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 Betreff des Beitrags: Re: 2. Szenario - Auf nach Mokuol!
BeitragVerfasst: 21. Apr 2010, 16:05 
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Episode 5 - Von spät bis früh




Im Hotel
„…und so war es für mich auch nicht weiter schwierig Kelv ausfindig zu machen.Dazu sagen muss ich, dass es den Jedi nicht gelungen war.Unser Agent hat hervorragende Arbeit geleistet.“
„Hervorragende Arbeit?“ Shiro musste auflachen.“Korrigiert mich, aber haben wir nicht gerade erst noch seinen Hintern vor den Jedis gerettet?“
Neben ihm nickte Morjuca zustimmend mir dem Kopf.
„Tsk…“ Von Kelv kam nur ein kleines verächtliches Geräusch, dann ließ er Frances weiter erklären.
„ Gerettet?Von wegen.Aber dazu komme ich später, lasst mich am Anfang beginnen…“

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Irgendwo in Mokuol
Gespannt betrachtete Kelv den Bildschirm seines PDAs.Das Gerät war auf dem neuesten Stand der Technik und war in der Lage kompliziert verschlüsselte Nachrichten innerhalb von Sekunden zu übertragen und lesbar zu machen.Keine leicht abhörbare Funkverbindung, sondern ein fast unaufspürbares Netzwerk ermöglichte die Weitergabe von Textmitteilungen.Jeder aus Kelvs Team war mit einem solchen Gerät ausgerüstet
Die letzten Tage hatte sich ihr Drei-Mann Spähtrupp getrennt und verschiedene Bezirke Mokuols unter die Lupe genommen.Informationen sammeln, Schwachpunkte in der Gesellschaft aufdecken und wieder verschwinden hatte der Befehl gelautet.Nun waren fast vier Tage vergangen.Kelv wartete darauf, dass es endlich 5:00Uhr am Nachmittag Standartzeit war.Der Zeitpunkt an dem er mit Colten und Tywark Updates austauschte.
Als er nach einer Flasche Wasser greifen wollte und sein Arm sich plötzlich nicht mehr bewegte bemerkte er, dass statt der erwarteten Nachrichten jemand anderes eingetroffen war.Ein schönes Gesicht schob sich neben seines und ein betörender Duft stieg ihm in die Nase.
„Sowas.Ein unachtsamer Beobachter…Was meinst Du, soll ich mit dir anstellen?“
„Das ist in dieser Situation wohl ganz dir überlassen.“ murmelte Kelv verlegen.Es war ihm peinlich so bloß gestellt worden zu sein, aber Sorgen machte er sich nun keine mehr.Er hatte Frances Stimme sofort erkannt.

Schon hatte er sich wieder zusammen gerissen und berichtete knapp, was sie bereits herausgefunden hatten.
„Die Stadt wird von der Obrigkeit verwaltet, die sich selbst die Adelshäuser nennen.Sie finanzieren die Ausbreitung der Stadt und leiten die Ausbeutung der Mittellosen in die Wege.Zudem versuchen sie sich regelmäßig um die Tributsleistungen an Nigura zu drücken, was bisher aber nur zu ein paar toten Adeligen geführt hat.Sie haben eine kleine Armee, die das Viertel der Reichen sichert, grundsätzlich aber in einzelne Häuser unterteilt ist.Jedes Haus stellt zum Schutz aller einen Prozentsatz ihrer Privattruppen zur Verfügung.Aus den einzelnen Adelshäusern stechen zwei ganz besonders hevor – die ‚Peroargier’ und die ‚Kudogaare’.Im Provisorischen Rat Der Vereinten Adelshäuser, kurz PRA, wiegen ihre Stimmen mehr als andere und fast immer sind sie unterschiedlicher Meinung.Ihre Anführer wurden bereits von uns verwanzt und werden rund um die Uhr genau observiert.Die Peroagier, dessen Anführer der Klenn genannt wird waren diejenigen, die die Geschäfte mit der Republik in Gang gebracht haben.Seitdem sind sie den Kudogaare, die General Dake folgen vorraus und warten nur noch darauf sie endlich auszumerzen.“
In dem Moment ließ Kelvs PDA ein leises Piepsen hören und er tippte schnell ein paar Befehle ein.
Frances lehnte sich zu ihm hinüber und sah ihm über die Schulter.
Auf dem Bildschirm erschienen zwei Fenster mit kleinen Bildern – eines von Colten, eines von einem ihr unbekannten Twi’Lek namens Tywark.Kurz darauf füllte sich Tywarks Anzeige mit einem Text über die Rangordnung des Adelshauses der Peroargier.Jedes wichtige Mitglied war aufgelistet, einschließlich eines kurzen Persönlichkeitsprofils.
“Nicht schlecht in nur drei Tagen so genaue Angaben zu ergattern.“, dachte Frances, bevor sie stutzte.Nachdem Tywark noch einen Anhang mit den Bauplänen des Wohn- und des Lagerhauses der Peroargier angefügt hatte, war die Nachricht zu Ende gewesen, doch Coltens Fenster blieb leer.
„Probleme?“, fragte sie.
„Ja.Es muss ihm etwas zugestoßen sein, er würde sonst auch nie nur eine Sekunde zu spät erscheinen.“, erwiderte Kelv.
„In Ordnung, sagen Sie Tywark, er soll auf Position bleiben und mir stündlich Updates über die Schritte des Klenn geben!Sie finden raus, was mit Colten passiert ist und finden einen diskreten Weg General Dake die richtigen Vorschläge zur richtigen Zeit zu machen!“
„Jawohl!“ – Und schon war sie weg.Überrascht blickte Kelv ihr kurz hinterher.Diese Seite hatte er an ihr noch nicht gesehen.

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Frances vergeudete keine Zeit.Erst einmal musste sie sich über das Wohlbefinden des letzten stationierten Gon’Mar Mitglieds Gedanken machen.
„Immerhin“, dachte sie „ist er letztes Mal fast von einer Riesenspinne gefressen worden…“
Außerdem hatte sie das Gefühl, dass hinter dem instinktiv erscheinenden Verhalten Clives noch ein wenig mehr steckte.Er war bei weitem kein Gegner für sie, oder die anderen Sith – weder im Kampf, noch im Pläne schmieden, doch er war ständig in ihrer Nähe.Sie musste sich nur einen Augenblick der Unaufmerksamkeit leisten und ihm konnte sonstwas einfallen.“Jede Schwäche wird sofort von anderen ausgenutzt.Ganz besonders, wenn man mit Sith reist.“, rief sie sich ins Gedächtnis und nahm sich vor besser ein Auge auf ihn zu werfen, als irgendwann blindlings in eine böse Überraschung zu rennen.
Sie aktivierte einen Empfänger und die Position des Kopfgeldjägers wurde ihr auf einer Miniaturkarte der Stadt angezeigt.Sie lächelte, Clive hatte nicht gemerkt, dass er beschattet wurde.Sie machte sich auf den Weg zu ihm.Während sie lief ging sie erneut die Beschreibungen der Adelshäuser durch, diesmal aber gründlicher.Hier waren die Persönlichkeitsprofile der Anführer.
- Der Klenn (41 Jahre alt), reizbar und voreingenommen gegen alles Unbekannte, besteht auf die komplette Vernichtung der Kudogaare, Vater der Amone des Klenn;
- General Dake (56 Jahre alt), profitorientiert und ein beherzter Mann, Vater des Dave, hofft auf eine friedenbringende Hochzeit von Dave und Amone.

