Aktuelle Zeit: 20. Feb 2020, 08:36

Alle Zeiten sind UTC




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 19 Beiträge ] Gehe zu Seite  Vorherige  1, 2
AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Re: 1. Szenario - Die Mission
BeitragVerfasst: 9. Feb 2010, 00:20 
Offline
*****
*****
Benutzeravatar

Registriert: 09.2009
Beiträge: 219
Geschlecht: männlich
Highscores: 2
RL Name: Hendrik
Lord Duval erhob sein Haupt. "Einer von ihnen hat versagt. Mögen die Maden ihn zerfressen." zischte er.
In seinen Augen war eine Gleichgültigkeit, eine Kälte, dass es Esla Suavere kalt den Rücken hinunterlief.
"Ihr habt mich rufen lassen mein Lord?" brachte sie tapfer zu Stande. "Ihr werdet mich in einer Stunde
per Gleiter direkt vor Bakturon absetzen."

"Clive! Stop! Du kannscht nisch einfach wild drauf loschstürmen ... Scheise warte!" Doch Clive war schon v
erschwunden. Jasper lief ihm hinterher. Einige Momente später hörte Kelv einen spitzen Schrei. "Boah ne ey
... Was is nun los. Hat Clive der Twi'lek seinen Penis gezeigt oder wie ..." Kelv rannte ihnen nach ..
Direkt vor Clive und der Twi'lek standen zwei Rodianer. Beide bewaffnet mit schweren Lasergewehren, welche
direkt auf die Köpfe der beiden Kopfgeldjäger gerichtet waren. Die Twi'lek wollte sich von Clive losreißen, doch
dieser hielt sie weiterhin fest.
"Der Boss sucht euch! Gibt ein schönes Kopfgeld ... aber der Boss braucht nur einen von euch, nur einen
Singvogel." Der Rodianer fing klirrend an zu lachen. "Also kann ich dich da, mit der Twi'lek, getrost wegballern
...Psst! Da kommt noch wer, geh nachgucken!" befahl der eine Rodianer dem anderen. Er sprang um die Ecke,
bereit zu schießen, doch es war einen Moment zu spät, er wurde von Kelv umgerannt und zu Boden geworfen.
Kelv geriet ins Straucheln, dabei löste sich ein Blasterschuss, der Jasper nur knapp verfehlte, aber letztendlich
den Kopf des zweiten Rodianers durchbohrte. Jasper nutze den Moment der Verwirrung und warf sich auf den
am Boden Liegenden, um ihn die Halsschlagader zu durchschlitzen, dunkles Blut benetzte die Wände des Ganges.
"Ich sag doch... das Glück des am stärksten Betrunkenen. Los Jasper, schnapp dir die Waffe des Rodianers und
dann nichts wie weg hier!"

Morjuca stand über Kruchon, Arme und Beine standen ungesund verdreht vom Körper ab. Zu seiner Überraschung
lebte er noch, seine Augen starrten ihn angsterfüllt an. Morjuca kniete neben ihm nieder, packte ihn am Hals und
drückte zu, bis er den letzten Lebensfunken aus ihm gepresst hatte. Versagen war nicht zu verzeihen. Gon'mar
braucht keine Unwürdigen. "Er ist tot, du kannst ihn loslassen...", wisperte Perphoné. Die drei Sith ließen den Raum
hinter sich und verfolgten den Hutten, was trotz des Labyrinths nicht schwer war - sie mussten einfach der
Schleimspur folgen. Nach zwei Minuten standen sie vor einer schweren Metalltür, die Perphoné mühelos eindrückte,
als wäre sie aus Papier. Shiro fragte sich langsam, ob sie mehr war als eine junge Sith. Ab hier wurde der Gang breiter,
nach der nächsten Biegung folgte ein langer metallener Tunnel, von dem im Abstand von ein paar Metern etliche
weitere Gänge abzweigten. Und genau in diesen Abzweigungen hatten sich jede Menge Gegner verschanzt. Morjuca,
Shiro und Perphonè standen einfach zu dritt nebeneinander und wehrten die ersten Salven mühelos ab. Die drei
roten Lichtschwerter wirbelten durch die Luft und verursachten einen Klang der einem Symphonieorchester ebenbürtig
war. Der Anblick dieser Sith bewirkte, dass schon nach wenigen Momenten die ersten Banditen das Feuer einstellten,
um dann wegen Verrats von Verbündeten beschossen zu werden. Im Gang brach ein heilloses Durcheinander aus.
Morjuca schickte eine Welle der Macht durch den Gang um allen seine Präsens deutlich zu machen "Stop! Dies ist eure
letzte Chance eure wahren Meister zu akzeptieren!", schrie er und sofort setzte Ruhe ein. "Du verstehst es Leuten
Angst alleine durch dein Auftreten zu machen ... doch ich gehe lieber auf Nummer sicher und zeigen ihnen wer hier
den Längeren hat!" Morjuca war sich nicht sicher, ob Shiro nun ihm etwas zeigen oder ob er einfach bei Perphoné
imponieren wollte. Dennoch eindrucksvoll war es allemal - Shiro stieß sich vom Boden ab, flog wahnsinnig schnell
10 Meter nach vorne und presste dabei eine Druckwelle vor sich her, die eine Hand voll Banditen erfasste und
geschossartig den Gang hinaufschickte und allen, an denen sie vorbeiflogen eine Botschaft übermittelte: "Legt euch
nicht mit uns an". Der Körper eines Rodianers schlitterte besonders weit, direkt vor die Füße von dem grinsendem
Kopfgeldjäger Clive, der gerade den Gang betreten hatte.

"Hey Jungs - oh und Mädels - ihr seid aber wütend... solltet euch dringend mal nen Psychiater suchen", rief er.
Die Twi'lek an seiner Seite erklärte, dass direkt am Ende dieses Ganges der Hangar von Nigura sei. Sie mussten sich
beeilen, da er sonst die Flucht ergreift. Sie öffnete das Tor für die kleine ungewöhnliche Gruppe, nur damit sie sich
in das nächste Gefecht stürzen können. Laserschüsse zuckten durch die Luft, Thermaldetonatoren wurden geworfen
und schließlich zu ihren Besitzern zurückgeschleudert, Schreie erfüllten den Hangar doch auf einmal schien es als ob
die Zeit stehen bliebe. Ein riesiger, über 14 Meter groß, Affenähnlicher Mensch mit dickem schwarzem Fell betrat ihr
Blickfeld: Ein Gorax. Als ob das nicht genug wäre, schwang er noch einen Streitkolben, der einen Bantha hätte klein
aussehen lassen.

"Nun fängt der Spaß erst an!" sagten Shiro und Clive im Chor und die Gruppe stürmte den Hangar.
Morjucas Auge fing an zu glühen.

_________________
Frieden ist eine Lüge

Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: 1. Szenario - Die Mission
BeitragVerfasst: 12. Feb 2010, 22:32 
Offline
***
***
Benutzeravatar

