch dasch. Bin Agent der Sith un desch imperi, imperi, imperi- desch Ordens der Gon'Mar!"
Er holte sowas wie einen Dietrich aus seiner Tasche und sofort checkte ich, ob ich noch das Messer in meinem Stiefel hatte- und echt, diese
hirnlosen Schweinefotzen hatten uns doch nicht einmal durchsucht. Jasp drängte sich sofort dicht an Kelv und schaute ihm über die Schulter,
während dieser versuchte, das Schloss zu knacken. "Iss uff!" rief Kelv und sofort torkelten wir durch die Zellentür, raus auf den Gang. Er war nur
spärlich beleuchtet, etwa 200 Meter lang und links und rechts gesäumt von weiteren Zellen. Am Ende führten ein paar Treppen hinauf zu einer Tür.
Jasp ging vor und zog langsam den Griff runter, öffnete die Tür ein wenig und schaute hinein. "Ein Schwein sitzt da wache." Ich konnte sehen wie
sehr er sich konzentrieren musste, da auch er noch viel Alkohol im Blut hatte. "Mach schon!" drängte ich ihn und drückte ihm mein Messer in die Hand.
Langsam schlich sich Jasp nun von hinten an die Wache ran und holte zum Hieb aus- verfehlte aber seinen Nacken und stach in die Luft. Das Messer kam
direkt neben den Augen der Wache zum stehen und diese reagierte erstaunlich schnell. Sie quiekte, drehte sich um und steiß Jaspar weg. Kelv rannte
sofort in den Raum und warf sich gegen das Untier, aber der fette Gamorreaner ließ sich durch dieses Fliegengewicht keinen Zentimeter bewegen, so
dass Kelv nur von ihm abprallte und auf dem Boden landete. Dort griff er sich allerdings die Beine der Wache und brachte sie zu Fall- ich warf mich auf sie
und so gaben wir Jasp genug Zeit, um etwas gezielter auf das Schwein einzustechen. Ohne weitere Worte zu verlieren nahm ich die Schlüssel von der Wand
und machte mich daran, alle Zellen zu öffnen, um unsere Flucht mit genügend Chaos zu decken. Manche Insassen jubelten und rannten sofort weg, andere jedoch
schätzten ihre Chancen weniger optimistisch ein und blieben einfach wo sie waren. Als das erledigt war rannten, torkelten, auch wir los. Die ganze Anlage
war ein einziges Labyrinth und so irrten wir eher planlos umher. Kelv mit der Waffe der Wache voran- er hatte sie bekommen weil er noch das meiste Alkohol
im Blut und damit nach Trinkerlogik auch das meiste Glück hatte. Nach ihm Jaspar mit dem Messer und dann ich. Wir kamen an eine Abzweigung und ohne
zu zögern rannte Kelv einfach nach links weiter, dicht gefolgt von Jasp und gerade als ich ebenfalls nach links einlenken wollte, sah ich eine leicht
bekleidete Twi'lek im rechten Gang verschwinden. "He Jungs... lasst uns... ich hab da ne Idee!" lallte ich vor mir her und nahm den rechten Gang,
Kelv und Jasp hörten mich jedoch nicht und blickten auch nicht zurück, während sie weiter den linken Gang hinunter liefen.
Ich bog dort ab, wo ich die Twi'lek zuletzt verschwinden sah und stand plötzlich in einem Raum der erfüllt war von dem süßlichen Geruch gewisser
Pflanzen, wenn sie verbrannt, bzw geraucht, wurden. Auf den Boden waren überall Kissen verteilt und weiter hinten sah ich die Twi'lek auf solchen liegen,
neben ihr eine Nargile, deren Kopf sie gerade zum Mund führte. "Hallo Fremder, du musst Niguras neues Spielzeug sein." Na wer hier wessen Spielzeug
ist sehen wir noch, dachte ich mir. "Keine Zeit zu spielen, Schätzchen- ich muss hier raus. Und du musst mir den Weg zeigen." Sie grinste verschmitzt.
"Aber aber, wir wollen schon gehen? Ich weiß, dass du kein Gast bist. Nicht so, wie du aussiehst. Dreckig- ganz so, als wärst du gerade aus einem Kerker
entkommen." Ihr linkes Auge zwinkert mir zu. "Also überzeuge mich, warum sollte ich dir helfen? Warum sollte ich nicht sofort um Hilfe rufen?"
Allein die Tatsache, dass sie es bisher noch nicht getan hatte, zeigte ihr Interesse und ich war gewillt, dieses auch noch zu vergrößern.
"Ganz einfach, du kleines Sahnetörtchen- ich gehöre zu den Sith. Wir sind vor kurzem auf diesem Mond gelandet und bald wird all das hier uns gehören.
Sehr bald. Wenn es soweit ist, hast du dir hiermit einen Gefallen erkauft und verdammt Schätzen, dann, genau dann, wird genug Zeit zum spielen sein."
Jetzt grinste ich verschmitzt. Ihre Augen wanderten zu der Nargile und sie nahm einen kräftigen Zug. "Ja, ich denke du hast recht. Vor 5 Minuten, kurz
bevor ich ging, sind ein paar deiner Leute zum Hutten vorgelassen worden." "Was?! Sie sind schon hier? Ich muss zu ihnen! Los lass uns gehen, bring
mich hin!" Ich eilte zu ihr hin, nahm ihre Hand und drängte sie vorwärts.


Zuletzt geändert von mike am 8. Feb 2010, 08:38, insgesamt 1-mal geändert.

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