„Hahahaha, Frieden?!“ Das passte Frances gerade überhaupt nicht in den Plan.Gespannt las sie weiter.
- Amone des Klenn (16Jahre alt), schüchtern und kaltherzig.
- Dave, Sohn von General Dake (24 Jahre alt), ein Sadist und Unterjocher, loyal, zum Beweis seiner administrativen Fähigkeiten wurden ihm für zwei Monate sämtliche Finanzen des Hauses der Kudogaare übertragen

„Hmm, das wird ja immer interessanter.“ Langsam zeichnete sich ein Bild in ihrem Kopf ab und sie wusste schon ziemlich genau wer alles sterben musste um ihnen das Leben in Mokuol zu erleichtern. Sie sah sich kurz um und huschte in eine dunkle Gasse.Die erste Tür hier war verschlossen, die zweite auch.Kurzerhand zedrückte sie das Schloss mithilfe der Macht und verschaffte sich so Zutritt.Drinnen zog sie ein fremdartig anmutendes Gerät aus der Tasche und murmelte ein paar kurze Sätze hinein.
„Hey, kannst Du mich hören?Bist Du gerade in der Station?Du musst mir dringend was besorgen.“
Zurück krächzte Thanewulfs Stimme:“Was zum?!Was denkst Du dir eigentlich!?Wie kommt es, dass plötzlich deine Stimme aus meinem verdammten Helm kommt?“
„Halt den Mund und sag mir einfach wo Du jetzt bist!“
„Verdammt, ja ich bin wieder in der Basis.Greade eingetroffen, woher weißt Du das denn wieder?“
„Ich habe es vermutet, das reicht.Du gehst jetzt sofort ins Büro von Duval und leierst mir die Termine der Geldabgaben der Adelshäuser an Nigura raus.“
„Einen Teufel werde ich tun!“ Thanewulf konnte sich jetzt kaum noch zurückhalten.Was dachte die sich eigentlich?“Sag mir lieber, was verdammt nochmal mit Clive los ist,oder ich werde dir…“
„Für diesen Kinderkram habe ich keine Zeit!“, schnitt Frances ihm das Wort ab.“Wir können es auch so machen.Ich bin gerade auf dem Weg zu Clive.Solltest Du mir nicht innerhalb von zwanzig Minuten die Termine organisieren wird dein Ach-so-guter-Freund wohl eine Weile kein Tageslicht mehr sehen.Und zwar genau so lange bis Du ihn ablöst, ist das klar?“
Eine Weile kam keine Antwort.Frances wollte gerade erneut ansetzen, als Thanewulf sich endlich meldete.
„Verdammt.Ich mache es, aber das büßt Du mir.Niemand bedroht meinen Freund!“
„Hauptsache Du…“, aber die Leitung war schon tot.Noch jemand auf den man ein Auge werfen musste.Es war wohl an der Zeit ein paar klärende Gespräche zu führen.Die Zeit der freundlichen Begrüßung war vorbei.
Das musste allerdings noch eine ganze Weile warten.

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Im Hotel
„Das wird schwierig.“, meinte Shiro.
„Vielleicht gar nicht so schwierig wie Du denkst!“ Auf Clives Gesicht zeichnete sich das bekannte Grinsen ab.“Wer denkst Du hat in der Zwischenzeit nicht nur auf der faulen Haut gelegen und sich den Daumen in den Hintern gesteckt?Ganz richtig, das war ich.Mit ein bischen Aufregung sollten wir die Situation ganz schnell zum Überschwappen bringen können.Ich stelle mir das so vor…“
Clive berichtete ausführlich von seiner erfolgreichen Nacht und der gelungenen Manipulation der Masse.Eine perfekte Zündschnur in einem dicken Pulverfass.Erhoben sich die Arbeiter würde es zu stadtweiten Unruhen kommen und keines der Adelshäuser war in solchen tumultreichen Zeiten sicher.Erst recht keines, das dem anderen im Weg war.
„Ich meine“, erklärte Clive gerade, „sie werden alle Truppen auf die Sicherung ihrer Häuser konzentrieren.Eine gemeinsame Armee?Von wegen hehe.Die Stärkeren gewinnen und das sind eben die, die wir unterstützen.“
„Das meinte ich nicht unbedingt mit „Es wird schwierig“…“, kommentierte Shiro.
„Genau!Wen unterstützen wir denn?“ fragte Morjuca.“Darauf kommt es doch im Endeffekt an.Wir brauchen eine stabile Führung.Und das heißt in unserem Fall einen guten Anführer des Rats.Und wer kommt in Frage?Der Klenn samt der Peroagier steht auf Seiten der Republik und hat nicht zu vergessen noch mindestens zwei Jedi zur Verstärkung.Und der Gegner ist ein Narr, der auf den Frieden hofft.“
„Gibt es denn keine anderen Häuser mehr, die in Frage kommen?“, wollte Shiro wissen
„Nein, keines der anderen hat genug militärische Macht um sich in der folgenden Stabilisationsphase durchzusetzen.“, warf Kelv ein.Es war einer seiner seltenen Beiträge zur Unterhaltung.Scheinbar machte ihm das Unwissen um Fenn Colten zu schaffen.
Clive, dem das nicht entgangen war erkundigte sich nach seinem Verbleib und alle sahen wieder Frances an.
Auch Frances war beunruhigt über das Verschwinden des leitenden Agenten.Sie hatte gehört, dass man den Mann der Veran nannte.Den Namen eines berüchtigten Tieres wie diesem gab man jemanden nicht umsonst.Trotzdem…
„Kelv hat genug getan um ihn in Kürze aufspüren zu können.Unsere kleine Gewerkschaft erweist sich in solchen, wie auch in anderen Fällen übrigens als äußerst wirkungsvoll.“Sie warf Clive einen anerkennenden Blick zu und der grinste schelmisch zurück.“Dennoch, die Frage nach einem Nachfolger muss geklärt werden.Und das schnell, die Zündschnur nämlich, die wir in dem Pulverfass plaziert haben zündet sich früher oder später von selbst an.Bis dahin muss alles bereit sein, sonst reißt die Explosion weit mehr in Stücke als uns lieb sein kann.Da keiner der beiden Anführer der Häuser in Frage kommt, wir aber dennoch an diese Häuser gebunden sind muss es einer der Erben sein…“
Shiro war ganz und gar nicht überzeugt.„Einer der Erben?Das kommt doch genauso wenig in Frage.Dave ist angeblich ein Sadist und das können wir uns bei der derzeitigen Spannung unter der Bevölkerung niemals erlauben.Und ein schüchternes Mädchen?Ha, dass ich nicht lache.Außerdem steht sie auf der falschen Seite.Entschuldige Frances, aber das geht doch überhaupt nicht.“
„Jaah“, sagte Frances gedehnt.“Da hast du Recht, in dieser Konstellation geht gar nichts.Dave fällt sogar komplett aus dem Raster, womit beide Möglichkeiten der Kudogaare für uns ausgeschöpft wären.Schlecht, da die Peroagier ja schon unter dem Schutz der Republik stehen.
Was wir also tun müssen ist die Amone des Klenns auf unsere Seite zu ziehen.Stellt sie euch vor.Ein blutjunges Mädchen, kalt wie Eis, so lebensfremd wie das All und so wunderschön wie die Sterne.Unantastbar und unnahbar.Und doch muss ihre Welt erst geformt werden.Es dürfte uns nicht schwer fallen ihr die Welt zu zeigen.“ Bei diesen Worten blitzten ihre Augen auf und sie strich sich mit der Zunge über die Lippen.
Shiro und Morjuca verzogen das Gesicht zu einem Grinsen, während Clive kurz davorstand wieder in Ohnmacht zu fallen.