Registriert: 10.2009
Beiträge: 158
Geschlecht: männlich
"Schau dir diesen haarigen Bastard an!" rief ich der Twi'lek zu, als wir beide hinter einem Container in Deckung gingen. "Der hat aber ein langen Knüppel!" Das kam von ihr.
Ich schaute sie an und versuchte dabei so auszusehen, wie mein Vater es immer tat, wenn er enttäuscht von mir war, nur schien ihr Grinsen dadurch noch breiter zu werden.
Der Rest der Gruppe verteilte sich derweil über den Hangareingang, wobei die Sith rote, verschwommene Blitze vor sich zucken ließen. Hatte jetzt zwar nicht so viele Jedi
gesehen, an denen ich das hätte vergleichen können, aber diese 3 waren echt beeindruckend. Und die eine sah dabei auch noch verdammt gut aus. Als mein Blick sich
auf ihre Bewegungen zu fixieren schien, fuhr eine blaue Hand vor mein Gesicht und schnippste. "He Mann, wo bist du gerade?" "Oh ja, todes Feuergewecht und haariger
Affenmensch." Bei diesen Worten war das Vieh gefährlich nahe an Kelv und Jaspar dran und schwang bereits die Keule. Da beide allerdings vom Alkohol träge waren,
konnten sie nicht mehr rechtzeitig reagieren und wären fast zerquetscht worden, hätte einer der Sith sie nicht mit der Macht wieder in den Gang gestoßen. Der
gleiche Sith machte auch einen riesen Satz und sprang auf die Schulter des haarigen Bastards, wo er gerade sein Schwert zum Hieb auf die Augen erhob- doch der
Bastard war trotz seiner Größe nicht lahm und rollte seinen Kopf auf die Schulter, wodurch der Sith aus meinem Blickfeld gestoßen wurde. Jetzt versuchte der
nächste von ihnen sich an dem Vieh, der mit dem kaputten Auge. Er versuchte wieder diesen Macht-Stoß und ich konnte spüren, was er da an Kraft reinlegte.
Doch der Bastard stand wie eine Eins, ihm machte das nichts. Im Gegenteil, er bewegte sich nun sogar auf den Sith zu und stieß dabei einen markerschütternden Schrei
aus. Der einäugige Schwertschwinger schätzte die Geschwindigkeit seines Feindes nun wohl anders ein, denn er sprang nicht wie sein Kamerad hinauf zu ihm, sondern
versuchte ihm die Beine abzusäbeln. Sah jedenfalls so aus. Dank einer ungeheuren Geschwindigkeit schaffte er es sogar hier und da, einen Hieb anzusetzen, allerdings
konnten sie so nicht mit viel Kraft geführt werden, da er immer wieder schnell abhauen musste. Na gut, wenigstens gab uns das etwas Zeit. Über mir und der Twi'lek
zischten immer noch die Blasterschüsse und die weibliche Sith kämpfte sich tiefer in den Hangar hinein. "Irgendwelche Ideen?" fragte ich meine Begleiterin, doch gerade
in diesem Moment flog ein Thermaldetonator in unsere Richtung, landete und rollte direkt vor unsere Füße. "Oh fuck, wirf dich drauf!" Ich schubste sie vorwärts, doch
sie dachte nicht daran. "Was? Spinnst du?!" "Dann kick ihn weg!!" Sie trat gegen die Granate und sie flog im hohen Bogen wieder zurück, direkt vor die Füße des
Bastards, wo sie auch prompt explodierte. Die Explosion riss nicht nur den Riesen von den Füßen, sondern auch den Einäugigen, der immer noch um seine Beine rum-
getanzt war.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: 1. Szenario - Die Mission
BeitragVerfasst: 12. Feb 2010, 22:43 
Offline
*****
*****
Benutzeravatar

Registriert: 09.2009
Beiträge: 299
Wohnort: Bern (CH)
Geschlecht: männlich
RL Name: Neil
Kelv und Jaspar versuchten torkelnd den Turteltäubchen hinterher zukommen. Was ihnen nicht so recht gelingen wollte. Auf einmal huschte sein Blick über die kleine Seitentasche an seinem rechten Oberschenkel in denen sich vier Spritzen befanden. Geistesabwesend nahm er zwei hinaus und sah sie mit weit offenen Augen an. Dann grinste er dümmlich zu Jaspar. „Hey! Das isss irjenwas geiles. Der Ko… Komm… Kommadatus hat mir die gegeben, für den Notfall…“ Jasp grinste zurück. „Notfall is… is immer gut!“ Er reichte ihm die zwei Spritzen und nahm für sich wieder zwei aus der Tasche. Ohne zu zögern stachen sich die zwei Trunkenbolde die Spritzen in den Oberarm. Es waren Prolytosium. Entgiftet den Körper vollkommen. Nebenwirkungen: Extrem hoher Adrenalinkick. Die Zwei standen eine weile einfach so da. Blasterschüsse zischten, Leute schrieen und Granaten explodierten. Und sie standen mittendrin und nahmen nichts wahr. Plötzlich zuckten sie fast gleichzeitig hoch und starrten einander an. „Hey, da hinten sind Clive und seine Twi`lek-Tussi!“ Jasp kratzte sich nervös am Kopf und seine Augen zuckten ganz aufgeregt. Kelv lachte laut. „Schnell, schnell! Helfen wir ihnen!“ Wie der Blitz warfen sie sich mitten ins Getümmel. Schon stellten sich ihnen die ersten Gegner in den Weg. Kelv brüllte wie ein Tier. Anstatt dem Rodianer vor ihm zu erschiessen schlug er ihm mit roher Gewalt den Gewehrkolben gegen seinen Schädel. In seinem Augenwinkel sah er wie ein Jawa auf ihn anlegte und warf sich weg. Laut zischte das Geschoss über seinen Kopf weg und verkohlte dabei seine Haare. Mit tödlicher Präzision schoss er den kleinen Attentäter nieder. Lächelnd betrachtete er sein Werk. Doch genau in diesem Augenblick, als er seine Konzentration vernachlässigte sauste auf einmal ein blaues etwas auf ihn zu. Im letzten Moment
konnte er noch sein Gewehr hochziehen. Doch anstatt die gegnerische Waffe abzublocken wurde seine WA-2000 in Zwei geteilt. Kelv wurde von der Wucht des Aufschlags zurückgeschleudert. Benommen versuchte er sich aufzurichten und betrachtete er seinen Gegner.
Er zuckte zusammen. Ein etwa zwei Meter grosser Twi'lek mit einer langen Robe und einem blauen Lichtschwert in der Hand stand zehn Schritt von
ihm enternt. „Jedi?“. Er schluckte. Der Jedi machte einen riesigen Sprung und holte noch in der Luft zum Schlag aus. Kelv schloss seine Augen und
versuchte an etwas schönes zu denken.

_________________
Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: 1. Szenario - Die Mission
BeitragVerfasst: 20. Feb 2010, 14:21 
Offline
*****
*****
Benutzeravatar

Registriert: 09.2009
Beiträge: 219
Geschlecht: männlich
Highscores: 2
RL Name: Hendrik
Episode 13 - Zerquetscht wie eine Fliege

Shiro hatte die mächtige Präsens bereits beim Stürmen des Hangars bemerkt. Allerdings hatte
er am Anfang noch versucht sich einzureden, dass seine Sinne aufgrund der Stresssituation überschärft sind.
Tja… doch leider steht er genau in diesem Moment breitbeinig über Kelv, das Lichtschwert vor seinem Gesicht,
um einem Kameraden das Leben vor einem Jedi zu retten. Funken sprühen, Kelv schreit, macht die Augen auf
und sieht den Sith und den Jedi genau über sich. Die beiden liefern sich ein Kraftduell, doch keiner von beiden
kann die Oberhand gewinnen.

Kelv erinnerte sich in diesem Moment an Agentenregel Nummer 13: „Sollte dir dein Gegner überlegen sein, wende
unfaire Mittel an!“ Mit einem fiesen Grinsen im Gesicht trat er dem Jedi voller Kraft zwischen seine Beine. Es
folgten ein schmerzerfüllter Schrei und ein lila Machtblitz, der Jedi wurde zurückgeschleudert und krachte gegen
eine Wand, dass der Staub von der Decke fiel.

Morjuca bebte. Seine Lungen drohten sich selbst zu zerreißen. Solch einen Sturm von Gefühlen hatte er noch nie
erlebt. Seine Wut, sein Zorn liefen ihm aus den Augen. Er hatte den Schock noch nicht überwunden, den er
erlebte als er den Thermaldetonator nur einen Meter neben ihm auf den Boden aufschlagen hörte. Als der Staub
sich legte Stand erhob er sich und zog unter Qualmen sein Lichtschwert aus der Augenhöhle des Gorax. Ein Gorax
ohne Beine.