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Irgendwo in Mokuol
Vor fünfzig Minuten war der letzte Rand der Sonne hinter den Kronen der mächtigen Bäume verschwunden.
Frances war erst vor Kurzem aus dem Lokal gekommen in dem Clive seine erste flammende Rede gehalten hatte.Unbemerkt hatte sie in einer dunklen Ecke gesessen und seinen Worten gelauscht.Bewunderung hatte sie erfüllt.Soviel verkanntes Potenzial.Soviel Überzeugungskraft, Charme und Selbstvertrauen.Sie verstand einfach nicht genau woher dieser Mann seine Kraft nahm.Schließlich war sie froh gewesen als sich Thanewulf wieder meldete.Eilig war sie nach draußen geeilt und hatte die Nachircht entgegen genommen.
„Die nächste Lieferung des Tributs für Nigura startet heute Nacht vom Wohnhaus der Kudogaare aus.Sie transportieren das Geld und eine Hand voll Verurteilter, die für Arenakämpfe gedacht sind erst mit dem Gleiter zum Hangar und von da aus mit einem Shuttle nach Bakturon.“
Als nächstes kontaktierte sie Kelv.Nach kurzer Suche fand er heraus, dass 10 Mann die Lieferung bewachen würden.Dave, der Verantwortliche, würde am Hangar warten um die Übergabe zu sichern.
‚Sehr gut.Ihn zu töten wäre noch zu früh.’
Sie hatte Kelv über ihre Pläne in Kenntnis gesetzt und ihn über die möglichen Konsequenzen informiert.Seine Aufgabe war es die Situation dafür vorzubereiten.
Seitdem saß Frances in der Dunkelheit auf dem Dach eines Wohnhauses.Sie hatte eine Kreuzung ausgesucht an der der Trupp vorbeikommen musste und würde ihm soweit folgen bis sich eine Gelegenheit bot.Nur noch kurz musste sie warten, dann kam der Trupp eine Hauptstraße hinunter auf sie zu.
Es war an der Zeit sich zu erkennen zu geben.

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Aufmerksam huschten die Augen des Bewachers hin und her.Von oben noch unten, von rechts nach links.Gerade bogen sie in die letzte Gasse zum Hangar ein, ein gerader Weg von einem viertel Kilometer Länge, der die Abkürzungen zweier Hauptstraßen bildete.Rein theoretisch ein guter Ort für einen Hinterhalt, aber hunderte von Seiten- und Nebengassen boten hervorragende Bedingungen für eine Flucht.Trotzdem machte er sich Sorgen.Irgendetwas war anders heute Nacht.Dunkler.
Er drehte sich zu seinem Kameraden um, um ihm seine Sorgen mitzuteilen.Das wurde unnötig, als es urplötzlich stockfinster wurde.
Er riss augenblicklich die Waffe hoch und brüllte „Angriff!!Passt auf, dass ihr…!!“ Weiter kam er nicht.
Ein Summen erklang und ein rotes Aufblitzen in der Dunkelheit zerschnitt ihm mühelos die Kehle.Seine Kameraden ereilte das gleiche Schicksal.Die rote Klinge bewegte sich wie von Geisterhand getragen durch die perfekte Schwärze.Kurz erklang das Feuer der Gewehre und Pistolen über dem Viertel.Als einer nach dem anderen der Männer zu Boden fiel war von ihnen nie mehr als ein kurzes rotes Aufleuchten des schmerzverzerrten Gesichts zu sehen, dann verschwanden ihre Körper in der Dunkelheit.
Schon bald war es wieder ruhig.

Frances verstaute ihr Lichtschwert in einer Kammer am Rücken ihrer Rüstung.Es hatte gut getan es wieder einmal in den Händen halten zu können.In den Tunneln war sie gewzungen gewesen ihre Rolle als Kopfgeldjägerin zu spielen, nun konnte sie endlich wieder kämpfen wie sie es mochte.
Schade eigentlich, es war ebenso schnell vorbei gewesen wie es angefangen hatte.Das Shuyin-Pulver verflüchtigte sich nun, nachdem sie es nicht mehr mit der Macht band schnell und es wurde wieder heller.Sie sah sich um und stellte fest, dass jeder einzelne Sklave im Laserfeuer umgekommen war.Lachhaft, hatten diese Menschen keine Reflexe?Wie hätten sie jemals amüsante Kämpfer abgegeben?
Sie besah sich den Beutel mit Schutzgeld.Schöne, handliche Stapel Scheine purzelten ihr in die Hand.
„Wunderbar“, freute sie sich.“Das wird der neuen Basis nicht entgegenwirken.