Shiro rief: „Perphoné! Du verarbeitest den Fetten zu Brei, der hier gehört mir!“ Lila Lichtblitze schossen aus seinen
Fingerkuppen. Es dröhnte eine Lautsprecherdurchsage durch den Hangar: „Ihr werdet meine Festung niemals heil
bekommen! Ich jage hier Alles in die Luft und zerquetsche euch wie Fliegen!“ Nigura war bereits in seinem Schiff,
die Triebwerke fuhren gerade hoch – viel Zeit blieb nicht mehr. Perhoné lief aber überraschender Weise nicht
in Richtung des Schiffes, sondern genau entgegensetzt: Richtung Ausgang…

Die Mitglieder Gon’mars waren alle ziemlich weit verstreut im Hangar. Morjuca betrachtete den Gorax und versuchte
sich unter Kontrolle zu bringen, Shiro ging mit verbissenem Blick und erhobenem Lichtschwert auf den unbekannten
Jedi zu, Perhoné floh, Kelv lag immer noch auf dem Boden und Clive stand ziemlich fassungslos da, leicht überfordert
mit der Situation und den Vorkommnissen der letzten Minute. Gorax tot, Jedi da, Kelv fast gestorben, Jasper lachend
auf den Gorax ohne Beine zeigend, Perphoné flieht, Nigura auch, Twi’lek neben ihm zur Salzsäule erstarrt. Was
macht man normalerweise in so einer Situation? Richtig: etwas Trinken, Kacken oder sich eine süße Maus für
gemeinsame Stunden suchen. Clive guckt sich um: Kein Alkohol in Sicht („Verdammte Goraxscheiße ich will was zu
saufen!“) – ein Klo ist auch nicht zu erspähen, in den Boden kann man auch kein Loch graben („Ey ich kack doch
nicht vor ner Dame in ein Loch!“) – aber Moment! Clive guckte die Twi’lek-Dame lasziv an, machte zwei Schritte
auf sie zu und warf sich auf sie. Sie jauchzte nur, entweder aus Freude oder Erschrecken – eher letzteres. Clive war
grad in ihrem Dekolleté versunken, als sie plötzlich anfing zu röcheln und sich mit weit aufgerissenen Augen an ihren
Hals fasste „Ouuh Süße was hab ich denn getan?!“ Doch mit diesen Worten dämmerte es ihm, er blickte auf und sah
Morjuca mit eiskalter Miene auf ihn, nein die Twi’lek zugehen.
„Was tust du? Sie hat die wahrscheinlich das Leben gerettet!“ Aber er ließ sich so nicht aufhalten.

„Was tust du hier? Was sucht ein Jedi bei einem Verbrecher wie Nigura?“ Weitere Blitze schossen aus seinen Händen,
der Jedi stöhnte. „Das Gleiche wie ihr, denke ich mal du falscher Bastard!“
„Falsche Antwort!“
Wieder Blitze, gefolgt von Schreien. „Geht das präziser?“ „Du weißt genau was ich meine! Wir haben genauso wie
ihr Interesse an dem Cortosis und haben schon seit längerem ein Handelsabkommen mit Nigura!“ Cortosis ist ein
äußerst seltenes Material, das selbst Lichtschwertern widerstehen kann. „Ahh das erklärt auch den Reichtum von
Nigura… dich nehmen wir mit!“ Mit diesen Worten schossen zum letzten Mal an diesem Tag Blitze aus seinen
Fingerkuppen. Der Jedi blieb schließlich bewusstlos liegen. Shiro spürte schon fast Zufriedenheit, doch dann hörte
er das Aufheulen der Triebwerke. Niguras Shuttle flog los.

Morjuca kam der Twi’lek immer näher, Zorn durchströmte seinen Körper. Doch da sah er es wieder, wie durch einen
Schleier hatte er das Bild eines wütenden Clives vor Augen, der Blasterschüsse auf ihn feuerte. Er hielt inne, ließ
von der Dame ab und blickte Clive an. Er hatte schon eine Hand an seinem Gewehrkolben. Morjuca schüttelte den
Kopf und schob das Gewehr mit seiner Macht aus Clives Reichweite. Doch nun war sein Zorn verebbt, es gab Wichtigeres.
Nigura.

Clive, Kelv, Shiro und Morjuca starrten wie gebannt auf das Shuttle. Sie hatten versagt. Sie werden hier ohne Ehre
Sterben. Gerade flog das Shuttle durch die Hangartore, da hörten sie eine Explosion, gefolgt von einem Quietschen
und dann einem Krachen. Die Tore hatten sich genau in dem Moment geschlossen, als das Shuttle hindurch wollte.
Die Folge war ein plattes Shuttle. Nigura Brei.
Die Gefährten waren wie in Trance, hatte da eine höhere Macht die Finger mit im Spiel?

„Lasst uns hier abhauen! Wir müssen Bericht erstatten.“, rief Perphoné vom anderen Ende des Hangars.

_________________
Frieden ist eine Lüge

Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: 1. Szenario - Die Mission
BeitragVerfasst: 21. Feb 2010, 12:57 
Offline
***
***
Benutzeravatar

Registriert: 10.2009
Beiträge: 158
Geschlecht: männlich
BAAAAM! Die Explosion war so laut, dass ich danach noch eine ganze Weile nur ein Piepen hörte. Die weibliche Sith tauchte weiter hinten im Hangar auf und rief etwas,
das sich für mich wie "Piiiiiiiep" anhörte. Ich schaute mich um und den anderen schien es auch nicht besser zu gehen. Jaspar bohrte in seinem Ohr rum und holte dabei
fast nen ganzen Sandkasten an Ohrenschmalz heraus. Nur die geilen Sith bewegten sich anmutig wie immer und gingen schon Richtung Ausgang. Plötzlich wurde
ich mir bewusst, dass ich noch immer auf der Twi'lek rumsaß. Ich schaute zu ihr runter und grinste sie an, während ihr Blick mich hätte töten können. "Tschuldige
Schätzchen, bin gestolpert!" rief ich ihr lauter zu als nötig. "Was?! Ich hab so ein Piepen in den Ohren!" Ich stand von ihr auf, gab ihr zur Antwort ein Daumen hoch
und reichte ihr die Hand. Jaspar kam zu uns und gemeinsam gingen wir ebenfalls zum Ausgang. Auf halbem Weg dorthin fanden wir Kelv, der noch immer auf dem Boden
lag und komisch zitterte. Als ich näher an ihn heran kam bemerkte ich etwas an seinem Kopf- nein, in seinem Kopf. Eine 30cm lange Eisenstange ragte etwas oberhalb,
aber genau mittig zwischen den Augen aus seiner Stirn. Musste wohl ein Schrapnell vom Schiff sein. "Wow, schaut euch den an!" rief ich wieder überlaut zu den anderen und
deutete auf Kelv. "Er lebt noch!" Die Twi'lek beugte sich zu ihm runter und untersuchte ihn. "Scheint als hätte das Rohr seine beiden Gehirnhälften verfehlt, es ist
genau zwischen ihnen gelandet." "Mir gehts gut, danke." sagte Kelv, stand auf und stieß das Alien weg. Jaspar musste grinsen und stieß mich mit dem Ellenbogen an.
"Der macht doch einen prima mobilen Kleiderständer, mit der Stange im Kopp, haha!" Ich schaute ihn böse an und schüttelte den Kopf. "Alter, was redest du da?
Erweise seinem Titel gefälligst Respekt- das ist kein "einfacher" Kleiderständer. Er ist der imperiale Kleiderständer, auf einer Mission!" Wir brachen beide in heiteres Gelächter aus,
inmitten von Leichen und Zerstörung. Kelv bedachte uns eines bösen Blickes und wir entschuldigten uns rasch bei ihm. So gingen wir zu 4. den Sith nach.
Sie waren bereits am Ausgang und besprachen das weitere Vorgehen. Der leicht impulsive einäugige Sith ergriff das Wort, als wir ankamen.
"Wird aber auch Zeit. Du da, was ist mit dir?" er deutete auf Kelv. "Sieht schlimmer aus als es ist. Ich muss zu einem Heiler, in das Lager." Einäugig nickte. "Gut.
Wir haben 4 Gleiter, von denen 2 frei sind. Shiro wird hier bleiben, die Festung überwachen und versuchen, schon eine erste Kommandostruktur zu etablieren.
Der Rest von uns wird Bericht erstatten. Ihr 4 teilt euch 2 Gleiter, ich nehme den Jedi mit auf meinen. Los." Gesagt getan. Jaspar steuerte den einen Gleiter,
während Kelv hinter ihm saß und größte Mühe hatte, das Rohr von Jasps Rücken fern zu halten, damit er es sich nicht noch weiter in den Kopf rammt.
Ich steuerte den anderen, was mir ganz gelegen kam, da die Twi'lek hinter mir saß.
Als die anderen bereits losdüsten und Shiro wieder in der Festung verschwunden war, drehte ich mich zu ihr um. Sie schaute etwas
verblüfft drein und fragte mich, ob wir nicht auch lieber losfliegen. "Ich bin Clive. Und wie heißt du?" Sie verdrehte die Augen. "Geht dich nen Scheiß an."
Ich grinste. "Also schön, geht dich nen Scheiß an. Was dagegen wenn ich das mit Sophie abkürze? Ein wunderschöner Name!" "Könntest du mal aufhören sonen
Ranz zu labern und endlich losfliegen? Die anderen werden nicht ewig auf uns warten." Ich beugte mich zu ihr rüber, sodass mein Gesicht direkt vor ihrem war.
"Nein. Du musst etwas für mich tun. Es hat mit viel Spaß zu tun und den habe ich dir versprochen, richtig?" Sie verdrehte wieder die Augen, "Männer...!" und
griff an meinen Gürtel. Ich fing an zu lachen. "Hahaha, hör auf! Du sollst singen, mein Schätzchen, singen!" Jetzt schaute sie erst recht verblüfft.
"Ja richtig, aber nicht jetzt und nicht hier. Wir werden in dieser Festung da drüben wohl unsere Basis haben und das für eine ganze Weile. Ich möchte da eine
Bar aufmachen. Sowas plane ich schon seit Ewigkeiten und hier und jetzt ist die richtige Zeit und der richtige Ort. Werd nachher unseren Obermacker fragen,
ob er mir das genehmigt. Aber ich geh stark davon aus. Denn nichts hebt die Moral der Truppe mehr, als eine ordentliche Bar, mit den besten Drinks und einem Live
Act. Ersteres besorge ich- in meiner Zeit als republikanischer Soldat war ich auf unzähligen Welten und hab mir tausende Rezepte aufgeschrieben. Zweiteres
wirst du sein. Der Live Act. Das wird fantastisch!" Sie schien etwas überrumpelt zu sein, aber ich strahlte sie weiter an. "Ähm... naja, singen kann ich."
"Hahaha, perfekt!" ich gab ihr nen dicken Schmatzer und drehte mich um, drückte aufs Gas.