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Im Hotel
„Hahahaha, daher kommt also diese geile Suite!“ Clive amüsierte sich herrlich.Er hatte eine Minibar entdeckt und schüttete gerade den Rest seines dritten tarisianischen Biers in sich hinein.“Jungs, ich sags euch.Das Bier ist der Wahnsinn.Kein Wunder, dass es alle hier trinken.“
Kelv stellte seine leere Flasche ebenfalls mit einem Knallen ab.“Absolut!Selten was Leckereres getrunken!“, stimmte er im Brustton der Überzeugung zu.“Reich mir ma noch eine!“
Frances schritt ein.
„Haltet euch noch ein klein wenig zurück, ja?Noch sind wir nicht ganz durch.
„Was denn, immer noch nicht?“
„Nein.Der Angriff auf den Transport hatte, mal abgesehen vom geplatzten Ansehen des Erben, der die Verantwortung trug, bestimmt noch andere Konsequenzen.Ich tippe mal darauf, dass der Angriff des Jedi die Reaktion der Republik auf die Sache war?“ Morjuca wollte das Thema jetzt abschließen.
„Genau ins Schwarze getroffen.Es hat nicht lange gedauert, dann haben mich der Jedi und sein Padawan gefunden.Zum Glück war Kelv vorbereitet….“

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Two there shall be.No more - no less.One to embody the Power, the other to crave it. - Darth Bane


Zuletzt geändert von Ssy_Moon am 8. Mai 2010, 22:23, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: 2. Szenario - Auf nach Mokuol!
BeitragVerfasst: 28. Apr 2010, 18:45 
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Der Verbleib des Norru Balnam


Alles war verschwommen….
Konturen und Farben schimmerten immer wieder pulsierend durch das Sichtfeld. Stimmen, laut hallend, wie in einer riesigen Halle aus dicken Stein. Genauso schnell wie sie auftauchten waren sie auch wieder fort.
Schließlich manifestierte sich alles und ergab einen Sinn - Ein Gesamtbild der Situation in der er sich befand.
„Geht es Ihnen gut?“ fragte eine ruhige, ja fast liebevolle Stimme.
„Sie lagen beinahe 3 Tage nur so da“
Norru Balnam fand sich selbst in einer ärmlich eingerichteten Hütte wieder. Eine Art Lehmhütte um genau zu sein. Er musterte seine Umgebung genauestens. Dem Anschein nach, befand er sich in einer Art Wohnraum. In der Mitte des Raumes befand sich eine Art Feuerstelle plus der dazugehörigen Töpfe und Kessel. Ab den Wänden befanden sich dutzende Arten von Regalen und Schubladen, in denen wohl riesige Mengen von Krimskrams gelagert wurden. Zeug die wohl nur für ärmliche Leute von Bedeutung gewesen wären. Es roch nach verbranntem Fleisch und die Betten, die in einer der vier Häuserecken standen hatten Ihre besten Zeiten auch schon hinter sich. Die Laken waren verdreckt von Schlamm und standen vor Dreck.
Norru selber befand sich auf einem Tisch. Um Ihn rum lagerten eine bemerkenswerte Anzahl von Kräutern und anderen Naturheilmitteln, so wie es üblich war für diese grüne Region. Die armen Leute hatten nie das Geld für teure Hautregeneratoren oder sonstigen modernen Schnickschnack. Sie mussten auf das Zurückgreifen was die Natur ihnen bot. Kräuter , Früchte und vieles mehr.
Er brauchte ersteinmal Zeit um sich zu sammeln. Die gesammelten Eindrücke zu verarbeiten. Schmerzlich erinnerte er sich an die Eindrücke aus dem Vorfall, der sich vor geraumer Zeit ereignet haben musste. Er wurde verraten, verraten von seinem eigenen Padawan. Hinterrücks erdolcht. Lange hatte er dieses Gefühl nichtmehr gespürt. Die Klinge eines Lichtschwerts. So elegant wie gefährlich. Das brennende Ozon, das sich durch fast alles zu brennen vermochte. Oft hatte er Kämpfe für die Republik geführt und es mit so einigen Machtintensiven zu tun bekommen, die ebenfalls im Lichtschwertkampf ausgebildet waren. Er kannte das Gefühl. Diesen brennenden Schmerz, als ob jemand ein Übergroßes Vergrößerungsglas auf dich richtet und die Strahlen von drei Sonnen auf einen Punkt deines Körpers bündeln würde. Jedoch hatte es Ihn noch nie so schlimm erwischt wie vor geraumer Zeit. Er betrachtete seinen Bauch. Ein primitiver Verband wurde um ihn gelegt um wahrscheinlich schlimmeres zu verhindern. Dabei war die Wunde sowieso schon lange kauterisiert. . Durch die Hitze der Klinge werden die meisten Blutgefäße sofort geschlossen, deshalb fließt auch nur in seltenen Fällen Blut, jedoch bleiben starke Verbrennungen an der Schnittwunde zurück. Einen Lichtschwerthieb zu überleben ist zu 99% pures Glück. Dieser eine Prozent sollte also sein Leben retten.
Er kannte Adean nun schon so lange und konnte einfach nicht glauben, dass sein Padawan ihn so hinterrücks verraten hatte. Warum auch? Es gab keinen konkreten Grund. Sie hatten diesen Spion systematisch in die Enge getrieben. Sie waren zu jeder Zeit überlegen. Diese Reaktion war völlig irrational. Es musste etwas anderes dahinterstecken. Dieser Spion.. Er kam sich fast schon zu sicher vor in seiner aussichtslosen Lage. Norru hatte schon viele Gegner in die Enge getrieben und besiegt. Keiner kam ihn jemals so gefasst vor wie dieser. Er konnte es in seinen Augen sehen. Dieser Spion wusste was auf ihn zukam. Eines war Balnam sicher und zwar das Adean manipuliert wurde und das konnte nur eins bedeuten: Das Machtintensive Ihre Finger im Spiel hatten. Gedankenkontrolle gehörte zu den fortgeschrittenen Techniken im Umgang mit der Macht. Individuen gezielt kontrollieren war eine Sache. Ihnen jedoch entgegen ihrer moralischen Richtlinien und Prinzipien einen Befehl zu erteilen, wie zum Beispiel Freunde oder Familie töten, das war schon wesentlich schwieriger. Es gab nur eine Art von Gruppe die so viel Macht und so viel Boshaftigkeit besaß. Die Sith.
„Mir geht es soweit gut.. Dankesehr! Ich war wohl eine Zeit weggetreten. Wie komm ich in ihre Hütte?“ sprach Balnam

Norru erkannte die Gestalt nun, die zu Ihm sprach. Es war eine um die 30 Jahre alte Frau. Ihr Gesicht war voller Falten und Ihre Haut sah aus wie Schmirgelpapier. Diese Stadt schien Ihre Spuren überall zu hinterlassen.
Die Frau antworte Balnam mit sanfter Stimme :
„Es tut mir Leid, das ich Euch nicht mehr bieten kann.. Ich lebe nicht gerade in den besten Verhältnissen. Ich habe Euch mit meiner Tochter bewusstlos und schwer verletzt in einer verlassenen Seitengasse gefunden. Euer Ordensbruder lag enthauptet neben Euch, es tut mir leid. Nichtmehr lange und ihr wärt dort wahrscheinlich dort umgekommen. Wir wollten Euch diesen Anblick ersparen und haben euch in mein Haus gebracht. In letzter Zeit passieren einige merkwürdige Dinge in dieser korrupten Stadt“
„Sprecht weiter.“ entgegnete Norru und wünschte Adean in Gedanken Lebewohl.
Die Frau bückte sich ein Stück und fing an zu flüstern:
„Nunja.. In dieser Stadt herrschte früher einmal ein Gleichgewicht. Nun kämpfen die Adelshäuser samt Ihrer Anhänger um die Vorherrschaft dieses Dreckslochs hier. Viele unschuldige kommen dabei zu Tode. Neuerdings wurde aus den Reihen der Arbeiter sogar eine Gewerkschaft gegründet, die gezielt gegen die Adelshäuser rebelliert. Vor einigen Tagen wurde sogar ein Transport der Tribute die eigentlich an Nigura geliefert werden sollten überfallen! Dave der Sohn des obersten Anführers der Kudogaare fiel dadurch in Ungnade. Er war sozusagen für diesen Transport verantwortlich. Es war seine Feuertaufe. Über den Überfall weiß man nur sehr wenig.. Es gibt keine Spuren.. Keine Überlebenden. Nicht einmal Beweise, dass es eins der anderen Adelshäuser gewesen wäre.“