Wir kamen etwas verspätet an und wurden direkt zum Kommando durchgewunken. Dort standen bereits alle, bis auf Kelv, und erstatten Bericht. Die weibliche
Sith redete gerade, als wir reinkamen. "... und dann bin ich zurück gelaufen, zum Kontrollraum, habe dort alle getötet und die Hangartüren überlastet, so dass
sie sich geschlossen haben, als Nigura versuchte zu entkommen." Duvalilein schien damit zufrieden und nickte ihr zu. "Perphoné und Morjuca, ihr werdet nun
schnellst möglich wieder zu Shiro stoßen und ihm bei seinen Bemühungen assistieren. In der Festung sind noch unzählige Bedienstete und Schergen, die es zu
bekehren gilt." Die beiden Sith standen stramm, sagten "Jawohl!" und machten sich davon. Duvali der Schreckliche drehte sich nun um und sprach zu einem
kleinen rosa Ding, das an diesem Ort etwas deplatziert wirkte. Als ich genauer hinsah erkannte ich ihn als Kallidahin. "Ingenieur Lush,
meinen Quellen zufolge befindet sich unter der Festung des Hutten eine gewaltige Cortosis-Mine. Ich übertrage Euch die Verantwortung über diese.
Nehmt Euer Team und etabliert die nötige Infrastruktur. Dies hat absolute Priorität. Jaspar Lauderslag, Ihr werdet ebenfalls ein Team zusammenstellen
und Ingeniuer Lush nicht mehr von der Seite weichen, bis die Festung endgültig gesichert ist." Beide nickten und gingen ebenfalls.
Duval brüllte weitere Befehle an seine Untergebenen, die sich für den Aufbruch bereit machen sollten. Viel musste getan werden, um diese Festung in eine dauerhafte
Basis zu verwandeln. Und ich wusste auch schon, wie ich meinen Beitrag leisten konnte. Als Duval fertig mit schreien war und sich wieder seinen Blaupausen der
Festung widmen wollte, bemerkte er mich und Sophie, wie wir noch immer vor seinem Tisch standen. "Was ist?" "Lord Duval, ich erbitte ehrfürchtigst um ein klein wenig
Eurer Zeit." "Sprecht. Schnell." "Jawohl! Nun da wir die Festung eingenommen haben, möchte ich euch einen Vorschlag unterbreiten:
Ich möchte Euch dabei unterstützen, dauerhaft die Moral Eurer Truppen zu erhöhen. Ich möchte eine Bar, eine Cantina, in der Festung aufmachen. Alles was ich brauche
ist bereits vorhanden. Und überlegt nur, welche Wirkung dies auf die Männer hätte. Nicht nur das, Ihr könntet auch daran verdienen. Ich rede von Steuern und direkter
Beteiligung! Dies würde sich auch nicht auf meine Pflichten als Kopfgeldjäger der Gon'mar auswirken, da Sophie hier für mich jederzeit als Barkeeper übernehmen kann."
Ich spürte ihren zweifelnden Blick auf mir. "Nun gut." sagte Duvalski "Ich werde Euch die nötigen Befugnisse erteilen. Wegtreten."
"Äh, eine Sache noch, Herr." Duvals Blick war fast so tödlich wie der, den Sophie drauf hatte. "Wenn ihr, ehm, fertig seid mit dem Jedi da... und er noch lebendig ist danach.
Nun, würdet Ihr mir den vielleicht überlassen? Nicht viele kriegen in ihrem Leben einen Jedi zu sehen und ich könnte ihn quasi in meiner Bar ausstellen, unter strengsten
Sicherheitsmaßnamen." Duvallo schaute mich an als wäre ich verrückt geworden. "Es soll eine Bar werden, kein Zoo. Genug jetzt, wegreten." "Aber Lord Duval, überlegt
doch mal... die imperialen Truppen haben große Probleme auf dem Schlachtfeld, wenn Jedi auftauchen. Die Soldaten werfen ihre Waffen weg und laufen.
So könnten wir ihnen die Angst vor den Jedi nehmen. Wir stehlen ihnen ihren Nimbus, wenn wir einen von ihnen so erniedrigen." Ich grinste den Lord an und obwohl
ich gerade derbe unverschämt gewesen war, grinste er zurück. "Eure Denkweise gefällt mir. Ich werde darüber nachdenken. Und nun geht." Mit einem Machtstoß
stieß er mich hinaus, wo ich auf meinem Arsch landete, trotzdem grinsend. "Meine eigene Bar. Papa wär stolz auf mich."


Zuletzt geändert von mike am 21. Feb 2010, 14:43, insgesamt 1-mal geändert.

Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: 1. Szenario - Die Mission
BeitragVerfasst: 23. Feb 2010, 19:31 
Offline
***
***
Benutzeravatar

Registriert: 02.2010
Beiträge: 178
Wohnort: Ger, Hes
Geschlecht: männlich
RL Name: Benedikt
Nick Name: mues_lee, Illu, Sysy
Episode 14 – Ein fast normaler Abend in der Bar

„Hey, hey man!Kannst Du dich bitte mal auf mich konzentrieren?!Heut Abend bin ich rausgekommen und Du glotzt die ganze Zeit auf Sophies Arsch, dazu hattest Du schon die ganze Woche Gelegenheit!VERDAMMT CLIVE!!“ Kelv schimpfte nun schon seit bestimmt fünf Minuten auf Clive ein, aber der dachte nicht daran seinen Blick von Twi’Lek Sängerin Sophie’s im Takt wackelnden Hinterteil zu nehmen.Dieser befand sich im Zentrum seines Blickfeldes, aber obwohl Kelv jeden Eid geschworen hätte, dass es anders war labte sich Clive nicht nur an Sophie.Im Gegenteil, er konnte nicht aufhören sich seine Bar anzugucken.Hier und da fehlte durchus noch ein wenig Dekoration, aber das übersah er komplett
Von der Theke hatte er fast die ganze Bar im Blick.Das Podest samt Band in der Mitte des Raumes, Tische waren darum aufgestellt und ein paar Kellnerdroiden verrichteten ihre Arbeit. „Unglaublich, dass ich innerhalb einer Woche schon zwei davon ersetzen musste“, schoss es Clive durch den Kopf.Ab wieviel es wohl Mengenrabatt gab?
Zwischen Tisch und Podest war ein kleiner Freiraum als Tanzfläche gedacht, doch im Moment waren die Gäste wohl noch zu nüchtern.Auf der rechten Seite der Theke befanden sich vier große, runde Tische und ein paar Leute spielten eine Runde Pazaak.Ihnen gegenüber war der sonst recht hohe Raum höhlenartig erweitert und bot Platz für mehrere kleine Nieschen unf für Leute, die komplett anonym bleiben wollten sogar zwei mit Vorhängen verhängte Lounges.
Clives Theke gegenüber, leicht versetzt so dass die Band die Sicht nicht behinderte befand sich der Eingang, ein mit Bändern verhängter relativ enger Durchgang.Und direkt darüber schwebte die Attraktion der Bar.Ein Jedi von gewaltigen Ausmaßen, ein Twi’Lek und einst Stolz und Ehre repräsentierend – nun zierten nur seine zerrissene Robe und an jedem Hand- und Fußgelenk befestigten Energiestränge sein Antlitz.Die Stränge pulsierten im Rhythmus der Musik, sodass der Jedi zu tanzenden Bewegungen gezwungen wurde.Wie jedes Mal, wenn er den Jedi sah begann Clive fast sanft zu lächeln und schloss genießerisch kurz die Augen.Als er sie wieder öffnete sah er, dass ein neuer Gast die Bar betreten hatte.“Und was für einer“, dachte er.

Die kleine Gestalt, die Clives Aufmerksamkeit erregte hatte war eine zierliche menschenähnliche Frau, obwohl ihre Haut für einen Menschen nicht wirklich gesund aussah.Mit wachsamen Blick taxierte sie ihre Umgebung, bevor ihr Blick an dem Jedi hängen blieb.Obwohl ihr Hintern von der langen Reise wund und ihre Laune eigentlich im Keller war entrang sich ein Glucksen ihrer Kehle, als ihr Blick den seinen traf und sie den Schmerz in seinen Augen lesen konnte.Sie strich sich die Haare aus dem Gesicht, ging zur Bar und setzte sich.
„Was darf’s denn sein, Schönheit?“ fragte Kelv, der mittlerweile aufgegeben hatte Clive zum Arbeiten bewegen zu wollen und sich selbst hinter die Theke gestellt hatte sie zwinkernd und lächelte sie an.Letzte Woche erst war er nur knapp mit dem Leben davon gekommen, als sich ein 30cm langes Metallstück in seine Stirn gebohrt hatte, doch zurückgeblieben waren nur eine Narbe und ein wirklich lästiges Schielen, das laut dem Medibot aber demnächst wieder verschwinden würde.Trotz seines leicht in Mitleidenschaft gezogenen Grinsens lächelte die Schönheit ihn an.
„Was kannste mir denn empfehlen, Hübscher?“ fragte Frances.Kelv wollte ihr gerade zu einem Troita Moyta raten, als er unsanft beiseite geschoben wurde.Clive hatte es wohl nicht mehr länger ausgehalten und bombadierte den heißen Nauankömmling nun mit einem Vortrag über den neuesten ithorianischen Cocktail, während er ihn gleichzeitig zubereitete.Seufzend machte sich Kelv ebenfalls was zu trinken und beobachtete Clives Anmache.
„…und reinhaun tut er erst Recht.Aber dazu trinkt man schließlich, was?Und hier,schon fertig.Koste mal, er wird dir vorkommen wie der Himmel auf Adras.Aber zur Not kriegste den auch woanders.Nur Spaß, Kleine, nur Spaß.Brauchst nich gleich so böse zu gucken.Ich bin Clive.“, stellte er sich vor.
„Frances“
„Nun Frances, was treibt dich denn auf diesen hübschen Mond?“
„Ich suche die nächste Zentrale der Gon’Mar .“
„Gon’Mar?!“ Während Kelv seine Überraschung wenigstens halbwegs verbergen konnte spuckte Clive sein Bier über den Tresen.Hustend und spuckend verschwand er für eine Weile unter der Theke.
„Na da bin ich wohl auf etwas gestoßen“, meinte Frances und nippte an ihrem Drink.
„Was bitte willst du von der Gon’Mar?“, japste Clive, nachdem er wieder aufgetaucht war.
Frances erzählte ihm in Kürze von ihrer misslungenen Mission und von ihrer Gefangennahme.
„…Ich saß fast drei Jahre in dem Gefängnis dieser Schutta“, schimpfte sie.“Vor 3 Wochen konnte ich fliehen, bin in einem Transporter entkommen und wurde eben hier abgesetzt.Das Ding war auf Autopilot geschaltet.“
„Hm, hört sich so an, als wären wir da auf einen Geschäftspartner von dem fetten Hutten gestoßen.Vielleicht lässt sich da was draus machen“, überlegte Kelv, während Clive dabei war Frances auszureden zu Lord Duval zu gehen um um Vergebung zu bitten.Allerdings ohne Erfolg, denn fünf Minuten später sürzte sie den Rest ihres Drinks hinunter und glitt vom Hocker.
„Ich versuch mein Glück, war nett euch Jungs kennengelernt zu haben.“, meinte sie noch und eilte schon zum Ausgang.Fast dort angekommen schien sie es sich allerdings anders zu überlegen und ging zur Bar zurück.Clive und Kelv sahen sie fragend an.
„Naja, ich müsste mal für kleine Mädchen“, erklärte sie und Clive zeigte ihr mit einem Grinsen den Weg.

Mit Blick auf ihre Schuhe ging Frances auf die Toiletten zu, als sie plötzlich mit einem Rodianer zusammenstieß.Augenscheinlich nach hatte der Rodianer ordentlich getankt, denn er schwankte leicht und fing an sie auf rodianisch wüst zu beschimpfen.Zumindest hörte es sich nicht nach „Guten Tag, wie geht’s Dir?“ an.
Frances schob sich verärgert vorbei und wollte ihren Weg fortsetzen, als sie ein Klicken im Rücken hörte.Ohne Nachzudenken wirbelte sie herum und warf den überraschten Rod mit einem Stoß der Macht durch den halben Raum, während seine gerade gezückte Waffe klirrend unter einen der Tische rutschte.Der Rod hatte nicht soviel Glück und wurde an einem Hebel, der aus einem ziemlich großen metallischen Kasten ragte gepfählt.
„Scheisse, eine Sith!“, schoss es Clive durch den Kopf, während Kelv gleichzeitig „Scheisse, das Stromaggregat!“ dachte.
Das Blut der Rods löste im Aggregat einen Kurzschluss aus und plötzlich lag die gesamte Bar im Dunkeln.Gäste begannen zu schreien, Sophie kreischte irgendetwas und es hörte sich an als würden sämtliche Tische gleichzeitig umgeworfen.
„Scheisse!Verdammte Scheisse!Kelv, der Energiekäfig!Scheisse, hol dir den beschissen Jedi!“, schrie Clive noch, dann begannen die Lichter dank eines Notstromaggregats wieder zu glimmen.Auch der Energiekäfig wurde hin und wieder aktiviert, aber der Twi’Lek steckte nicht mehr drin.Im Zwielicht war er gerade noch so auszumachen, wie er kniend mit verschränktem Armen inmitten des Chaoses verharrte, das eben noch eine gemütliche Bar gewesen war.Plötzlich blickte er auf, öffnete die Hände und was nicht niet- und nagelfest war wurde von einem Sturm der Macht durch den Raum gewirbelt.