Norru hatte es gewusst.Vom Moment, als er die durch ein Lichtschwert gebranntmarkten Leichen der Soldaten gesehen hatte, hatte er dieses flaue Gefühl gehabt.Dieses Attentat passte perfekt auf das Profil der Sith. Es musste stimmen!
Bisher hatten Sie nur im Verborgenen agiert, sich eine Art Grundbasis geschaffen um hier Fuß zu fassen. Das war jedoch nicht weiter tragisch. Der Orden der Jedi hatte in der Vergangenheit mehrmals gezeigt , dass er besetzte Städte oder Planeten der Sith vom Rest der Galaxis gekonnt isolieren konnte. Dieses mal war es jedoch anders. Die Sith schienen sich in Mokuol eingenistet zu haben und sich in die politischen Verhältnisse einzumischen. So würde zuerst das Gleichgewicht der Stadt und schließlich des ganzen Planeten auseinanderbrechen. Die Eroberung wäre anschließend kein Problem. Ein neuer Außenposten der Sith wäre geboren. Norru sammelte all seine Kräfte und erhob sich. Der Schmerz in seinen Körper konnte er durch die Macht effektiv unterdrücken und sich somit fast uneingeschränkt wieder bewegen.
„Wo wollt Ihr hin Jedi Meister? Ihr könnt unmöglich schon wieder gesund sein“ Die Frau stand auf und wollte sich Norru Balnam in den Weg stellen.
„Macht Euch keine Sorgen. Wir Jedi verfügen über weitaus mehr Fähigkeiten als das Führen von Debatten“. Norru spielte dabei auf die Diplomatie des Ordens der Jedi an. Dieser hatte in der Vergangenheit mehr Worte als Taten sprechen lassen. Norru war eher letzteres.
„Seid vorsichtig und verlasst nur für das Nötigste euer Haus. Hier sind Mächte am Werk, dehnen kein Adelshaus und keine Armee auf diesem Planeten gewachsen sind. Ich werde meine Vorgesetzten kontaktieren. Das Leben wurde mir ein zweites mal Geschenkt.. Ich werde nicht noch einmal so unachtsam sein.“ Sprach Balnam.
„Was habt Ihr vor?..“ Die Frau war beeindruckt von der charismatischen Erscheinung die ein Jedi ausstrahlen konnte.
„Ich werde die Obersten meines Ordens kontaktieren. Die Lage ist ernster als wir gedacht hatten.“
Norru nahm seinen braunen Umhang an sich und bewegte die Robe über sein Haupt. Selbstbewusst schritt er zum Hauseingang und schob den Vorhang zu Seite. Die Sonne blendete Ihn. Die Strassen waren belebt aber ruhig. Alles schien friedlich. Doch im Herzen dieser Stadt tobte ein Sturm.. Ein Sturm den man den Wind aus den Segeln nehmen musste!

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Frieden ist eine Lüge.

Es gibt nur Leidenschaft.

Durch Leidenschaft erlange ich Kraft.

Durch Kraft erlange ich Macht.

Durch Macht erlange ich den Sieg.

Der Sieg zerbricht meine Ketten.



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 Betreff des Beitrags: Re: 2. Szenario - Auf nach Mokuol!
BeitragVerfasst: 8. Mai 2010, 20:59 
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„Genau. Ich hatte nämlich schon so eine Ahnung, dass die Jedi uns nicht in Ruhe lassen würden. Deshalb habe ich mir kurz davor eine Pfeife besorgt, mit der ich eine Horde Ewoks herbeirufen konnte, die dann den Jedi überwältigt haben.“ Kelv schmiss sich vor lachen weg. „Versteht ihr?! Ewoks gibt es gar nicht auf Mokuol!“ Er klopfte sich auf seinen Oberschenkel. „Oh mann, stellt euch vor! Diese zotteligen…“ Frances sprang auf und gab Kelv eine Ohrfeige. „Kelv! Das ist nicht lustig!“
Er starrte sie verdattert an. „Was? Das ist doch zum wegschmeissen, oder Jungs?“ Er sah sich um. „Nein!“ Schrieen sie im Chor. Kelv zuckte zusammen. „Ach so… Äh, na dann…“ Verlegen räusperte sich und fing an von vorne an.
„Also, da ich ja schon gerochen habe, dass uns der Jedi ärgern kommen würde, habe ich eine äusserst raffinierte Taschenlampe an mein Sturmgewehr montiert. Es ist keine normale Taschenlampe. Eher eine Lichtmanifestation in einem Cornisionsbehältniss. Wenn man es direkt ansieht, entstehen höllische Schmerzen auf der Netzhaut. Aber es bestehen keine bleibenden Schäden.“ Clive räusperte sich. „Und was soll dieses Corni… Corni-Dingsda nun genau sein.“ Kelv zuckte mit den Achseln. „Keine Ahnung, aber der Java der mir das vertickt hat, hat mir das jedenfalls so erklärt. Sagen wir mal, es ist eine Taschenlampe, nur viel stärker. Aber jetzt, zurück zum Kontext. Auf einmal war der Jedi da und war drauf und dran uns zu töten. Da habe ich meine Taschenlampe angemacht und sie auf ihn gerichtet. Er war total geblendet und konnte für einen Augenblick nichts mehr sehen. Genau dann haben wir ihn ausgeschaltet. Klinkt komisch, ist aber so.“
Clive warf ihm einen drohenden Blick zu. „Kelv, wenn das wieder so nen blöder Witz sein soll, kriegst du wieder eine Ohrfeige. Diesmal aber von mir.“
Kelv keuchte empört auf. „Nennst du mich etwa einen Lügner?!“ „Nein, mein Lieber. Aber für nen schlechten Pausenclown. Gib her.“ „Äh, ich würde damit lieber nicht rumspielen…“
„Aha! Also lügst doch!“ „Nein! Aber wenn du was Falsches machst kann das…“
„Paperlapap! Gib mit das scheiss Teil!“ Kelv zuckte mit den Schultern. „Wie du willst.“ Er nahm sein Gewehr, montierte die Taschenlampe ab und gab sie ihm.“
Hastig schnappte sich Clive das Gerät und inspizierte es. „Siehst du! Da passiert nichts du Lügner!“ Er klopfte auf die Lampe. „Pass auf! Da unten ist der Schalter für…“ Auf einmal umfing Clive gleissendes Licht. Er schrie wie am Spiess und schlug sich die Hände vor die Augen. Wimmernd liess er die Lampe fallen und fiel zu Boden. Der Lichtkegel schwenkte durch den ganzen Raum. Kelv hechtete zur Lampe und knipste sie hastig aus.
Clive schrie noch immer und rollte sich hin und her. Kelv brüllte vor Lachen und äffte Clive nach. „Siehst du! Da passiert nichts du Lügner!“
Die Anderen schüttelten nur den Kopf. Der eine rollte sich vor Schmerz auf den Boden, der andere vor Freude.