Als Frances die Augen öffnete, fiel ihr Blick sofort auf wirbelnden Bänder, die den Eingang der Bar darstellten.Der Jedi musste eben erst herausgestürmt sein.
„Verflucht, wenn ich jetzt auch noch die Schuld am Entkommen des Jedi trage sollte ich mich lieber gleich im verdammten Klo ertränken!“
Ohne weiteres Zögern schoss sie durch die Tür und dem Jedi hinterher.Nur ein paar Sekunden später folgte Clive, der immer noch „So eine Scheisse!“ brüllte und den benommen Kelv hinter sich herzog.

_________________
Two there shall be.No more - no less.One to embody the Power, the other to crave it. - Darth Bane


Zuletzt geändert von Ssy_Moon am 25. Feb 2010, 01:42, insgesamt 2-mal geändert.

Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: 1. Szenario - Die Mission
BeitragVerfasst: 23. Feb 2010, 19:38 
Offline
***
***
Benutzeravatar

Registriert: 10.2009
Beiträge: 166
Geschlecht: männlich
RL Name: Gerald
Nick Name: Fatality / geckZ
Episode 15 - Auf dem Vormarsch

Lord Duval machte es sich bequem. Der Raum der einst Nigura den Hutten gehörte, wurde kurzerhand umfunktioniert zur Commandozentrale der ganzen Basis.
Von hier aus hatte der dunkle Lord den kompletten Überblick sowie die Kontrolle über sämltiche Sicherheitssysteme der Basis. Shots, Automatische Geschütze, Kraftfelder, Kampfdroiden - zumindestens das, was von den Kampfdroiden nach dem Einfall von Morjuca und Co übriggeblieben war.
Duval führte gerade ein Treffen mit seinen hochrangigsten Personal dieser Mission. "Ich bin sehr zufrieden. Die Basis gehört nun der Gon´mar und dadurch auch uns Sith. Von hier aus können wir weiter agieren und uns Mokuol unter den Nagel reissen um den Abbau der Resscourcen zu sichern." Duval geriet ins grübeln. "Trotzdem...Bringt mir einen Agenten"
Ein paar Minuten später kam ein Agent durch einen der zahlreichen Gänge hereinspaziert und kniete vor Lord Duval nieder. "Wie kann ich Ihnen behilflich sein mein Lord?"
Lord Duval fand sofort klare Worte. "Ich habe explizite Anweisungen für Sie. Hören Sie mir nun gut zu, denn ich werde es Ihnen nur einmal sagen. Schnappen Sie sich 2 ihrer besten Männer und begeben Sie sich in die nähere Umgebung der Basis. Ich möchte das Sie das Gerücht verbreiten, dass ein neuer Banditenanführer die Basis übernommen hat und Nigura tot ist. Wir können es nicht riskieren, dass der Abschaum in Mokuol skeptisch wird, wenn kein reger Verkehr zwischen Basis und Stadt herscht, geschweige denn keine Geschäfte mehr getätigt werden. Dies wird unser Vorwand sein. Bis der Schwindel auffliegt haben wir unsere Truppen längst in der Umgebung stationiert"
Der Agent schien sichtlich beeindruckt. Nicht viele bekamen die Gelegenheit einen Auftrag von Lord Duval direkt anzunehmen, geschweige denn einen ausführen zu dürfen.
Lord Duval vertraute eigentlich nur einer Art von Kriegern und zwar den Sith.
"Vielen Dank mein Lord, ich weiß garnicht wie ich..:" Der Agent wurde mitten im Satz von Lord Duval unterbrochen. "Behalte deine schäbigen Silben bei dir und verschwinde aus meinen Augen!!"
Der Agent zuckte zusammen und verließ zügig im gebeugten Zustand den Raum. Das restliche Personal wurde von Duval ebenfalls vor die Tür gesetzt, sodass nur er und seine Sith verblieben.
"Shiro, Perphone und Morjuca. Es gibt da noch eine delikate Angelegenheit, die ich mit euch besprechen möchte..." Die drei Sith warteten gespannt, was der Lord ihnen zu sagen hatte. "Ich weiß aus zuverlässigster Quelle, dass sich in Mokuol Jedi befinden. Das Oberkommando sendete mir vor 3 Stunden eine Transmission. Unser Freund in der Bar ist also kein Einzelgänger oder gar ein verirrter."
Die Pupillen der drei Sith weiteten sich sofort als Duval das Wort Jedi in den Mund nahm. Sie wussten, dass eine Konfrontation unausweichlich ist. Sie wussten, dass es nur eine Frage der verdammten Zeit ist, bis die beiden Parteien sich auf den Schlachtfeld gegenüber stehen würden. "Ich will auf den Punkt kommen. Es handelt sich um zwei Jedi Meister und Ihren Padawanen. Also insgesamt vier machtintensive Personen neben uns. Der eine Meister ist ein Nautolaner mit dem Namen Norru Balnam. Der andere ist eine Meisterin. Eine Menschenfrau mit dem Namen Scala Talic. Ich glaube die Namen der beiden Padawane sind irrelevant. Eure Konzentration gilt den Meistern."
Shiro begang das erste mal an sich zu zweifeln. Könnte er zwei Jedi Meister besiegen? Selbst mit der Hilfe der anderen Sith, die beide wahrlich wissen was sie tun, würde es eine Hürde werden, die seinesgleichen sucht. Die anderen schienen mit den selben Selbstzweifeln zu kämpfen. Zehn Sekunden standen sie da und gingen in sich, bis Morjuca schliesslich das Wort ergriff
"Lord Duval, ich erbitte euch, solange das Gerücht in der Welt ist, die übrige Zeit zum trainieren zu verwenden. Ich, Shiro und Perphone benötigen noch wesentlich mehr Zeit bis wir diese Herrausforderung bestehen können." Lord Duval ergriff das Wort. "In den untersten Sektionen gibt es genügend Trainingsräume. Begebt euch dorthin. Falls euch jemand beim Training stört, vernichtet Ihn. Ihr seit Sith und braucht euch nicht von diesen Schachfiguren behindern zu lassen, damit das klar ist. Ich will Ergebnisse sehen, denn ich werde mir meine Hände nur ungern selber schmutzig machen.. Doch falls es nötig ist, wird euer Blut das erste sein, was an Ihnen klebt."
Die drei nickten als plötzlich ein grelles piepen den Raum erhallte. Duval brüllte einen ohrenbetäubenden Schrei in die umliegenen Gänge und sofort eilte sämtliches Commandopersonal wieder an seine posten. Einer erstattete sofort Meldung über die momentane Situation. "Lord Duval! Es gab einen Zwischenfall in der Bar. Der Jedi ist auf freien Fuß und er ist bewaffnet! Wir erhalten bereits erste Meldungen über Verluste in unseren Reihen.
"WAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAH...." Die Gliedmaßen des Mannes, der eben noch gesprochen hatte lösten sich in Wohlgefallen auf. Der Bildschirm an der Commandoschnittstelle änderte seine Farbe in sekundenbruchteilen von Blau in Rot.
"Ihr drei! Ich will das dieser Jediabschaum waporisiert wird! Und bringt mir diesen gottverdammten Barbesitzer!!"