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 Betreff des Beitrags: Re: 2. Szenario - Auf nach Mokuol!
BeitragVerfasst: 25. Mai 2010, 00:26 
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Langsam kam er auf das Luxusgebäude zu, die Dunkelheit der Nacht verschluckte ihn vollkommen. Nur ein Teil seines Unterkiefers wurde leicht von dem Licht des großen Gebäudes beleuchtet. Ein leichter Bartschatten war zu erkennen. Dazu noch ein Mund mit durchschnitts Lippen, die sich leicht zusammenzogen und ein merkwürdig klingendes Geräusch, als er die kühle Nachtluft scharf durch die Nase einzog. Er sah kurz auf seine linke Hand. Sie war von einem schwarzen Handschuh verdeckt. Dann sah er wieder auf das Luxushotel. "Hier muss es sein... Der Kontakt hatte recht.", dachte er sich. Die Tür öffnete sich automatisch als er davor stand. Ein kurzes Gespräch und schon stand er im Fahrstuhl auf dem Weg nach oben. Auf der richtigen Höhe ging er dann mit wechselnden Blicken von links nach rechts die Zimmer durch. An dem richtigen Zimmer wollte er gerade anklopfen. Anklopfen scheint so eine Eigenart von ihm zu sein. Aber eigentlich hämmert er dabei nur an die Tür bis sie aufgeht. Doch bevor seine rechte Hand die Tür berührte hörte er einen Schrei von jenseits der Tür und danach Gelächter. Ob die Wände einfach nur so dünn waren oder die Macht sein Gehör verstärkte wusste er in dem Moment nicht. Er hielt inne und verkrampfte seine rechte Hand. "Los, mach' es einfach... Nichts ist leichter. Klopf einfach an. Drück' einfach auf die Klingel rechts an der Wand. Komm' schon, kleiner Feigling." Unterhalb seiner Kapuze knirschte er mit den Zähnen und wich' leicht von der Tür zurück. Dann schritt er wieder nach vorn und hämmerte laut an die Tür und klingelte dann zweimal, trat dann schnell zurück, als ihm ein Schauer über den Rücken lief. Er atmete hörbar schneller und stand übertrieben gerade da, als wenn er ein neuer Rekrut beim Militär wäre. Unter der Kapuze kniff er seine Augen zusammen und sammelte seine Gedanken, wobei er alles was er sagen könnte schnell durch seinen Kopf laufen lies. Die Tür ging rasch auf und Kelv schaute mit roten Wangen und einem Grinsen im Gesicht den komischen Träger der grauen Robe an. "Und was bist du für einer? Nettes Outfit, was gibt es denn Kapuze?" Das Grinsen schien immer breiter zu werden, je mehr er das Zittern und das Unbehagen des Unbekannten vor ihm sah. Dann erhob der Kapuzenträger seine Stimme und sprach relativ ruhig, was sogar ihn selbst erstaunte.
"Mein Name ist Geralt, dürfte ich wohl eintreten?" Langsam blinzelte Kelv ihn an. ''Nimm' lieber vorher die Kapuze ab, dann reden wir weiter." Zögernd zog er sich die Kapuze nach hinten und sein Gesicht kam zum Vorschein. Einige Strähnen von seinem Graubraunen Haar hingen ihm ins Gesicht und seine Graublauen Augen schauten lieber auf den Boden. Kelv musterte ihn noch einmal und trat dann zurück in das Zimmer. "Kannst reinkommen, wenn du willst." Geralt trat langsam ein und spürte sofort wieder wachsendes Unbehagen, da ihn jeder ansah. Bis auf Clive, der sich immernoch sein Gesicht hielt, aber immerhin mit dem Schreien aufgehört hatte.
Frances winkte Geralt näher heran. "Junge, wer bist du denn?" Er schien wohl sehr jung und ungefährlich auf sie zu wirken. Immernoch den Blick auf den Boden gerichtet, sprach er wieder mit der ruhigen Stimme die ihn immernoch überraschte. "Mein Name ist Geralt. Lord Duval schickt mich, ich soll euch unterstützen und dabei lernen." Nach dem letzten Wort neigte er sein Haupt respektvoll. "Lord Duval? Du bist doch nicht etwa schon ein Kämpfer oder?" Shiro besah ihn kritisch. "Ich kann mit einem Lichtschwert umgehen, den Rest meiner Fähigkeiten werdet ihr erst sehen können, wenn sie zum Einsatz kommen." Ein weiteres Mal verneigte er sich. "Hör' auf mit dem Verneigen und setz' dich hin." Frances schüttelte leicht ihren Kopf. "Hat Lord Duval noch etwas gesagt?" Geralt setzte sich weiter von den anderen weg auf den Boden und schüttelte dann leicht seinen Kopf. "Nein, nichts." Dann wandte er seinen Blick auf Clive und fragte sich wohl insgeheim, was er angestellt habe und wer ihn so bestraft hatte...