"SO EINE SCHEISSE"
Clive konnte es immer nochnicht fassen.. Seine Hauptattraktion war gerade eben von der Decke geplumst und durch die Ausgangstür seiner Bar geflüchtet. Diese komische Sith direkt hinterher.
Er und Kelv nahmen ihre Füße in die Hand und taten es Ihr gleich. Sie war schnell und flink und bewegte sich wie ein Raubtier durch die Gänge des Bollwerks - Fest entschlossen Ihre Beute zu erlegen.
"Ey du Tuse, den Drink, den Ich dir eben ausgeben wollte, den darfst du mir jetzt doch bezahlen, damit das mal klar ist"
Clive war unter den Umständen, das seine ganze Bar in Schutt und Asche lag relativ gut gelaunt. Sie rannten und rannten. Die Gänge der Festung zogen nurnoch verschwommen an Ihnen vorbei. Bis Frances zum stehen kam.
"Verdammt Ich habe ihn verloren."
Frances war sichtlich gestresst. Sie wusste nun, dass Ihr Bewerbungsgespräch bei Lord Duval nun nichtmehr so freundlich ausfallen würde, wie sie gehofft hatte. Ihr Lebenslauf hatte sich gerade entscheidend geändert. Kelv empfing über seinen Empfänger , den jeder Agent bei sich trägt neue Informationen. Ein paar Augenblicke darauf verkündete er seine neuen Erkenntnisse.
"Der Jedi läuft in Richtung Sektor 7D."
Clive verzog seine Mine zu einem Fragezeichen
"Hää und wat soll dat bitteschön heißen? Kannste auch mal bitte Basic mit uns sprechen" Kelv fuhr fot.
"Tja, ich hab im Gegensatz zu dir meine Zeit in der Bar sinvoll genutzt und die Baupläne der Basis studiert. Du hattest ja nur Augen für die...
Sein Blick ging an Frances Körper entlang. Er musterte ihre Rundungen und setzte seinen Satz fort.
Nunja du weißt was ich meine, oder Clive? Jedenfalls bedeutet Sektor 7D, dass der Jedi sich in Richtung der oberen Geschosse vorarbeitet. Er wird wahrscheinlich versuchen über die Dächer zu entkommen"
Clive der grade das erste mal eine verbale Abreibung von Kelv bekommen hatte verzog seinen ernsten Blick zu einem Grinsen. Er stürmte auf Kelv zu und verpasste ihn einen Klaps auf die Schulter.
"Ey Kelv du alter Gauner, hast ja doch was aufm Kasten. Sowas solltest du mal öfter bringen, wirklich!"
Den beiden Kollegen mussten grinsen. Die ganzen Abenteuer hatten Sie doch ziemlich zusammengeschweißt. So unterschiedlich sie beide auch waren.
Frances ergriff genervt das Wort
"Ey Jungs.. Ich habe keine Lust den ersten Tag in meinen neuen Leben als meinen Todestag zu verzeichnen. Kelv würdest du uns bitte den Weg zeigen?"
Kelv klappte eines seiner Agentengadgets raus und zeigte auf die Route, die er bereits makiert hatte.
"Das ist unser Weg. Der führt uns direkt in die Arme des Twileks..."
Clive, der bereits um die nächste Ecke herumgegangen war entgegnete nur darauf
"Ey Kelvi, Ich habe glaub ich eine Abkürzung gefunden, die dein Navi da nicht verzeichnet hat.
Er deutete auf die Leichen, mit dehnen der ganze Gang gepflastert war.

Die drei rannten los.

_________________
Frieden ist eine Lüge.

Es gibt nur Leidenschaft.

Durch Leidenschaft erlange ich Kraft.

Durch Kraft erlange ich Macht.

Durch Macht erlange ich den Sieg.

Der Sieg zerbricht meine Ketten.



Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: 1. Szenario - Die Mission
BeitragVerfasst: 24. Feb 2010, 20:48 
Offline
*****
*****
Benutzeravatar

Registriert: 09.2009
Beiträge: 299
Wohnort: Bern (CH)
Geschlecht: männlich
RL Name: Neil
Mit einem Satz sprangen sie über die Leichen und rannten als wäre der Teufel hinter ihnen her. Plötzlich erschien ein rotes Wärmesignal auf Kelvs Navigator.
Abrupt hob er die Faust und alle drei blieben stehen. „Wasn wieder los Kelvi?“ Kelv winkte ihn heran. „Siehst du diesen roten Punkt? Das ist unser Freund und er scheint auf uns zu warten. Der Raum vor uns ist eine Sackgase.“ Clive grinste. „Dann schnappen wir ihn uns!“ Er wollte schon losstürmen, als Frances ihn zurückhielt. „Na, na, na. Er ist ein Jedi und wir dürfen ihn nicht unterschätzen. Ich werde als Erste reingehen und ihn in Schach halten. Kelv, du nimmst die linke und Clive die rechte Flanke und ihr bearbeitet ihn mit euren Blastern. Das sollte ihn knacken.“
Sie nickten einander zu und stürmten los. Frances katapultierte die Türe mit einem wuchtigen Machtstoss aus ihren Angeln und sprintete dem Jedi mit unmenschlicher Geschwindigkeit entgegen. Clive und Kelv hetzten hinter her und teilten sich wie abgesprochen auf.
Kelvs Augen weiteten sich. „Ach du heilige Scheisse.“ Sie befanden sich in einem gigantischen Raum. Er war kreisrund und ging etwa siebzig Schritt in die Höhe. Langgezogene Fenster mit buntbestückten Mustern zierten die Wände. Alles bestand aus dunklem Marmor. Was für ein Raum war das?
In Zwischenzeit boten sich Frances und der Jedi einen erbitterten Zweikampf. Blitzschnell zuckten ihre Laserschwerter. Ein Rot-Grüner Orkan.
Clive und Kelv versuchten so gut wie möglich ihrer Verbündeten zu helfen, doch die Beiden bewegten sich so schnell und unvorhersehbar, dass sie befürchteten den Falschen zu treffen.
Frances blockte die Schläge mit Leichtigkeit, doch vermochte sie selber die Verteidigung des Jedi nicht zu durchbrechen. Beide lauerten auf einen Fehler, oder eine Unachtsamkeit ihres Gegners. Die junge Frau blockte einen Frontalschlag ab, schlug im gleichen Moment nach dem Kopf des Twi'leks, änderte jedoch noch im letzten Moment die Richtung und zielte gegen seinen Schwertarm.
Er reagierte zu langsam auf ihre Finte und sein Arm viel auf den Boden. Er brüllte vor Schmerz und dunkle Wutadern zuckten über sein Gesicht. Frances lachte auf und holte zum vernichtenden Schlag aus. Doch plötzlich entfachte er eine Inkanation der Macht die sie mit solcher Wucht nach hinten gegen eine Säule schleuderte. Bewusstlos blieb sie liegen.
Clive fluchte. „Verdammte Scheisse!“ Einen Moment sahen sich alle Drei an. Clive schoss als erstes. Doch nur ein klicken ertönte. Er stiess einen Wutschrei aus und warf die Waffe weg. Hektisch kramte er seinen zweiten Blaster hervor. Doch der Jedi war bereits bei ihm und schlug ihn mit seiner verbliebenen Hand nieder. Clive stürzte. Der Twi'leks liess nicht nach und schlug weiter auf ihn ein. Wieder und wieder. Er war schon der Ohmacht nah, als er auf einmal Kelv schreiend heranstürmen sah. Der Agent warf sich gegen den stämmigen Jedi, umklammerte ihn und riss ihn von Clive weg. Doch er blieb nicht stehen. Im Klammergriff drängte er den Jedi weiter weg krachte gegen das Fenster. Es klirrte ohrenbetäubend und das letzte was Clive noch wahrnahm, war wie zwei Gestalten in die Tiefe stürzten.

_________________
Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: 1. Szenario - Die Mission
BeitragVerfasst: 25. Feb 2010, 23:12 
Offline
*****
*****
Benutzeravatar

Registriert: 09.2009
Beiträge: 219
Geschlecht: männlich
Highscores: 2
RL Name: Hendrik
"Oh verdammte Bantha-Scheiße es trifft auch immer die gleichen..." Clive stand am Fenster und guckte sieben Meter in
die Tiefe, hinab auf Kelv und den Jedi. Frances trat neben ihn: "Ohh sieht nicht gut aus...obwohl was kunstvolles hat es ja."

In diesem Moment kamen drei Sith irritiert in den runden Raum gestürmt. "Die Show ist schon vorbei - Sorry
Dudes" raunte Clive und deutete mit dem Finger aus dem Fenster. Shiro atmete bei dem Anblick tief ein.
Perphoné machte Anstalten zu gehen "Irgendwer muss ja von dem Mist berichten. Achja Barkeeper - du kommst
mit!" "Hui aber gerne doch schöne Frau" "Noch einmal und du fängst -" "Die sind noch am Leben" bemerkte
Morjuca trocken. Perphoné wirbelte herum und sprang aus dem Fenster. Sie bückte sich und untersuchte den
Agenten. Er war genau auf dem Jedi gelandet, lag mit dem Bauch nach oben. Das Makabere war allerdings,
dass die beiden genau über Kreuz lagen und Kelv eine 20 cm lange Glasscherbe im Kopf steckte. Sie ragte genau
über seinen Augen aus seiner Stirn. "Na los holt doch einen Arzt ihr Pfeifen!" keifte Frances "Verfluchte Scheiße
muss frau hier alles selber machen..."