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Zuletzt geändert von Geralt am 1. Jun 2010, 14:55, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: 2. Szenario - Auf nach Mokuol!
BeitragVerfasst: 25. Mai 2010, 07:33 
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"Fuck!" Clive rieb sich die Augen und fluchte dabei wie ein Weltmeister. Als Kelv dann auch noch so dreist wurde und ihn nachäffte, nahm Clive sich Rache vor.
Vielleicht besuchte er ja Kelvs Schwester, falls er eine hatte... wobei das wohl keine so gute Idee war, wenn man bedachte, wie hässlich Kelv wirklich war.
Ja ja, nicht jeder konnte so ein attraktiver Mann sein, wie er. Clive lag noch immer auf dem Boden und hatte die Hände schützend über die Augen gelegt,
als es an der Tür klopfte. Kelv ging hin und redete mit irgendwem, bat ihn herein. Es folgte ein Gespräch dem Clive nicht wirklich folgen konnte, da er jetzt,
wo er auf dem Boden lag, plötzlich spürte wie müde er war. Als sie eine kurze Pause einlegten stand er auf und schaute sich zum ersten Mal den Neuen an.
"Na geil, noch so ein Sith der in seiner Kindheit von Papa verprügelt wurde" schoss es ihm dabei durch den Kopf. Aber egal, er hatte etwas zu sagen.
"Leute, tut mir ja leid euer Kaffeekränzchen zu unterbrechen, aber ich hab schon seit zwei Tagen nicht mehr gepennt und morgen, ne heute, wartet noch
viel Arbeit auf mich. Also wie wäre es, wenn wir langsam zum Punkt kommen: wie fahren wir fort? Wir haben anscheinend drei Optionen zur Verfügung.
Die ersten zwei sind die beiden Adelshäuser. Unterstützen wir eines davon? Löschen wir das andere aus? Können wir machen und gleichzeitig auch auf
die dritte zugreifen- meine dolle Gewerkschaft. Ich werde morgen damit beginnen, einen kleinen Aufstand anzuzetteln. Die Menschen hier werden seit Jahren
unterdrückt und die Stadt hier ist ein einziger Vulkan. Könnte ein hübscher Bürgerkrieg werden, jede Menge Chaos, in dem wir uns leicht an die Spitze dieser
Regierung setzen können. Dann bleibt uns nur noch, die Republik-Basis auszulöschen und wir sind hier fertig." Bei den letzten Worten musste Clive an seine Bar
denken und wie sehr er sie vermisste. Na ja, bei Sophie war sie in sicheren Händen. "Also gibt es dazu noch Fragen?" Er genoss es richtig, sich hier als großer
General der Sith aufzuspielen und auch wenn es wohl sehr unverschämt war, grinste er dabei von einem Ohr zum anderen.


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 Betreff des Beitrags: Re: 2. Szenario - Auf nach Mokuol!
BeitragVerfasst: 25. Mai 2010, 17:10 
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Shiro konnte es nicht glauben. Hatte Lord Duval nichts besseres zu tun als alle Grünschnäbel nach Adras zu versetzen?
Die Gonmar war eine einzige riesige Eliteeinheit von Sith und Soldaten die durch ihre besonderen Fertigkeiten glänzten. Alle, die in diesen Hotelzimmer saßen, hatten fast im Alleingang Bakturon erobert und dannach die Gänge in Richtung Mokuol gesäubert. Sie hatten es mit machtfressenden Bestien, Sektenidioten, Riesenspinnen und sonstigen Gesindel zu tun bekommen, ja sogar mit Jedi-Meistern...
.
.
Shiro las sich das Holoprofil von Geralt durch, was dieser mitgebracht hatte.
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.
...Und dieser Junge da vorne hat Jahre damit zugebracht auf Hooth Wrackteile umzudrehen, na klasse.
Shiro war sichtlich missgestimmt über die Neuankunft des "Wannabe-Sith". Er hatte quasi noch keine Kampferfahrung oder geschulte Machtkenntnisse. Jedenfalls konnte man soetwas nicht aus ein paar Holodatenbanken aus abgegammelten Wracks lernen. Und ein paar Kämpfe mit Wampas konnten ihn wohl nicht zur Gonmar gebracht haben.
Minderwertigkeitskomplexe schien er zu allen Überfluss auch noch zu haben. Zumindestens stand er nur so da und musterte den Fußboden unseres Hotels.

"Ach du kannst mit dem Lichtschwert umgehen, ja? Bist ja echt nen einzigartiger Kerl.. Da hat Lord Duval ja mal in die Vollen gelangt. Jetzt können wir Mokuol im Alleingang erobern.
Hör auf uns zu verarschen! Jetzt erzähl endlich was du so drauf hast, nur weil du ein bisschen mit deiner Klinge rumfuchteln kannst, heißt das noch lange nicht das du der Gon´mar würdig bist.. Jetzt erzähl endlich die Wahrheit oder ich prügel sie dir hier und jetzt aus dir raus. Wir sind hier keine Annahmestelle für hoffnungslose Fälle. Wir haben einen Auftrag zu erledigen!"

Geralt war entsetzt. Mit so einer Reaktion hatte er nicht gerechnet.

"Ich kann nicht mehr sagen als ich weiß. Ich werde mein bestes geben um Euch alle hier zufriedenzustellen"

Shiro konnte diese Speiche-Leckerei ganz und garnicht ab und wollte aufstehen, als Morjuca seine Hand auf sein Knie legte. Shiro schüttelte den Kopf und ließ sich wieder ins Leder der Couch zurückfallen. Morjuca hatte Recht, er war es einfach nicht wert.. Im nächsten Kampf wäre er sowieso der erste, der blutend und heulend auf dem Boden verkommt. Shiro wannte sich Clive zu der gerade Pläne äusserte über die nächste Vorgehensweise. Eigentlich sollten die Sith sowas erledigen, Clive jedoch hatte sich den Respekt bei den Sith schon längst erkämpft und konnte aufgrund seiner Erfahrung, viele gute Beiträge liefern. Nachdem Clive fertig war, äusserte Shiro seine Ideen.

"Wir werden jetzt kurzen Prozess machen! Die beste Variante wäre es erst einmal das mächtigste Adelshaus auszuschalten - Die Peroagier! Währendessen muss die Gesellschaft aufgestachelt werden, sodass direkt dannach die Revolte folgt. Die Kudogaare werden keine Chance gegen die Meute haben, Ihre Armee ist viel zu klein um die geballte Macht des Volkes aufzuhalten. Ihre Leichen werden schon am nächsten Morgen auf dem Großen Markt zur schau gestellt werden.

Also , Wer will was erledigen?"

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Durch Leidenschaft erlange ich Kraft.

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Durch Macht erlange ich den Sieg.

Der Sieg zerbricht meine Ketten.



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 Betreff des Beitrags: Re: 2. Szenario - Auf nach Mokuol!
BeitragVerfasst: 25. Mai 2010, 18:17 
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''Was hat der denn gegen mich?", fragte sich Geralt gedanklich. "Vielleicht hätte ich etwas mehr erzählen sollen... Naja, soll er denken und machen was er will. Intelligentes Leben ist schon... lästig." Er seufzte leise und blickte wieder auf den Boden.
Clive blickte Geralt an, als wenn er ihn gleich kalt machen würde. Frances machte genau das Selbe, während Morjuca Geralt keines Blickes würdigte. Zur gleichen Zeit als Shiro seinen Plan erzählte, begann Geralt vor seinem inneren Auge noch einmal alles abzuspielen, wie er überhaupt auf den Planeten gekommen war. Es war dieselbe Nacht, er saß aber zu dem Zeitpunkt noch in einem besonderen Gleiter. Der Gleiter war so aufgebaut, dass er kaum Geräusche machte und in der Nacht vollkommen verschwand. Desweiteren ist er einige Minuten nicht zu orten. Der Gleiter selbst war sehr schmal und mehr länglich ausgebaut und ähnelte mehr zivilen Einzelpersonfliegern. Es war dennoch Platz für einen kleinen Droiden auf dem linken Flügel. Geralt selbst trug zu dem Zeitpunkt noch einen Helm und eine teure Panzerung über der Robe. Er sah kurz nach unten und bemerkte, dass er sein Ziel erreicht hatte. "Droide?" Ein leises Summen war zu hören. "Geleite dieses äh... Ding wieder zurück zum Ausgangspunkt verstanden?" Ein bestätigendes Piepen und der Gleiter drehte um und wollte zurückfliegen. "Nein, Halt! Stop! Lass mich erst aussteigen du bescheuerte Blechkiste!" Das Cockpit klappte sich auf und Geralt wurde einfach so herausgeworfen. Irgendwo über einem großen Baum. "SCHEEEEEIAAAAAAAH!" Er flog direkt in die Äste, brach bei den ersten einfach so durch, packte dann aber einen größeren mit beiden Händen und schwingte sich so nach vorn. "Ha-Ha!" Er machte einen kurzen Erfolgsruf und knallte dann gegen einen anderen Baum. Langsam kam er herunter und fiel dann die restlichen drei Meter in einen Dornenbusch. Zuerst rührte sich wieder nichts, dann erhob er sich und hielt sich seine blutende Nase und seinen Helm, welcher schön zertrümmert wurde. Normale Piloten hätten das wohl nicht überlebt. Jedi und Sith haben da wohl weit größere Chancen, dachte sich Geralt und nahm Helm und beschädigte Panzerung ab. "Ich glaube, ich fliege nie wieder..." Er knackte kurz mit seinem Rücken und verscharrte dann die Panzerung und den Helm in der Erde. Dann beschaute er sich seine Ausrüstung: Ein Lichtschwert, die Robe, Verpflegung für... zwei Tage, aber kein Wasser. Dann fing' er an sich umzusehen. Er war irgendwo im nirgendwo und machte sich so langsam auf den Weg in irgendeine Richtung. Dann... schreckte er hoch und rollte sich sofort zur Seite. Er war wieder im Luxushotel und jeder sah ihn an. Clive schien ihn angetippt zu haben. "Was ist denn mit dir los? Mann hast du zugehört?" Shiro war wieder verärgert. Geralt war so in Panik versetzt er nickte einfach nur. "Ja, natürlich habe ich zugehört!" Clive sah ihn leicht ungläubig an. "Klar hast du das!" Er grinste ihn an. "Was davon willst du denn machen?" Geralt überlegte rasch vor sich hin und sagte dann einfach: "Das Erste natürlich. Das bekomme ich schon hin." Er nickte dazu bestätigend. Morjuca schüttelte nur schweigend seinen Kopf.

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 Betreff des Beitrags: Re: 2. Szenario - Auf nach Mokuol!
BeitragVerfasst: 1. Jun 2010, 17:17 
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Im Hotel

Mittlerweile fand Frances die Sache nicht mehr so lustig.Sie beneidete Clive und Kelv, deren Pegel verhinderte, dass die Stimmung kippte und wünschte sich in das große, bequeme Bett in ihrer Suite, das nur noch ein paar Minuten würde warten müssen.Außerdem musste sie unbedingt aus diesem Kleid raus.Es zwickte an der Hüfte und Luft bekam sie auch nicht so gut.Und nun wurden aus fünf Minuten zehn,weil sie diesem Neuankömmling alles nochmal erläutern mussten.Und das sollten sie besser schnell machen, denn Shiro sah aus, als würde er überlegen, ob es nicht vielleicht doch wert wäre Geralt hier und jetzt zurechtzustutzen.
„Alo gut, ich habe damit kein Problem.Geralt, Du begleitest Clive und Shiro und kümmerst dich um die Bewaffnung der Bevölkerung.Ihr solltet sie besser von Anfang an auf ihrer Seite haben, wenn ihr die Peroargier angreifen wollt.Clive, Du hast die Masse in der Hand, Du sagst ihnen was sie zu tun haben.“
„Jaja, keine Sorge.Das geht schon klar“ kam die Antwort halb gegähnt zurück.
„Willst Du wirklich ganz alleine zu den Kudogaare?“ Shiro sah Frances unmissverständlich an.Er hatte sich immer noch nicht damit abgefunden den Neuen mitzunehmen.
Clive lachte.“Hey keine Sorge, ich stell ihn in die erste Reihe!“

„Bleiben noch Kelv und ich“, sagte Morjuca.“Kelv, wann können wir damit rechnen Colton gefunden zu haben?“
„Wasweißich, ich hoffe nicht mehr lange.“
„Tolle Aussichten.Wir sollten uns besser sofort an die Arbeit machen, wenn wir ihn rechtzeitig gefunden haben wollen.Ich werde das Gefühl nicht los, dass wir ihn noch brauchen werden.“
„Spinnst Du?Es ist mitten in der Nacht.Es suchen genug fähige Leute nach ihm, verlass dich drauf.“
Shiro mischte sich ein.“Morjuca, er hat Recht.Ein paar Stunden Schlaf brauchen wir um die nächsten Tage zu überleben.“
„ …Meinetwegen.Gibt es noch was?“
„Von meiner Seite aus nicht“, verneinte Frances, auch Shiro und Clive liessen nur ein kleines Brummen hören.
„Wunderbar.Dann bis in ein paar Stunden.“

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Ein paar Minuten später lag Frances endlich im ersehnten Bett.Das aufwändige weiße Kleid, hatte sie mit einem samtgrauen Nachthemd gewechselt, das ihr nicht ganz bis zu den Knien reichte.Sehen konnte man es natürlich nicht, denn sie hatte die Beine angewinkelt und sich unter der Decke verkrochen.Nur der Kopf und ein Wust von braunen Haaren lugten hervor und boten im dämmrigen Licht des Zimmers ein friedliches Bild.Doch so friedlich die Umgebung war, Frances lag wie immer noch ein paar Minuten wach.Die Augen geöffnet und auf das Fenster gerichtet dachte sie daran, dass Colton verschwunden war, möglicherweise entführt von einem der Adelshäuser.Und einem dieser musste sie morgen früh einen Besuch abstatten.Dass sie sie glauben machen konnte die Peroargier wären für den Überfall auf die Tributzahlung an Nigura verantwortlich würde nicht ganz einfach werden.Schließlich wäre damit keinem Adelshaus gedient.Glücklicherweise hatte sie das meiste schon vorbereitet.Beweise halfen immer eine Geschichte überzeugender zu machen - und waren sie noch so falsch.Um Shiro und Clive musste sie sich auch keine Sorgen machen.Und wenn es dann zum Kampf kam, Frances lächelte, dann würden sie sich während der Tumults der Amone bemächtigen.
Mit den Gedanken bei ihr driftete Frances in den Schlaf.

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Two there shall be.No more - no less.One to embody the Power, the other to crave it. - Darth Bane


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