Nachdem Frances ein Arztteam geholt hatte und sichergestellt war, dass Kelv und der Jedi durchkommen machte
sie sich auf den Weg zu den wirklich Wichtigen Persönlichkeiten in dieser Festung. Chanden und Duval. Ihre Lunge
bebte, ein leichter Angstschauer ließ sich nicht unterdrücken. Sie kam allerdings gar nicht bis zur Zentrale vor,
vorher wurde sie von Wachen abgefangen die blöder waren als ein Sack Stroh. Als sie sich der Zentrale näherte
hörte sie ein Schreien. Clive. Sie fing an zu rennen und machte erst Stop, als ihr wieder der Weg versperrt wurde,
allerdings ließ man sie schnell passieren da sie sagte, dass sie eine Sith sei. Lord Duval stand in der Mitte des
Raumes, vor ihm auf dem Boden lag ein zusammengekauerter Clive.

"Stop es ist nicht seine Schuld!"
Duval blickte direkt in Frances Augen: "Na wen haben wir denn da? Das verloren gegangene Kind kehrt zurück.
Sprich!"
"Ich bin hier um euch demütig um Vergebung zu bitten. Und noch mehr - ich hörte, dass ein Sith in der Schlacht
gefallen ist und ihr vielleicht eine neue Kreatur braucht um seinen Platz einzunehmen- Ich lege hiermit mein Schicksal
in eure Hände."
sie kniete nieder.
"Erheb dich und berichte mir was vorgefallen ist!"
"Ein Rodianer hat einen Kurzschluss in dem Stromkreislauf der Bar "Zum Tanzenden Jedi" verursacht woraufhin die
Energiefesseln ausgefallen sind und er fliehen konnte. Den Barkeeper trifft keine Schuld. Das Notstromaggregat
schaltete zu spät um. Daraufhin ist der Jedi in die Kammer mit den persönlichen Sachen der Gefangenen eingebrochen,
hat sich sein Lichtschwert genommen und wollte über die Dächer fliehen. Allerdings konnte ich ihn mit Hilfe dieses
Barkeepers und des verletzten Agenten aufhalten."
"Ihr beide steht ab sofort unter Arrest. Schafft sie mir aus den Augen. Achja und Gute Arbeit ihr beiden."

Clive musste schon fast schmunzeln bei der Situation. Er liegt auf dem Boden und Frances hilft ihm aus der Patsche.


Chanden schlug zornig auf den Konferenztisch. Seit über einer Stunde wurde heiß diskutiert.
"So geht es nicht weiter! Wir stecken gehörig in der Scheiße wenn wir nicht schnell handeln! Mokuol wird unruhig!
Die Jedi sowieso! Wir können von Glück reden, wenn sie uns nicht schon lange bemerkt haben und keine Großoffensive
planen! Im Moment sind wir noch nicht bereit für einen offenen Kampf. Rekruten müssen ausgebildet werden - selbst
Erfahrene müssen mit den neuen modernen Waffen vertraut gemacht werden. Unsere Basis muss weiterhin gesichert
werden. Zum Glück ist bei der Übernahme nicht viel kaputt gegangen. Aber trotzdem müssen wir Handeln! Von den
Loyalitätsproblemen mal ganz zu schweigen, die wir zu befürchten haben. Wir brauchen nun aber Einfluss in Mokuol,
damit wir auf Unterstützung der Einheimischen setzen können. Wir müssen Thanewulfs Rat befolgen. Ihr habt das Wort."


"Bakturon ist durch ein weitläufiges Tunnelsystem mit einem großen Teil der Planetenoberfläche vernetzt. Unter
anderem auch mit Mokuol. Allerdings wurde die meisten der Gänge seit langem nicht mehr von Humanioden genutzt.
Viele sind monsterverseucht oder eingestürzt. Wir haben nicht genug Zeit um erst dann handeln zu können, wenn
wir da durch sind."
"Dann kümmere ich mich mit drei meiner besten Agenten persönlich darum. Wir nehmen noch heute einen der
typischen Gleiter von Nigura und geben uns als seine Lakaien aus, um zu verbreiten, dass es einen Machtwechsel
gab auf Bakturon. Dass ein neuer Boss am Drücker ist."
Fenn Coltons Vorschlag wurde einstimmig zugestimmt. Er
verließ sofort den Raum.

Lexis Chanden fuhr fort: "Dann müssen wir uns nun auf unsere nächste Mission vorbeireiten. Die Sicherung der Tunnel.
Ich würde sagen, wir bilden mehrere Teams aus jeweils einem Teamführer der Sith, der von einem Spezialisten und
einer Bodengruppe Soldaten unterstützt wird. Was sagt ihr dazu Lord Duval?"
"Morjuca, Shiro und Perphoné haben sich als würdig erwiesen, sie werden das übernehmen."
"Dann ist es beschlossen. Innerhalb der nächsten 12 Stunden machen sich die Teams bereit. Sie werden in ständigem
Kontakt zueinander stehen und uns Alles berichten, was vorfällt."


Nach einigen weiteren Minuten stand es fest: Morjuca wird Team Alpha anführen. Unterstützt von Valance
Thanewulf und sechs weiteren Männern und Frauen. Ihre Aufgabe war vor allem das Auskundschaften und Aufspüren
von Gefahren, daher auch so wenige. Team Beta wird Shiro leiten. An seiner Seite Jasper und weitere zwölf schwer
bewaffnete Kopfgeldjäger. Team Gamma stand unter Perphonés Kommando, unterstützt von einer starken
Sturmgruppe aus 14 Mann und erststaunlicherweise von Clive als Experten. Allerdings nur auf Wunsch von Perphoné.
Die beiden letztgenannten Gruppen waren Kampftrupps. Für die Drecksarbeit.

Alle waren voll beschäftigt, sich vorzubereiten. Nur eine nicht. Frances. Sie kochte innerlich. War sie es nicht,
die den Jedi besiegt hatte? Okay sie hatte ihn auch erst befreit aber das war ein Versehen. Sie saß in ihrem
neuen Heim - ein recht bescheidenes Zimmer zur Ostseite. Allerdings recht gemütlich eingerichtet, da es vorher
einer drogensüchtigen Kopfgeldjägerin gehörte, die beim Angriff der Sith zerfetzt wurde. Doch Frances hatte
einen Plan. Das Zimmer wurde vor der Übergabe nicht gründlich genug durchsucht. Sie hatte versteckt in einem
Wandschrank eine silberne Vollrüstung einer Kopfgeldjägerin gefunden. Und das Schicksal meinte es gut mit ihr:
Sie passte wie angegossen. fehlten nur noch die Richtigen Waffen. Sie blickte sich in dem Raum um. Ja genau.
Unterm Sofa versteckt man Waffen. Bingo. Es lies sich hochklappen und darunter kam ein Mulifunktionsarm
mitsamt Flammen- und Raketenwerfer sowie 2 kleine Blasterpistolen zum Vorschein. Nun musste sie nur noch in
eins der Teams kommen.

In diesem Moment flogen zwei Shuttles über das Minenfeld, dem Wald entgegen, Richtung Mokuol. Fenn Colton
auf dem einem, dicht gefolgt von einem Rodianer Namens Twyark, der wie ein Kopfgeldjäger aussah und hinter ihm Kelv.
Mit einem dicken Verband um den Kopf und einem noch dickeren Grinsen im Gesicht. So schnell wird ihn nichts
aus der Bahn werfen.

Ende Szenario 1

_________________
Frieden ist eine Lüge

Bild


Nach oben
 Profil  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 19 Beiträge ] Gehe zu Seite  Vorherige  1, 2

Alle Zeiten sind UTC


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
cron
© phpBB® Forum Software | phpBB3 Forum von phpBB8.de
» Kontakt & Rechtliches Support / Hilfe Forum Gooof Webdesign Kostenloses Forum Dein Forumo Forum web tracker